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It´s Tryout Time! Wagst du den Schritt?

Nürnberg. Mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison heißt es beim TSV 1846 Nürnberg wieder: Talente gesucht! „It´s Tryout time – Wagst due den Schritt?“. Am Dienstag, den 22. August um 19.00 Uhr sichten die Coaches Deon Myburgh und Alexander Michl für die beiden Herren- und das Damenteam Nürnberger Jungs und Mädels, die sich für den Rugbysport begeistern und selbst aktiv werden wollen.

Seit nunmehr 3 Jahren sichten die 46er bei einem speziellen Trainingstermin mit ausgewählten Methoden neue Talente und interessierte Sportlerinnen und Sportler. Neben einer Einführung in die relevanten Techniken und das Spiel erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit den Trainern für die verschiedenen Teams zu empfehlen. So gibt es bei den Herren die Möglichkeit sich entweder für das Perspektivteam oder gleich direkt für die 1. Herrenmannschaft zu empfehlen. „Mit dem Tryout bekommen die Coaches die Möglichkeit in aller Ruhe in den Sport einzuführen und gleichzeitig das Leistungsniveau der Interessenten einzuschätzen. Das entlastet auch den normalen Trainingsbetrieb“, erklärt Thiemo Gmehling, mit den Herren amtierender Bayerischer Meister und selbst über einen Tryout zum Team gestoßen. „Und für die Teilnehmer ist es eine tolle Chance gemeinsam mit anderen Neulingen reinzuschnuppern und individuell Eingeführt zu werden.“

Teilnehmen am Tryout können Damen und Herren zwischen 16 und 35 Jahren, mit und ohne sportliche Vorerfahrungen. Nötig sind lediglich Sport- oder Fußballschuhe und Sportbekleidung die auch dreckig werden darf. Hey, ist ja schließlich Rugby! Es ist keine Voranmeldung nötig, lediglich ein rechtzeitiges erscheinen am Waldsportplatz, Weißenseestr. 30 in Erlenstegen. Wer an diesem Termin keine Zeit hat, kann trotzdem jederzeit zum Team stoßen.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

 

Neuer Cheftrainer für die 46er – Deon Myburgh übernimmt Regionalliga Herren

Nürnberg. Der amtierende bayerische Rugby Meister, die Herren des TSV 1846 Nürnberg, werden ab sofort von Deon Myburgh von der Seitenlinie aus betreut. Der 52-jährige Südafrikaner wurde am Dienstagabend der Mannschaft präsentiert und stellte sich und seine Pläne detailliert vor. Mit der Besetzung des vakanten Cheftrainerpostens wird ein letzter wichtiger Schritt in den Vorbereitungen für die Mission Titelverteidigung getroffen. Zuvor konnten in der Gewinnung neuer Partner und dem Ausbau des Engagements der bisherigen Sponsoren wichtige Rahmenbedingungen verbessert werden.

Der ehemalige Gedrängehalb, mit Stationen als Spieler bei den Durban Crusaders, London Welsh und Shelford RC, coachte zuletzt das Junior Team des Shelford Rugby Club in Cambridge bis er 2009 mit seiner Familie nach Erlangen/Herzogenaurach zog. In ausführlichen Vorgesprächen überzeugten sich beide Seiten von ihren Ideen und Herangehensweisen und fanden große Schnittmengen. Somit konnte pünktlich zum Auftakt der Saisonvorbereitung den Herren des TSV in einer Mannschaftssitzung ihr neuer Cheftrainer präsentiert werden. Dadurch hat sich der letzte und wohl wichtigste Mosaikstein in den Vorbereitungen für die neue Saison gesetzt.

„Ich werde das Rad nicht neu erfinden“ – Myburgh legt Wert auf Details

„Ich habe lange überlegt, ob ich der Mannschaft das bieten kann, was sie braucht oder erwartet. Doch ich glaube, dass ich helfen kann die Spieler weiter zu bringen“, legt Myburgh den Fokus auf die Bedürfnisse der Spieler und des Clubs. „Zuerst möchte ich sehen, wie die Jungs trainieren und an die Sache herangehen“, beschreibt der gelernte Sattler seine ersten Schritte, „ich möchte nicht alles von Anfang an umwerfen. Erst dann werde ich meine konkreten Ideen einbringen. Z. B. möchte ich, dass die Mannschaft in der Lage ist ein Spiel zu kontrollieren und zu dominieren. Dafür werden wir an der Kontrolle der kleinsten Details arbeiten“. Myburgh sieht keinen Grund, warum die Mannschaft in der kommenden Saison nicht mindestens genauso erfolgreich spielen könnte, wie in der Meistersaison. Somit ist schon mal ein klares Saisonziel ausgegeben.

Voraussetzungen gut wie nie vor dem Saisonstart – 46er haben stabile Strukturen geschaffen

„Wir sind sehr froh darüber, Deon mit unseren Ideen und Arbeitsweisen überzeugt zu haben das Traineramt zu übernehmen. Er hat lange überlegt und im Gespräch mit uns viele, viele Fragen zur gesamten Abteilung gestellt. Ich glaube er passt mit dieser Detailarbeit hervorragend in das Gesamtbild unserer Entwicklung“, freut sich Abteilungsleiter Patrick Sohr über die gelöste Trainerfrage.

Viele Fragen konnten in den Monaten nach dem Gewinn der bayerischen Meisterschaft positiv beantwortet werden. Vor allem der Ausbau des Engagements der Sparkasse Nürnberg ermöglicht erst die Aufstellung der zweiten Mannschaft als Perspektivteam in der Verbandsliga Nord. Zusätzlich konnte die Firma Könitzer aus Lauf a. P. als Partner für zwei Jahre gewonnen werden. Ein Gewinn für die Abteilung sind auch Verena Fickenscher und Isabel Mittelstädt, die sich als Schiedsrichterinnen weiterqualifizieren und somit einen wichtigen Beitrag zur Bundesligatauglichkeit des Vereins leisten. Urgestein Alexander Michl wird zudem die Betreuung der Damenmannschaft als Trainer übernehmen. Nun ist es an den Aktiven auf dem Platz den Schwung zu nutzen und gut in die Saison zu starten. Viel wurde geschafft, doch es ist noch ein weiter Weg bis zum hoffentlich erfolgreichen Saisonabschluss.

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46er und Sparkasse bauen Kooperation aus

Presseinformation vom Donnerstag, 13. Juli 2017

Nürnberg. Der amtierende bayerische Rugby Meister, der TSV 1846 Nürnberg, und die Sparkasse Nürnberg werden ihre Zusammenarbeit zur neuen Regionalligasaison intensivieren. In Folge des großen Echos in Presse und Fangemeinde nach dem überraschenden Verzicht auf die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga und dem Rücktritt von Cheftrainer Arne Zielinski möchte das Nürnberger Kreditinstitut den Verein und die Athleten mit einem erweiterten Engagement dabei unterstützen, die Voraussetzungen für Bundesliga-Rugby in Nürnberg zu verbessern.
Mit gezielten Maßnahmen wollen die Partner Schritt für Schritt die Rahmenbedingungen für Rugby in Nürnberg auf Bundesliganiveau heben. Dafür erhöht die Sparkasse Nürnberg die finanzielle Unterstützung und weitet den Kooperationsvertrag bis 2019 aus. „Für uns ist das zuverlässige Engagement der Sparkasse Nürnberg nicht nur in finanzieller Hinsicht ein entscheidender Faktor für Stabilität. Das erweitert unsere Möglichkeiten enorm und zeigt auch, wie viele Menschen Rugby inzwischen als festen Bestandteil der Nürnberger Sportlandschaft wahrnehmen“, freut sich der stellvertretende Abteilungsleiter Rico Kahden über das Vertrauen der Sparkasse.
Investitionen in Schwerpunktthemen „Talentförderung, medizinische Versorgung sowie Trainer- und Schiedsrichterstab“
Der Verein wird die Mehrerlöse aus dem Sponsoring nutzen, um sie in strukturelle Maßnahmen zu investieren: Wichtig sind die Gewinnung und Förderung von Talenten, vor allem im Jugendbereich. Hierfür integrieren die 46er eine zweite Mannschaft als Perspektivteam im Spielbetrieb der Verbandsliga. Die jungen Talente erhalten somit bessere Entwicklungsmöglichkeiten unter regelmäßigen Wettkampfbedingungen. Auch die sportphysiologische Betreuung kann nun weiter verbessert werden, um die Aktiven bei der Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit unterstützen.

„Nach Trainer-Rücktritt und Verzicht auf die Aufstiegsrelegation endlich wieder positive Neuigkeiten von den 46ern: Die Sparkasse Nürnberg weitet ihr Engagement aus, um den Bayerischen Rugby-Meister dabei zu unterstützen, die notwendige Infrastruktur für die 2. Bundesliga aufzubauen. Auf dem Foto (v.r.): Dr. Michael Kläver (stellvertretendes Vorstandsmitglied, Sparkasse Nürnberg) und Rico Kahden (Stv. Abteilungsleiter Rugby) freuen sich mit Spielern der 1. Rugby-Herren auf die Saison 2017/18.“

Weiterhin wird in die Gewinnung und Ausbildung von TrainerInnen und SchiedsrichterInnen investiert, um in Zukunft in den Schulen präsenter zu sein und Lizenzauflagen des Deutschen Rugby Verbandes zu erfüllen.
Entwicklung findet Partner– Aufbruchstimmung setzt sich fort
„Wir fanden es sehr schade, dass der Verein die Chance zur Qualifikation für die 2. Bundesliga nicht nutzen konnte, obwohl der sportliche Erfolg da war. Mit dem Ausbau unseres Engagements wollen wir der Nürnberger Rugby-Szene neuen Mut machen und ein Signal des Aufbruchs setzen“, betont Dr. Michael Kläver, stellvertretendes Vorstandsmitglied bei der Sparkasse Nürnberg.
Eine neue Aufbruchsstimmung ist bei den Verantwortlichen nun wieder zu spüren: „Die Rugby-Abteilung ist durch kontinuierliche Entwicklungsmaßnahmen in den letzten drei Jahren viel stabiler geworden und kann diesen Weg dank der Sparkasse nun mit größeren Schritten weiter gehen. Ziel wird für uns immer bleiben, den Menschen in dieser Stadt die Sportart Rugby nahe zu bringen und ihnen das Rugbyspielen auf dem für sie passenden Niveau zu ermöglichen“, meint Rico Kahden und erklärt „aktuell befinden wir uns in guten Gesprächen mit einem potentiellen Trainerkandidaten für die erste Mannschaft und wir sind zuversichtlich mit vollem Einsatz in die Mission Titelverteidigung gehen zu können“.

Einiges bleibt für die Regionalliga-Saison 2017/18 noch vorzubereiten. Der Kopf ist aber wieder oben bei den 46ern. Ganz nach dem Motto: Wir sind #heissaufRUGBY! Wir sind #Die46er!

Da isser endlich – 46er erhalten endlich Pokal für Bayerische Rugby Meisterschaft

Vier Wochen nach Gewinn der Bayerischen Meisterschaft haben die 46er endlich ihren Meisterschaftspokal erhalten. Nicht bei einer würdevollen Zeremonie, sondern vom Vorjahresmeister München RFC am Rande der bayerischen 7er-Meisterschaft übergeben. Der Pokal war zum Saisonfinale nicht nach Nürnberg gebracht worden, da sich dafür im Bayerischen Rugby Verband wohl niemand zuständig fühlte.

„Wir freuen uns endlich die Trophäe für unseren Erfolg in Händen zu halten. Einen Platz im Club-Pub hat er schon, allerdings fehlt uns ein bisschen die Übergabezeremonie. Da müssen wir uns noch was würdiges oder abgefahrenes überlegen“, erklärt Spieler und stv. Abteilungsleiter Rico Kahden.

Wir sind für Vorschläge offen liebe #NbgRugbyFamily!

Aktuelles aus der Abteilung – Wege gehen heißt auch mal stolpern

Trotz der letzten Hiobsbotschaften und schweren Entscheidungen geht die Rugby-Abteilung ihren Weg

Viel Aufsehen haben sie erregt, die letzten Tage bei den 46ern. Trainer-Rücktritt und Relegations-Rücktritt haben dem Verein nicht unbedingt viel positives Feedback eingebracht. Dennoch wollen wir nicht alles schwarz sehen, denn jedem der schon mal einen Weg wie diesen gegangen ist weiß dass ein Stolpern nicht gleich ein Fallen bedeutet. So hat sich das Organisations-Team, quasi die erweiterte Abteilungsleitung bestehende aus den beiden Abteilungsleitern, dem Passwart, den Teammanagern Damen und Herren, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Jugendleiter, in seiner letzten turnusgemäßen Sitzung verschiedene Themen behandelt und  möchte hier einige Punkte darstellen.

2. Mannschaft als Perspektivteam in der Verbandsliga

Die Aufstellung und Meldung einer 2. Mannschaft zum Spielbetrieb in der Verbandsliga, wie schon die ganze Saison in Planung, mag auf den ersten Blick in der aktuellen Situation überraschend wirken. Aber damit sollen wichtige Schritte in der Entwicklung der Abteilung gegangen werden.

  • Angebot einer passenden Einstiegsmöglichkeit in den Sport
  • Besserer Transfer der Jugendspieler in den Herrenspielbetrieb
  • Sportliches Angebot für „Old Boys“
  • Förderung und Aufbau von Talenten für die 1. Herrenmannschaft
  • Reserve in Spielpraxis für die 1. Herrenmannschaft

Durch das zunächst gemeinsame Training aller Spieler wird der organisatorische Aufwand für dieses Team auf den Spielbetrieb beschränkt und die Durchlässigkeit zur „Ersten“ aufrecht erhalten.

Für die Organisation der 2. Mannschaft hat das Orga-Team Sandro Egerer zum Kapitän/Spielertrainer der 2. Herrenmannschaft berufen. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei dieser Aufgabe und bitten alle Teile der #NbgRugbyFamily ihn bei dieser Aufgabe zu unterstützen.

Jugendtraining

Das Jugendtraining U14 bis U18 wird ab September auf den Donnerstag von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr verlegt, um auch hier eine bessere Verzahnung mit dem Herrenbereich zu erreichen und den zeitlichen Aufwand für die Trainer gering zu halten.

Aiden Gogarty betreut momentan viele Kids in der Altersgruppe U8 bis U12 und bräuchte dringend personelle Unterstützung. Auch ein terminlicher Wechsel dieses Angebots ist angedacht. Im Gespräch ist Donnerstag 17.00 – 18.30 Uhr.

Saisonvorbereitung Herren und Trainersituation

Der Sommerfahrplan für die Herren sieht wie folgt aus:

Juni 7er-Traning (Di/Do)
25. Juni Qualifikation bayerische 7er Meisterschft
1. Juli Finale Bayerische 7er Meisterschaft
Juli kein Training (Das Gelände steht für freiwillige Einheiten zur Verfügung)
1. August offizieller Trainingsstart Saison 17/18

Pete Hull wird einen Vorbereitungsplan erstellen und gemeinsam mit dem Trainerpool das Training leiten. Basti Wölfel wird sich um das Training der 7er-Mannschaft und deren Orga kümmern. Wir Danken den beiden für ihre Bereitschaft und bitten auch hier um die Unterstützung aus der #NbgRugbyFamily für die beiden.

Tryout 2017

Auch für dieses Jahr ist wieder der beliebte Tryout geplant. Am 22. August werden wieder Interessierte eingeladen und Talente für die beiden Teams gesichtet.

Entwicklung Gelände Waldsportplatz

In der letzten Jahreshauptversammlung des TSV 1846 wurde umfassend über notwendige Sanierungsfälle am Gelände in Erlenstegen berichtet. Eine erste Schätzung des ausstehenden Investitonsvolumens geht weit über eine Millionen Euro hinaus. Davon direkt betroffen ist die Rugbyabteilung. Die Sanierung der Duschen, die Wiederherstellung der Stromversorgung am A-Platz, die Herstellung einer Trinkwasserversorgung am A-Platz und die Pflege des A-Platzes durch einen geeigneten Platzwart werden im Orgateam als Überlebenswichtig für die Abteilung gesehen. Deshalb wollen wir uns aktiv an der Umsetzung dieser Maßnahmen beteiligen und hoffen auf Verwirklichung binnen Jahresfrist. Wir hoffen aber natürlich an dieser Stelle auf den Hauptverein, die angekündigten Maßnahmen schnell in Angriff zu nehmen. Leider wird durch diese finanziellen Bürden die geplante Errichtung einer Verkaufshütte am A-Platz wohl erst mal nicht möglich werden bzw. zu einem schwer kalkulierbaren Risiko für die Abteilung.

Wir hoffen auf breite Unterstützung aus der #NbgRugbyFamily bei allen diesen Maßnahmen und werden weiter an der Entwicklung des Rugbysportes in Nürnberg arbeiten.

Pack mer`s! #WirSind46er! Wir sind #heissaufRUGBY!

Chefcoach Arne Zielinski zurückgetreten – 46er treten nicht in der Relegation an

Die Rugbyabteilung des TSV 1846 Nürnberg e.V. muss mit großem Bedauern bekannt geben, dass Chefcoach Arne Zielinski sein Traineramt sowie seine Mitgliedschaft bei den 46ern völlig überraschend mit sofortiger Wirkung aus persönlichen Gründen niedergelegt hat. Es bleibt uns an dieser Stelle lediglich Arne Zielinski für seine herausragende Arbeit mit der ersten Herrenmannschaft und sein Engagement für die Entwicklung der 46er zu danken, sowie ihm alles Gute für seine sportliche Zukunft zu wünschen. Arne Zielinski betreute die erste Herrenmannschaft seit 2015 nach dem Abstieg aus der 2. Rugby Bundesliga und führte sie in der aktuellen Saison zum bayerischen Meistertitel. Sein fundiertes Fachwissen, seine professionelle Trainingsgestaltung und seine Präsenz brachten die Mannschaft weiter und waren das Fundament der sportlichen Erfolge der letzten beiden Jahre. Die Abteilungsleitung bedauert diesen Schritt sehr und sieht sich nun vor der Herkulesaufgabe den Trainingsbetrieb auf dem hohen Niveau weiter zu führen.

Chefcoach Arne Zielinski ist zurückgetreten – Archivbild

Herrenteam tritt nicht in der Relegation zur 2. Rugby Bundesliga an

Arne Zielinski gab seine Entscheidung letzten Dienstag bei einer turnusgemäßen Mannschaftssitzung bekannt. In dieser Sitzung entschloss sich die Mannschaft mit einer zweidrittel Mehrheit den Bayerischen Rugby Verband um die Entbindung von der Teilnahme an der Relegation zur 2. Bundesliga zu bitten. Dieser Bitte kam der RVBy nach und nominierte Vizemeister RC Unterföhring den Platz der 46er einzunehmen. Als Gründe führte „die Erste“ an, dass z.B. die Lizenzauflagen im Hinblick auf Schiedsrichter und Jugendarbeit momentan nicht erfüllbar sind und einen Punktabzug von Vornerein bedeuten würden. Ebenso sahen Spieler und Trainer den erreichbaren Etat als zu niedrig an. Man befürchtete einen ähnlichen Schaden für Mannschaft und Organisation wie beim letzten Abenteuer in der 2. Rugby Bundesliga Süd und West.

Die Weiterentwicklung wird fortgeführt – Perspektivteam soll in der Verbandsliga antreten

Die Abteilungsleitung steht hinter der Entscheidung der Aktiven und bittet Fans, Partner und Verband um Verständnis für diese Entscheidung. Die 46er wollen ihrer treuen „NbgRugbyFamily“ weiterhin unterhaltsames Rugby auf hohem Niveau bieten und werden alles dafür tun um die familiäre Atmosphäre, das sportliche Angebot und die Rahmenbedingungen für Rugby in Nürnberg weiter nachhaltig zu verbessern. Z.B. wird der Aufbau eines Perspektivteams mit der Meldung einer zweiten Mannschaft in der Verbandsliga Nord weiter vorangetrieben, um

Jugendspieler und Neulinge gemeinsam mit erfahrenen Kräften an den Leistungsbereich heranzuführen. Die Entscheidungen diesbezüglich fallen in den nächsten Tagen. Ebenso wird es Ende August wieder den bewährten Tryout geben um Interessierte und Talente nach Erlenstegen zu locken.

In den nächsten Wochen wird 7er-Coach Basti Wölfel die Mannschaft auf die bayerische 7er-Meisterschaft vorbereiten und somit kommissarisch das Amt des Cheftrainers übernehmen. Die Saisonvorbereitung wird ein Trainerpool unter der Leitung von Co-Trainer Pete Hull mit wechselnden Schwerpunkten gestalten. Für die neue Saison suchen wir nun einen neuen Chefcoach der die gute Arbeit seines Vorgängers fortführt und den Verein sportlich weiter Voran bringt.

Vieles ist in Bewegung doch die Erfolge der letzten Jahre motivieren uns den Weg weiter zu gehen!

Wir sind #heissaufRUGBY! Wir sind #Die46er!

Der vielen mühen Lohn, ist der bayerische Rugby Thron – Nürnberg ist Meister

Mit einem 38:3 Sieg über Studentenstadt Rugby München krönen die 46er die Saison

Spannend sah sie ja aus, die Tabelle der Regionalliga Bayern im Vorfeld des letzten Saisonspiels. Nach 11 Spieltagen in Führung am Sonnenplatz plötzlich in der Verfolgerrolle zum letzten Spiel anzutreten ist wahrlich nicht einfach. Doch nach vorne gepeitscht von 250 Rugbyliebhabern, die zeitweisen Regenfällen trotzten, zeigten die 46er tatsächlich ihr Best-of 2017 und spielten über die meiste Zeit der 80 Minuten in der Hälfte der Münchner und ließen den Landeshauptstädtern keine Chance.

Konzentrierte Arbeit zahlt sich aus – Die 46er spielten meisterlich auf

Nürnberg spielte hoch konzentriert und effektiv, ließ den Münchnern kaum Raum zum agieren und fand nach wenigen Minuten immer besser ins Spiel. Zwar dauerte es bis zur 20. Spielminute bis Gabedava, die Georgische Wildkatze, ins Münchner Malfeld eintauchte. Es folgten Versuche von Dixon, Gmehling und Scherf zum Halbzeitstand von 24:00. In Durchgang zwei kam dann München per Penalty in der 50. Minute zu den einzigen drei Punkten in diesem Spiel. Nürnberg spielte weiter, immer wieder kraftvoll nach vorne gebracht von Hakler Thiemo Gmehling. Die weiteren Punkte besorgten Armfield und Scherf zum zweiten Mal an diesem Tage.

Gelungene Saison, toller Abschluss auch ohne Pokal für den Meister

Nach dem Schlusspfiff war die Freude groß. Vor allem die Tatsache, dass Nürnberg in diesem Jahr seinen äußerst anstrengenden Neuaufbauprozess nun auch in einem Meistertitel krönen konnte freute alle Beteiligten. „Die Rugbyabteilung hat sich in den letzten Jahren unheimlich gut entwickelt. Was hier auf den Waldsportplatz gezaubert wird, auf und neben dem Platz, verdient unseren Respekt und unsre Anerkennung“, gratulierte der Gesamtvorstand des TSV 1846 Nürnberg, Dr. Jürgen Franzke. Zwar konnten die Nürnberger keinen Pokal stemmen, dieser war vom Verband nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt worden, doch spricht die sportliche Leistung für sich. Im Laufe der nächsten Woche werden die Gespräche mit den Verantwortlichen, den Spielern und Verbänden zur Organisation der Relegation laufen. Dann wissen wir mehr, ob, wann und wie die 46er um höhere Ziele kämpfen. Die 2. Rugby Bundesliga wäre sicherlich um eine Attraktion reicher.

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Nürnberg kann den Titel klar machen – Besonderes Rahmenprogramm zum Abschluss

Am Samstag, den 03.06.2017 empfängt der TSV 1846 Nürnberg den München StuSta

Das letzte Heimspiel der Saison ist immer etwas Besonderes. Allein schon deshalb laufen in Erlenstegen die Vorbereitungen für das große Finale auf Hochtouren. Mit OpenAirPub und Foodtruck wird den Gästen wieder der Besuch zum Erlebnis gemacht. Und wenn es dann klappt, mit dem Heimsieg gegen Studentenstadt Rugby München II, dann können die 46er die tolle Saison mit dem bayerischen Meistertitel krönen.

Der grüne Tisch macht es spannend – doch Nürnberg hat es selbst in der Hand

Die Rückrunde beinhaltete dann doch ein paar Nackenschläge für die 46er. Die knappen Niederlagen gegen den RFC München und den RC Unterföhring und die vor dem letzten Spieltag am Grünen Tisch aufgrund der Streichung der Rose Tower Titans aus der Wertung eingebüßten 10 Tabellenpunkte schmerzten die Franken nicht nur, sondern warfen sie auch auf Platz zwei mit vier Punkten Rückstand hinter den RCU. Dahin ist sie, die makellose Bilanz aus der Vorrunde. Doch zu keinem Zeitpunkt büßten die bunten Rugger aus Nürnberg ihr größtes Kapital ein: tolles Angriffsrugby und erstklassige Unterstützung von den Rängen. Und deshalb ist noch alles drin!

Kantersieg gegen Augsburg als Basis – Die „Phantome“ testen gegen SG Bamberg/Coburg

Der 39:12 Bonuspunktsieg gegen Augsburg am vorletzten Spieltag ermöglicht die Meisterschaft mit einem einfachen Sieg gegen München, da für den RCU die Saison schon am letzten Spieltag endete. „Alles auf ein Karte“, freut sich Trainer Arne Zielinski, „so haben wir es selbst in Hand und können am Ende mit dem Ergebnis leben. Wäre blöd gewesen, wenn die Meisterschaft am Grünen Tisch entschieden worden wäre. Wir wollen am Samstag ein ‚Best of 46er‘ zeigen, indem wir unser Spiel durchziehen und auch noch die letzten Fehler abstellen.“ Vor dem Kickoff darf wieder das, noch nicht offizielle, Nürnberger Perspektivteam antreten, diesmal gegen die Würzburger „Zweite“ (Kickoff 12.30). Von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr öffnen dann ThirstyBaker und der RibWich Foodtruck ihre Dependancen am Waldsportplatz.

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Ausgerechnet Unterföhring – Nürnberg verliert Spitzenspiel

Die 46er verlieren gegen den Verfolger RC Unterföhring im Thriller denkbar knapp mit 9:10

(Tabellenführer + letzter Verfolger) + (herrliches Wetter x klasse Fans) + (nahendes Saisonende – Unsportlichkeit) = Spitzenrugby in Nürnberg. Man konnte sich ausrechnen dass in diesem Spiel einiges geboten sein würde und keine der beiden Mannschaften mehr Geschenke verteilen wollte als freundliche Worte. Die Gleichung ging auf, wenn auch am Ende mit einem anderen Ergebnis als in Franken erhofft. Denn im Gegensatz zur Mathematik kommt es im wahren Leben immer anders als man denkt. Wer jetzt mit dem Autor dieser Zeilen darüber grübelt, warum man dann zu Schulzeiten auch in Mathe nur 5er hatte, wird sich bei den Auswirkungen des Spieles 1846 gegen RCU auf die Meisterschaftsfrage sicherlich eher auf das Bauchgefühl verlassen müssen, als auf die nackten Zahlen. Die 170 Zuschauer auf dem Waldsportplatz fühlten sich dennoch prächtig unterhalten.

Voller Einsatz für die Meisterschaft – am Ende verrechnet?

Unterföhring rackert, Nürnberg ackert, keiner erntet wirklich

Gleich von Beginn an wurde den Kiebitzen klar, das heute wird kein Punktefestival wie die letzten Spiele auf dem Waldsportplatz. Tackling folgte auf Tackling, Ruck auf Ruck und leider auch Fehler auf Fehler. Zwar nutzte Schluss Rico Kahden den ersten Penalty in der 10. Minute, um 3 Punkte auf die Tafel zu bringen, allerdings schaffte man es immer wieder in Rucksituationen den Ball leichtfertig an die druckvoll agierenden Gäste zu verlieren. Diese konnten zwar immer wieder ansehnliche Läufe liefern, glänzten aber nicht gerade mit präzisem Passspiel. Einzig die energischen und effektiven Tacklings der 46er fielen ins Auge. Die RCU versuchte mit Härte zu kontern, Eberl schoss aber über das Ziel hinaus und wurde mit Gelb für 10 Minuten zum abkühlen geschickt. Kurz zuvor konnte mit Rangelow der RC-Flügel ins Malfeld der Hausherren eintauchen, allerdings wurde mit vollem Einsatz zweier Franken der Ball hochgehalten. Die Oberbayern glänzten ebenfalls mit energischer wie erfolgreicher Verteidigung und provozierten ein ums andere Mal die Nürnberger zu Fehlern und Fouls. Harris konnte zwar nur einen Penalty zum 3:3 in der 26. Minute verwandeln, dennoch gerieten die Nürnberger spürbar unter Druck. Dieser hielt die 46er meist in der Verteidigung und ließ kaum Luft für das so bewährte Angriffsrugby. In Minute 31. konnte man allerdings bis zur Linie der Gäste durchbrechen, wurde aber noch auf selbiger gestoppt.

Unterföhring machte ordentlich Dampf! Foto: Beazley

Wenig Punkte aber viel Action – Beide Mannschaften mit viel Engagement

Durchgang zwei startete ähnlich wie die ersten 40 Minuten, nämlich mit einem erfolgreichen Penalty für Kahden in der 41. Minute zum 6:3. Weiterhin verteidigten beide Mannschaften aufopferungsvoll und effektiv, die 46er gingen immer wieder, von „Man of the Match“ Benedikt Aumann geführt, zum Angriff über. Dennoch konnte die RCU Abwehr selten entscheidend überlaufen werden. Immer wieder störten Penaltys den Spielfluss und gelegentlich schlichen sich auch klare Fehlentscheidungen des Referees in das Spiel ein. So wurde Hakler Flo Mende in der 74. Minute 8 Meter vor dem Malfeld vom letzten Verteidiger mit einem regelwidrigen Hightackle zu Fall gebracht. Dieser wurde zwar geahndet, jedoch nicht mit einem Strafversuch sondern „nur“ mit einem Penalty. Diesen verwandelte Kahden gewohnt souverän zum 9:3. Nun entwickelte sich eine Endphase mit der so niemand gerechnet hatte. Gekämpft wurde nun mit offenem Visier, kein Team ließ in seinen Bemühungen um einen Versuch nach. Unterföhring gab sich in dieser Situation energischer und mit mehr Drang nach vorn, was dann auch in der 80. Minute mit einem Durchbruch und Versuch von Eberl nahe der Außenlinie zum 9:8 belohnt wurde. Aufgrund der durchwachsenen Kickquote des Unterföhringer Harris im bisherigen Spielverlauf rechneten sich wohl viele Nürnberger einen äußerst knappen Sieg aus, musste er doch die Pille vom äußersten Punkt des Spielfeldes zwischen die Stangen befördern. Doch hier wollte wohl eher die Chaos-Theorie, denn das Gesetz der Serie ihren Einfluss geltend machen und so zimmerte Eberl den Ball quasi mit dem Schlusspfiff zum 9:10 über die Querlatte. Selten erlebte man den Waldsportplatz stiller, selbst die Gäste benötigten eine kurze Schrecksekunde, um den ersten Sieg eines Gastes auf der nun gestürmten Festung Waldsportplatz zu realisieren.

Bene Aumann als „Man of the Match“ mit Ball immer voran! Foto: 201-photograpy.de

Ungewohnter Druck ließ nur Raum zum reagieren – Neuzugänge gut integriert

Relativ durchwachsen fiel dann auch die Matchanalyse des Trainers aus. „Wir haben uns viel zu viel in die Defensive drängen lassen und haben es nicht geschafft das Heft in die Hand zu nehmen. Da hätte das Gamemanagement deutlicher sein müssen“ meint Arne Zielinski nach dem Spiel. „Allerdings waren unsere Standardsituationen gut aufgesetzt und wir haben unsere beiden Neuzugänge Alexander Watt und Jonathan Stief gut integrieren können. Dass die Jungs nie ihre Motivation und Konzentration verloren haben, stimmt mich versöhnlich.“ Kapitän Olaf Will fand auch dann die Performance an sich nicht wirklich schlecht: „Ja, der Drang nach vorn, der effektive Pass hat deutlich gefehlt. Allerdings waren wir immer voll da und haben zu keinem Zeitpunkt die Flinte ins Korn geworfen. Unterföhring war am Ende einfach einen Tick cleverer und hat sich die Punkte verdient. Ich bin dennoch stolz auf unsere Leistung und glaube fest an den Titel.“ Der ist auch immer noch aus eigener Kraft zu holen, es braucht nur zwei Bonuspunktsiege in Augsburg und gegen München am letzten Spieltag zuhause. Dann würde zu ersten Mal seit 2010 der Meisterpokal wieder in Nürnberg gestemmt. Die 46er werden, darauf können die Fans zählen, nochmal alles daran setzen, dass die Saisonabschlussparty (mit OpenAirPub und RibWich Foodtruck) somit ihre Krönung zur Meisterfeier erhält.

Respekt für den Sieger! Foto: Deinzer

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Entscheidung am Waldsportplatz? – Nürnberg empfängt den letzten Verfolger

Am Samstag, den 06.05.2017 empfängt der TSV 1846 Nürnberg den RC Unterföhring – Presseinformation vom Donnerstag, 04. Mai 2017

Wenn am Samstag, den 6.5.2017 mit dem RC Unterföhring der letzte ernsthafte Verfolger versucht den ersten Sieg auf dem Waldsportplatz eines Gastes in diesem Jahr zu erringen, so wird sich für die 46er zeigen, was ihre äußerst dominante Saison bisher wert war. Bei einem deutlichen Sieg ist die Meisterschaft so gut wie in der Tasche, bei einer Niederlage wird es auf ein Fotofinish am letzten Spieltag hinauslaufen. Das wichtigste Spiel des Jahres steht an.

Der Lohn für viele Mühen winkt – die bayerische Meisterschaft!

„Von Spiel zu Spiel“ möchte Coach Arne Zielinski mit der Mannschaft denken und arbeiten. „Denn wer gegen die starken Unterföhringer nicht von Anfang an mit 110% Konzentration auf dem Platz steht braucht eigentlich gar nicht mehr spielen. Den werden sie überrennen.“ Dennoch sieht so gut wie jeder Nürnberg in der Favoritenrolle, konnte man doch die letzten Spiele alle deutlichst für sich entscheiden. Kapitän Florian Mende, erst letzte Woche nach geschäftlicher Absenz wieder in den Kader zurückgekehrt, machte eine gewisse gespannte Vorfreude aus. „Die Jungs sind unglaublich heiß es allen zu beweisen, dass sie es bis zum Ende durchziehen können. Wir wollen den Sieg und wir wollen ihn deutlich.“ Damit am Ende auch endlich wieder der Titel am Ende der Saison den Weg nach Nürnberg findet. Lohn für 3 Jahre Neuaufbau.

Rechenschieber zwischen Frankenmetropole und Mediendörfchen laufen heiß

Nach momentanen Stand wird die Meisterschaft zwar nicht am Samstag entschieden, doch ein Bonuspunktsieg der 46er würde das Polster fast uneinholbar ausbauen. Allerdings droht die Streichung aller Spiele gegen die Rose Tower Titans in dieser Saison, da diese bei einer weiteren Spielabsage wohl aus der Wertung genommen werden. Nürnberg würde dies 10 Punkte kosten, Unterföhring nur 4 da sie keinen Bonuspunkt gegen die Titans errangen und noch ein Spiel ausstünde. Somit wird die Meisterschaft am Ende auch von Entscheidungen am Grünen Tisch beeinflusst. Noch ein Grund mehr am Samstag keine Zweifel aufkommen zu lassen, welche Mannschaft in Bayern die neue Messlatte ist, nämlich mit einem deutlichen Sieg über die Oberbayern das Heft selbst in der Hand zu behalten und Rechenschieber überflüssig zu machen.

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