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Neues „Sportbündnis“ möchte die Sportszene im Großraum Nürnberg weiter beleben

Gründung „Sportbündnis Bundesliga im Großraum Nürnberg“ (SBB) – 46er sind dabei!

(Großraum Nürnberg). Zum 13. September 2018 gründete sich das „Sportbündnis Bundesliga im Großraum Nürnberg“ (SBB). Dieses neue Bündnis besteht derzeit aus Vertretern neun hochklassig spielender Vereine – 1. oder 2. Bundesliga ihrer jeweiligen Sportart −, die sich die Aufgabe gestellt haben, ihren Spitzensport stärker in der Öffentlichkeit, den Medien und für weitere Ehrenamtliche zu etablieren.

Nach der Initialsitzung am 25. Januar 2018 – eingeladen hatten damals die Zweitliga-Volleyballer des SV Schwaig −, entwickelte sich nach mehreren Treffen ein unabhängiger Verbund engagierter Vertreter ihrer jeweiligen Sportart.

Das SBB ist derzeit kein eingetragener Verein, sondern ein freundschaftlicher Kreis ohne wirtschaftlichen Ehrgeiz −, wenn auch mit ambitioniertem Hintergrund. Sprecher ist zunächst für ein Jahr Thomas Lappe vom SV Schwaig Volleyball; seine Stellvertreter sind Markus Mende (Nürnberg Falcons BC) sowie Anke Schwenk (Hockey-Gesellschaft Nürnberg).

Beim Pressegespräch am 13. September 2018 im Nürnberger Restaurant „Zum Spießgesellen“ stellte sich das SBB (mittels mehrerer Vereins-Vertreter) erstmals der Öffentlichkeit vor. Tenor, so die Anwesenden: „Wir stehen dafür, alle Sportarten gleichrangig zu betrachten. Wir können und möchten nicht anderen Disziplinen etwas wegnehmen, sondern unseren Neues hinzufügen. Und wir möchten die hiesige Sportszene weiter beleben helfen – allein schon damit, dass wir untereinander ein Netzwerk bilden.“

Vereine haben mehr als lokale Bedeutung
Der neue Verbund – Motto: „Leidenschaft für Leistung“ – konzentriert sich hauptsächlich auf höherklassige Vereine der Region, die trotz ihrer tollen Arbeit und ihres Unterhaltungswertes nicht ständig im Fokus der Medien stehen.

Die Vereine sind durchaus unterschiedlich, aber gerade das macht den Reiz des SBB aus: den Abwechslungsreichtum der hiesigen Sportszene abzubilden. Die Partner haben genug zu bieten, und das längst nicht nur lokal.

Das Bündnis führt zwar keinen Kampf gegen mediale Windmühlenflügel − doch es will dafür arbeiten, dass eben auch andere Disziplinen mehr Beachtung erhalten. Zumal diese Vereine einen prägnanten Teil des in der Großregion (auch) betriebenen, leistungsorientierten Breitensports darstellen. Sie bilden, neben den Premiumanbietern der Region, den soliden sportlichen Mittelstand.

Die vier Hauptziele des SBB sind:

1. Sportszene beleben I: Die Kommunikation und Synergien untereinander stärken – voneinander lernen, z.B. beim Sponsoring und der Öffentlichkeits¬arbeit, um für alle eine Win-Win-Situation zu schaffen.
2. Sportszene beleben II: Die mediale Aufmerksamkeit für die Partner deutlich erhöhen, nicht nur in der lokalen Berichterstattung. „Wir verdienen alle viel mehr, auch regionale und überregionale Resonanz“, betont Anke Schwenk, 2. Stellv. Sprecherin (HGN).
3. Sportszene beleben III: Die Zuschauerzahlen steigern.
4. Sportszene beleben IV: Die Interessen der beteiligten Sportarten und Vereine zu vertreten. Markus Mende, stellvertretender SBB-Sprecher, sagt dazu: „Wir sind gerne Ansprechpartner u.a. für Politik, Sportstättenbau und -ent¬wicklung, Kultur und Soziales.“

Eine so genannte „Präambel“ fasst das Anliegen des SBB zusammen.

Die neun Gründungsmitglieder des SBB sind :
TV Eibach e.V. 1903 (Damen 1. Liga, Faustball)
Falcons Nürnberg BC (2. Liga, Basketball),
Hockey-Gesellschaft Nürnberg (HGN, Regional- bzw. 2. Liga),
Nürnberger Hockey- und Tennis-Club (1. Liga, Nürnberger HTC),
Raiffeisen Wölfe Lauf (2. Liga, Baseball),
SV Schwaig Volleyball (2. Liga),
TSV 1846 Nürnberg (2. Liga, Rugby),
TV 1879 Hilpoltstein (2. Liga, Tischtennis)
TSV Freystadt Badminton (1. Liga)

Damit steht das SBB stellvertretend für derzeit neun Vereine − darunter drei Erstligisten − mit insgesamt über 2.000 Aktiven, die in der letzten Saison zusammen rund 30.000 Fans anlockten. In diesen Klubs sind derweil fünf Olympioniken sowie 13 Nationalspieler engagiert (darunter Welt- bzw. Europameister). Die Vereine bzw. deren Abteilungen zeigen sich in 20 Sporthallen und auf sieben bemerkenswerten Sportanlagen.

Ab sofort bei den Heimspielen: Das Multiticket!

Eine erste, ganz Konkrete Kooperation wird das Multiticket für 10 € sein. Mit ihm könnt ihr neun verschiedene Sportarten mit einem Ticket besuchen. Der Erlös bleibt beim jeweiligen Verein!

 

Ein 46er bei der 7er EM für Deutschland

Onisimo Nayato Seremaia in Kader für letztes Turnier der Grand Prix Serie berufen

Wie bereits mehrfach auch von TotalRugby berichtet, fährt auch ein 46er mit dem Deutscher Rugby-Verband Wolfpack nach Lodz zum letzten Turnier der Rugby Europe Sevens Grand Prix Serie.
Live bestaunen könnt ihr Onisimo Nayato Seremaias Talente sogar live beim Streamingdienst DAZN, ab Samstag, 10.00 Uhr.
Nationaltrainer Vuyo Zangqa meint „Simo ist unberechenbar für den Gegner. Er wird für uns der X-Factor den wir in unserem Aufgebot“.

Onisiomo Seremaia am Wochenende für die DRV-VIIs Foto: Fat Robot Photography

Wir haben „Simo“ ein Paar Fragen zum neuen Alltag als Nationalspieler gestellt.

46er: Wie läuft die Vorbereitung?

Seremaia: Die Vorbereitung war sehr hart, wir waren direkt nach den Deutschen Meisterschaften die ganze Woche noch zusammen. Das Training startete gleich am Montag und war sehr fordernd, aber es lief gut und ich habe es auch sehr genossen. Ich bin sehr dankbar für die Gelegenheit.

46er: Wie fühlt es sich an zusammen mit Profis im Nationalteam zu stehen?

Seremaia: Zu allererst bin ich schon ein bisschen aufgeregt im Camp zu sein mit all den erfahrenen Nationalspielern. Ich habe sie vor einigen Monaten noch in Honk Kong spielen sehen und nun bin ich mit ihnen zusammen auf dem Feld und spiele mit ihnen die EM. Ich freue mich sehr darauf.

46er: Was erwartest du von deinen Gegnern?

Seremaia: Ich unterschätze sie auf keinen Fall. Aber auf dem Feld spielen alle Rugby und haben unterschiedliche Potentiale und Fähigkeiten. Ich bin mir sicher wir werden durch sehr harte, anstrengende Spiele gehen müssen, alles hängt von unserer Vorbereitung, den individuellen Fähigkeiten und dem was wir gelernt haben ab. Wir müssen all das im Team zusammenbringen und unser Spiel spielen.

46er: Wie sieht deine Spieltagsroutine aus?

Seremaia: Es ist noch neu für mich, ich muss mich noch an die Abläufe gewöhnen, doch bei den Deutschen Meisterschaften haben wir rund 30 Minuten vor dem Spiel mit einem Warm-up begonnen und dann die Intensität mit Standards und Spielsituationen gesteigert.

46er: Hast du einen Lieblingsplatz in Nürnberg den du auf Reisen „dabei“ hast?

Seremaia: Um ehrlich zu sein gibt es für mich in Nürnberg keinen schöneren Ort als zu Hause, denn egal wo ich bin, es gibt mir ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Vielen Dank für die Einblicke und alles Gute für deinen großen Auftritt!
Die ganze #NbgRugbyFamily drückt die Daumen!

Wir sind #Die46er! Wir sind #heissaufRUGBY!

Wieder ein 46er für Deutschland

Seremaia spielt für 7er Perspektivteam bei deutscher 7er Meisterschaft

Nürnberg Am kommenden Wochenende werden in Heusenstamm die Deutschen Meisterschaften im 7er-Rugby der Männer ausgetragen. Insgesamt 16 Teams spielen um den Titel. Mit dabei auch ein Development-Team der DRV-7er-Männer – bestehend aus DRV-Stamm- und Perspektivspielern aus dem In- und Ausland. Mit Onisimo Tukututunavatu Seremaia ist auch ein waschechter 46er nominiert. Dies teilte der DRV auf seiner Website mit.

Onisiomo Seremaia am Wochenende für die DRV-VIIs Foto: Fat Robot Photography

Wir sind alle sehr stolz auf Simo und seine Leistung“, gratulierte 46er-Coach Deon Myburgh. Seremaia wird, neben etlichen anderen jungen Talenten, auch mit den DRV-Routiniers Max Calitz und John Dawe spielen. Beide haben bereits für Deutschland in der GPS-Serie, beim Hong Kong 7s und für die DRV XV in der WM-Quali unter anderem gegen Samoa gespielt.
Für die blutjunge Mannschaft wird schon die Gruppenphase mit 7er-Rekordmeister RG Heidelberg, dem in der Sommerpause mit zahlreichen Rugby-Profis verstärkten TSV Handschuhsheim und Nord/Ost-Erstligist RC Leipzig ein echter Härtetest werden.
Kurz darauf – nämlich vom 27. bis zum 30. August – lädt Bundestrainer Vuyo Zangqa dann den großen Kader zum Vorbereitungslehrgang auf das wichtige letzte Turnier der GPS-Serie in Lodz (POL). Man trifft sich in Heidelberg zu intensiven Einheiten.