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RUGBY.IS.BACK.IN.TOWN! – Frankenderby zum Heimauftakt

Am Samstag, 14.30 Uhr, gibt es endlich wieder Nürnbergs härtesten Teamsport live für die #NbgRugbyFamily. Und was eignet sich besser als das legendäre #Frankenderby gegen den Würzburger Rugby Klub 2012 e.V.!
Normalerweise gibt es an dieser Stelle lockere Sprüche über lokale Rivalitäten. Doch manchmal gibt´s wichtigeres als Pre-Match Geplänkel. Nämlich dann wenn die Solidarität der gesamten Rugbyfamilie gefragt ist. Für einen Würzburger Sportsfreund ist die Abschiebung in den Irak wohl unvermeidlich geworden (siehe Post unten). Der WRK, und auch wir, verlieren nicht einfach nur einen Spieler sondern ein Mitglied der Familie an eine ungewisse Zukunft. Um dem Sportsfreund den Neustart fern der neuen unterfränkischen Heimat wenigstens zu erleichtern, sammeln die Würzburger Jungs und Mädels Spenden. #Die46er haben gestern spontan beschlossen sich dieser Aktion nicht nur mit warmen Worten sondern auch tatkräftig zu anzuschließen. Der Erlös aus der üblichen Spendenbox wird deshalb an die Sportsfreunde aus Würzburg weiter gegeben. Wir hoffen das sich die #NbgRugbyFamily rege beteiligt. Bei aller Konkurrenz auf dem Platz, und die wird es garantiert auch morgen geben, soll Solidarität nicht an Vereinsgrenzen Halt machen!
Also morgen Kind und Kegel eingepackt, Freunde abgeholt und auf zum Waldsportplatz nach Erlenstegen. Was wir behalten werden sind die Tabellenpunkte!

Wir sind #Die46er! Wir sind #heissaufRUGBY!
#morethanjustasport #asylrettetleben #heimspiel #Frankenpower

Besondere Umstände beim Würzburger RK:vorherige Woche haben wir erfahren, dass die Klage gegen die Abschiebung unseres…

Posted by Würzburger Rugby Klub 2012 e.V. on Donnerstag, 5. Oktober 2017

Wegen fehlenden Spielerpässen – Rugby Verband Bayern wertet alle bisherigen Spiele gegen Nürnberg

Nürnberg. Am Mittwochnachmittag informierte der Bayerische Rugby Verband den die 46er um per Mail über die Entscheidung der technischen Leitung, die beiden bisher bestrittenen Spiele der Regionalligasaison wegen Verstößen gegen die Spielordnung mit jeweils 50:00 gegen die Franken zu werten. Laut Passstelle und technischer Leitung seien in jedem der beiden Spiele je ein Spieler ohne gültigen Spielerpass eingesetzt worden. Der RVBy veröffentlichte eine Stunde später eine Meldung auf seiner Facebookseite. Gegen die Entscheidung kann binnen 14 Tagen Einspruch erhoben werden.

Nach Darstellung des Verbandes wurde im Spiel gegen den Münchner RFC II ein Spieler ohne gültige Lizenz, im Spiel gegen die TSB Ravens Ravensburg ein Spieler mit verspätet beantragter Lizenz eingesetzt. Laut Spielordnung führen beide Verstöße zu einer automatischen 50:00 Wertung für den Gegner, so der Sachverhalt nicht eindeutig zu Gunsten des TSV geklärt werden kann.

Mannschaft und Vereinsführung sind von den Vorwürfen und Entscheidungen sehr überrascht und versuchen nun den Sachverhalt zu klären. Bisher scheint es eine Kette von Fehlern gegeben zu haben, die zum Einsatz der wohl nicht spielberechtigten Spieler geführt haben. Die Verantwortlichen werden nun versuchen genau nachzuvollziehen in welchen Bereichen diese Fehler gemacht wurden. Sollte sich herausstellen, dass ein eindeutiges Fehlverhalten des TSV vorliegt, wird die Entscheidung selbstverständlich akzeptiert. Allerdings behält sich der TSV vor, von der Möglichkeit des Einspruches Gebrauch zu machen, falls sich eine andere Einschätzung der Lage ergeben sollte. Beide Spieler versichern den Meldevorgang schon vor Saisonbeginn durchgeführt zu haben. Der TSV 1846 betont ausdrücklich, dass weder von Seiten der Spieler, des Vereins oder des Verbandes vorsätzlich gehandelt wurde, sondern sicher unbeabsichtigte Fehler auf der einen oder anderen Seite die Ursache sind.

„Das ist leider nicht der erste Rückschlag für den TSV in diesem Jahr. Egal wie die Geschichte ausgeht, ich bin zuversichtlich, dass wir uns wieder aufrappeln und auf und neben dem Platz weiterhin alles geben. Ich sehe sowas als eine Herausforderung und zugleich als Motivation in sportlicher wie in organisatorischer Hinsicht noch mehr Gas zu geben. Wir werden mit allen Beteiligten diese Sache ordentlich klären und uns dann wieder auf die sportlichen Aspekte konzentrieren. Fehler passieren, wir sind alle keine Profis.“ bezieht Abteilungsleiter Patrick Sohr Stellung.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

Lange fahrt, dünne Bank – trotzdem Bonuspunkt Die 46er gewinnen in Ravensburg mit 33:00

Ravensburg. Im zweiten Spiel der Regionalliga Saison reisten die Herren des TSV 1846 Nürnberg zu den Liganeulingen und schwäbischen Gästen im bayerischen Rugby, den TSB Ravens Ravensburg. Mit einer kaum vorhandenen Ersatzbank musste Deon Myburgh ein bisschen kreativ werden, konnte aber eine schlagkräftige Truppe aufs Feld führen. Am Ende behielten die Routiniers bei sauber kämpfenden Gastgebern die Oberhand.

Bisher eher für gemütliche und familienfreundliche Brettspiele und Puzzles in lockerer Runde bekannt, macht sich Ravensburg nun auch im Rugby langsam einen Namen. Die TSB Ravens starten als Aufsteiger aus der Verbandsliga in ihre erste Regionalligasaison in Bayern. Zum Auftakt ließen sich die Raben nicht lumpen, boten „Count Zeppelin Drums and Pipes“ und ein umfangreiches kulinarisches Angebot auf und zeigten Gästen und Fans das Rugby Ravensburg rockt. Die 46er hatten nach der knapp dreieinhalb stündigen Anfahrt erst mal ihre Knochen zu sortieren und einen Matchplan auszubaldowern. Denn kurzfristig musste man wegen verschiedener Ausfälle die Aufstellung kreativ gestalten. Für den erkrankten Hendrik Lagarde rückte Alessandro Amella vom Flügel ins die zweite Gedrängereihe und Harry Miles übernahm die Verbinderposition für den beruflich verhinderten Olaf Will.

Die Ravensburger Liganeulinge kochten groß auf – würden sie auch groß Aufspielen?

Doch nach wenigen Minuten im Spiel zeigte sich, dass die 46er durchaus in der Lage sind in unterschiedlicher Formation ansehnliches und sicheres Rugby auf den Platz zu bringen. Außendreiviertel Lorenz Scherf bracht halblinks durch und tauchte in Minute `6 zum ersten Mal ins Ravensburger Malfeld, und Rico Kahden besorgte mit der gelungenen Erhöhung den Rest zum 0:7. Harry Miles gelang ein fast identischer Versuch in der 15. Minute und Kahden zeigte wiederum einen sehr sicheren Fuß. Ravensburg spielte gut mit, musste allerdings in der 19. Minute auf ihren Schlussspieler Manuel Merath wegen einer Verletzung an den Rippen verzichten, für ihn kam Christoph Hagmann ins Spiel. Die Nr. 8 der 46er, Onisimo Nayato, konnte nach einem schnell gespielten Strafkick via Crawford auf der rechten Spielfeldseite durchbrechen (Erhöhung d. Kahden, 0:21). Im Allgemeinen schienen die 46er die Erkenntnisse aus dem letzten Spiel gut genutzt zu haben, denn die Mannschaft konzentrierte sich im ersten Durchgang auf kurze, kraftvolle Durchbrüche und schnellen Support, als weite Vorstöße mit wenig Aussicht auf schnelle Unterstützung. Die Franken blieben immer kontrolliert und setzten ihren Matchplan mit jedem Schritt und jeder Finte ganz bewusst um. In der 37. Minute las Gedrängehalb Kote Gabedava die Raben präzise und nach mehreren „Pick and Go´s“ bis auf 5 Meter vor dem Ravensburger Malfeld bewegte sich Gabedava blitzschnell hinter dem Ruck nach rechts entgegen der kollektiven Laufrichtung der Ravens nach links und tauchte unbedrängt unter die Malstangen zum 00:26 und Kahden erhöhte sicher zum 00:28 Halbzeitstand. Ravensburg wurde lediglich einmal gefährlich als sie nach einem Lineout an der Nürnberger 5 Meter Marke ein klassisches Massenmaul ansetzten und mit roher Kraft versuchten den Ball über die Linie zu bringen. Die Nürnberger ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und warteten am sich öffnenden Paket schon auf den Ballträger um ihn überhaupt nicht erst ins eigene Malfeld zu lassen.

Konnte man im ersten Durchgang eine kreative und spritzige Spielgestaltung bei den 46ern erkennen, zeigte sich in Halbzeit Zwei wiederum ein ähnliches Bild wie schon eine Woche zuvor in München. Die Nürnberger Jungs stellten das aktive Spiel ein, verloren den Biss nach vorne und verwalteten eher das Ergebnis denn weiter eigene Akzente zu setzten. Der sehr guten eigenen Fitness und der mangelnden Spielerfahrung des Gegners ist es wohl geschuldet, dass Nürnberg trotzdem nie ernsthaft in Bedrängnis geriet. Ravensburg bleib weitgehend geduldig, versuchte Spielerisch Land zu gewinnen, wurde aber immer wieder von energisch verteidigenden Franken an zählbarem Erfolg gehindert. Ein sehr ansehnlicher Durchbruch auf der rechten Seite konnte nur noch durch ein Ausputzertackling von Schlussspieler Kahden kurz vor dem Malfeld gestoppt werden. Matthias Dirlewanger konnte einen von Sean Porta nur Zentimeter vor dem Ravensburger Malfeld aus dem Ruck präsentierten Ball im Fallen nicht kontrolliert ablegen und vergab die bis dahin einzige realistische Chance der Franken im zweiten Durchgang. In der 64. Minute wurde jedoch die ohne hin nur noch mit zwei ausgewechselten Spielern besetze Bank gefordert, als Dirlewanger wieder auf´s Feld musste um Kahden, welcher sich eine Platzwunde über dem Auge zuzog, für den Rest der Partie zu ersetzen. Die Gastgeber konnten sich nach dieser Verletzungsunterbrechung nicht schnell genug wieder konzentrieren und Lorenz Scherf lief zum zweiten Mal ins Malfeld zum 00:33 Endstand ein.

Euer ‚Man of the Match‘: Alessandro Amella wurde zum Lock befördert – und machte seine Sache gut!

Alles in allem wieder eine sehr ansehnliche Partie der 46er, allerdings muss man in den folgenden Spielen auch die zweite Halbzeit spielerisch gestalten können um am Ende auch gegen besser organisierte Teams zu bestehen. „Wir wollten unsere Kräfte sinnvoll einteilen um dann zum Schluss nochmal aufzudrehen“, sagte Kapitän Nils Wulff nach dem Spiel. „Wir werden die nächsten Tage aber weiter an der Fitness arbeiten um gegen Würzburg die 80 Minuten volle Kraft durchzuspielen.“

 

Am 7. Oktober empfangen die 46er zum Heimauftakt die Unterfranken vom Würzburger RK auf dem Erlenstegener Waldsportplatz. Dann präsentiert man sich auch endlich dem heimischen Publikum, vielleicht nicht mit Drums and Pipes, aber dafür hoffentlich wieder mit einem Sieg und vielen Tabellenpunkten.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

[md]

Am Samstag gehts ins Ausland – Am Sonntag wird es in Erlenstegen international!

Nach dem gelungenen Auftakt in München steht nun für uns das nächste AUswärtsspiel in der Regionalliga Bayern an. Mit dem TSB Ravensburg wartet der diesjährige Aufsteiger aus der Verbandsliga. Man scheint sich auf #Die46er im benachbarten Ausland von Baden-Würtemberg/Schwaben zu freuen, denn die TSB Ravens Rugby hat sogar eine Live Band für morgen engagiert. Musik ab 14.00 Uhr, KickOff um 14.30 Uhr in Ravensburg. Wir hoffen unsere „Nationalspieler“ geben sich bis dahin zu erkennen…

Und am Sonntag wird „DieZweite“ zum ersten mal offiziell ein Testmatch bestreiten. Zu Gast in Erlenstegen werden die Old Isleworthians RFC sein, die sich auf ihrer 60th Anniversary Tour in Deutschland befinden. Der Londoner Club spielt in der Lodon and SE Division und wird ein erster Test für unser neues Perspektivteam sein. Kick-Off ist wie immer um 14.30 Uhr mit anschließendem „gemütlichen Beisammensein“ in Nürnberg. Zaungäste sind natürlich willkommen. [md]

Die 46er vermiesen den Wiesnauftakt – TSV 1846 Rugger schlagen München RFC II mit 17:6

rnberg/München. Während auf dem Münchner Oktoberfest die ersten Maßkrüge geleert wurden, begann nur ein paar U-Bahnhalte weiter in Großhadern die neue Rugby Regionalligasaison. Der TSV 1846 Nürnberg lieferte einen Auftakt nach Maß beim MRFC II und behielt in einem überraschend unspektakulären Spiel am Ende mit 17:6 die Oberhand. 

Für die Rugbyfans in Bayern und der Welt ist der Wiesenauftakt nicht halb so interessant wie der Kick-Off zum größten Rugbyevent aller Zeiten in Deutschland in zwei Wochen, dem DHL Oktoberfest 7s im Münchner Olympiastadion. Deshalb war der Termin des ersten Regionalligaspiels für Münchner RFC auch überhaupt kein Problem, man empfing die Franken zwar mit miesem Wetter jedoch mit einer ungleich besseren Aufstellung. Für die Franken galt dieses Spiel als Wundertüte, hatte man doch eine relativ kurze Vorbereitungszeit mit Coach Deon Myburgh. Doch am Ende sah die Starting XV mit vielen Routiniers und wenigen Experimenten doch eher gewohnt aus.

Conner Hill war eigentlich kaum zu stoppen – Zwei Versuche!

In Halbzeit eins kamen die 46er nach wenigen „Orientierungsminuten“ gut in Tritt und spielten munter auf. München hielt mit und konnte immer wieder beinahe die Nürnberger Abwehr auf der rechten Seite überlaufen. Die Punkte kamen dann auch von den Münchnern per Straftritt (Michelfelder/6.) aus günstiger Position vor den Stangen. Nürnberg stellte sich auf das Spiel des Gegners und die durchaus kreative Regelauslegung des Schiedsrichters ein und kam so drei Minuten später durch eine nahezu identische Straftrittposition zum Ausgleich (Will/10.). Michelfelder trat wiederum drei Minuten später den Ball von derselben Position in der Mitte der Nürnberger 22 Meter Marke zur 6:3 Führung. Nun öffnete sich das Spiel zu Nürnbergs Gunsten und die 46er hielten die Münchner in deren Spielfeldhälfte. Immer wieder für kraftvolle Metergewinne gut, der spätere „Man of the Match“ Shane Crawford. Der athletische US-Amerikaner hielt die Verteidigung der Oberbayern mächtig auf Trab und schaffte so Raumgewinn und Lücken für seine Teamkollegen. So konnte Connor Hill, nach solch einem Crawford`schen Durchbruch, über die rechte Seite die Blauen umlaufen und zum 6:8 (26.) ins Malfeld eintauchen. Rico Kahden erhöhte den Versuch von halblinker Position auf 6:10. Von da an lag jede kreative Spielgestaltung bei den Franken des TSV, nur kleine Fehler sorgten meist für ein abruptes Ende vielversprechender Anläufe. Es dauerte nur drei Minuten bis Connor Hill wieder seine Verteidiger abschüttelte und diesmal auf der rechten Seite ins Malfeld einlief und seinen zweiten Versuch des Tages zum 6:15 ablegte (Hill/29.). Kahden erhöhte wiederum zum 6:17.

Shane Crawford war unser „Man of the Match“! Foto: Deinzer

Die zweite Halbzeit war dann eher verwaltendes Rugby von beiden Teams, wobei die Münchner zwar durchaus die ein oder andere Gelegenheit hatten durchzubrechen. Doch sie blieben mit ihrem Spiel weit hinter ihren Möglichkeiten und schafften es nicht aus gelungenen Einzelaktionen Kapital zu schlagen. Ein wegen Hochhaltens im Malfeld nicht gegebener Versuch war dann auch das letzte Aufbäumen in der 70. Minute. Nürnberg spielte gut und hätte in der 80. Minute noch einen draufsetzen können. Doch Referee Andrew Bridger legte das Nachfassen von Nils Wulff beim Fallen auf die Linie als sogenanntes „Double Movement“ aus und gab den Versuch nicht. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns nicht gut genug gegenseitig unterstützt“ diktierte Kapitän Olaf Will nach Abpfiff in die Blöcke, „wir haben uns das Münchner Spiel aufzwingen lassen und sind nicht mehr konzentriert genug in die Attacken gegangen.“ Allerdings haben die großen Jungs in den bunten Jerseys ihr Potential durchblicken lassen und arbeiten jetzt weiter an der Umsetzung ihres Plans über 80 Minuten. Und dann erst, nach dem nächsten Spiel beim Aufsteiger in Ravensburg, darf sich vorbereitet werden auf das Rugby-Event des Jahres. Dann geht’s „auf Minga“ zum Oktoberfest 7s.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

 

Eine junge 46erin spielt für Deutschland – Pia Aumüller beim Olympic Hope Turnier

Im polnischen Krakau fand am letzten August-Wochenende das Olympic Hope Turnier für Nachwuchsmannschaften statt, und erstmals trat dabei auch eine weibliche U16-Mannschaft für den Deutschen Rugby Verband (DRV) an. Mittendrin: Pia Aumüller vom TSV 1846 Nürnberg. Die 15-jährige Schülerin, die erst seit Anfang dieses Jahres Rugby spielt, hat uns ein paar Fragen zu diesem Event beantwortet.

46erin Pia Aumüller spielt für Deutschland Foto: Privat

Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deiner Nominierung! Das war sicher ein Erlebnis, das du so schnell nicht vergessen wirst, oder?

Ja! So ein internationales Turnier zu spielen ist einfach mega  aufregend und spannend: All die Mädels aus ganz Deutschland kennen zu lernen, mit den besten Spielerinnen meiner Altersstufe zusammen zu trainieren und sich an anderen Nationalmannschaften messen – natürlich macht das richtig Spaß! Das war ein super Wochenende für mich!

Ihr habt nur zweimal zusammen trainieren können, bevor es ernst wurde. Ist das nichtschwierig, sich so schnell aneinander gewöhnen zu müssen?

Ja klar, nach so kurzer Zeit ist man noch nicht voll eingespielt. Aber ich fand es gut, wie sehr wir uns im Team nach so kurzer Zeit schon vertraut haben. Ich würde sagen, dass es uns gelungen ist eine Mannschaft zu werden und uns gut zu verkaufen. Aber auch klar dass man in den Spielen manchmal gemerkt hat, dass sich die anderen Teams einfach besser kennen, sich besser verstehen. Da kann man nach nur zwei Trainingseinheiten nicht ganz mithalten.

Du sprichst es an: ihr habt alle vier Spiele verloren. Wart ihr trotzdem zufrieden?

Wir waren sehr zufrieden mit unserer Leistung. Gerade in den ersten beiden Spielen waren wir stark, haben sogar zwischenzeitlich geführt. Am Ende haben wir beide Male sehr unglücklich verloren, weil die Gegner in letzter Sekunde noch punkten konnten. Es ging uns eh nicht so sehr um die Ergebnisse. Wir haben im Training den Schwerpunkt auf unsere Defensive gelegt und das hat im Spiel meist gut geklappt. Trotzdem macht man immer mal wieder kleine Fehler und die wurden von unseren Gegnerinnen sofort ausgenutzt.

Ihr seid trotz der Niederlagen dritte geworden und habt eine Medaille erhalten. Bekommt die einen Ehrenplatz in deinem Zimmer?

Natürlich! Die werde ich zu meinen Feuerwehrabzeichen hängen.

Die U16 des Deutschen Rugby Verbandes – 3. beim Olympic Hope Turnier in Krakau Foto: German Rugby Supporters

In einem Kader sind zwölf Spielerinnen, immer nur sieben stehen gleichzeitig auf dem Feld. Wie geht das auf?

Es war von Anfang an abgesprochen, dass jede Spielerin gleich viel Spielzeit bekommt. Das ist der Vorteil an einem Turnier mit mehreren Begegnungen. Ich zum Beispiel war jedes Mal die zweite Hälfte auf dem Platz. Wenn man es gewöhnt ist zu starten und Spiele ganz zu machen, fühlt sich das erstmal schon ein bisschen komisch an, weil man denkt, dass man nicht so viel machen kann. Aber auch in nur einer Halbzeit kann man an seine Grenzen gehen. Und da die Partien alle innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums angesetzt waren, hat sich die Belastung gut auf alle Spielerinnen verteilt.

Zum Thema Grenzen: Du hast dich am Fuß verletzt und trotzdem weitergespielt?

Ach, das war nichts Großes. Auf dem Platz blendet man so was einfach vollständig aus. Da geht es nur drum, alles zu geben für die Mannschaft!

Letzte Frage: Wie fühlt es sich an, mit dem Adler auf der Brust zu spielen?

Einfach Stolz, dass man das machen darf. Man versucht eine gute Leistung zu zeigen und der Aufgabe zu genügen. Man repräsentiert schließlich in dem Moment den Deutschen Rugby und das ist schon eine Ehre, der man sich tatsächlich bewusst ist, wenn man das Trikot anzieht.

Danke für deinen Bericht und viel Erfolg in der kommenden Saison!

Die Fragen stelle Anke Gülpers

It´s Tryout Time! Wagst du den Schritt?

Nürnberg. Mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison heißt es beim TSV 1846 Nürnberg wieder: Talente gesucht! „It´s Tryout time – Wagst due den Schritt?“. Am Dienstag, den 22. August um 19.00 Uhr sichten die Coaches Deon Myburgh und Alexander Michl für die beiden Herren- und das Damenteam Nürnberger Jungs und Mädels, die sich für den Rugbysport begeistern und selbst aktiv werden wollen.

Seit nunmehr 3 Jahren sichten die 46er bei einem speziellen Trainingstermin mit ausgewählten Methoden neue Talente und interessierte Sportlerinnen und Sportler. Neben einer Einführung in die relevanten Techniken und das Spiel erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit den Trainern für die verschiedenen Teams zu empfehlen. So gibt es bei den Herren die Möglichkeit sich entweder für das Perspektivteam oder gleich direkt für die 1. Herrenmannschaft zu empfehlen. „Mit dem Tryout bekommen die Coaches die Möglichkeit in aller Ruhe in den Sport einzuführen und gleichzeitig das Leistungsniveau der Interessenten einzuschätzen. Das entlastet auch den normalen Trainingsbetrieb“, erklärt Thiemo Gmehling, mit den Herren amtierender Bayerischer Meister und selbst über einen Tryout zum Team gestoßen. „Und für die Teilnehmer ist es eine tolle Chance gemeinsam mit anderen Neulingen reinzuschnuppern und individuell Eingeführt zu werden.“

Teilnehmen am Tryout können Damen und Herren zwischen 16 und 35 Jahren, mit und ohne sportliche Vorerfahrungen. Nötig sind lediglich Sport- oder Fußballschuhe und Sportbekleidung die auch dreckig werden darf. Hey, ist ja schließlich Rugby! Es ist keine Voranmeldung nötig, lediglich ein rechtzeitiges erscheinen am Waldsportplatz, Weißenseestr. 30 in Erlenstegen. Wer an diesem Termin keine Zeit hat, kann trotzdem jederzeit zum Team stoßen.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

 

Neuer Cheftrainer für die 46er – Deon Myburgh übernimmt Regionalliga Herren

Nürnberg. Der amtierende bayerische Rugby Meister, die Herren des TSV 1846 Nürnberg, werden ab sofort von Deon Myburgh von der Seitenlinie aus betreut. Der 52-jährige Südafrikaner wurde am Dienstagabend der Mannschaft präsentiert und stellte sich und seine Pläne detailliert vor. Mit der Besetzung des vakanten Cheftrainerpostens wird ein letzter wichtiger Schritt in den Vorbereitungen für die Mission Titelverteidigung getroffen. Zuvor konnten in der Gewinnung neuer Partner und dem Ausbau des Engagements der bisherigen Sponsoren wichtige Rahmenbedingungen verbessert werden.

Der ehemalige Gedrängehalb, mit Stationen als Spieler bei den Durban Crusaders, London Welsh und Shelford RC, coachte zuletzt das Junior Team des Shelford Rugby Club in Cambridge bis er 2009 mit seiner Familie nach Erlangen/Herzogenaurach zog. In ausführlichen Vorgesprächen überzeugten sich beide Seiten von ihren Ideen und Herangehensweisen und fanden große Schnittmengen. Somit konnte pünktlich zum Auftakt der Saisonvorbereitung den Herren des TSV in einer Mannschaftssitzung ihr neuer Cheftrainer präsentiert werden. Dadurch hat sich der letzte und wohl wichtigste Mosaikstein in den Vorbereitungen für die neue Saison gesetzt.

„Ich werde das Rad nicht neu erfinden“ – Myburgh legt Wert auf Details

„Ich habe lange überlegt, ob ich der Mannschaft das bieten kann, was sie braucht oder erwartet. Doch ich glaube, dass ich helfen kann die Spieler weiter zu bringen“, legt Myburgh den Fokus auf die Bedürfnisse der Spieler und des Clubs. „Zuerst möchte ich sehen, wie die Jungs trainieren und an die Sache herangehen“, beschreibt der gelernte Sattler seine ersten Schritte, „ich möchte nicht alles von Anfang an umwerfen. Erst dann werde ich meine konkreten Ideen einbringen. Z. B. möchte ich, dass die Mannschaft in der Lage ist ein Spiel zu kontrollieren und zu dominieren. Dafür werden wir an der Kontrolle der kleinsten Details arbeiten“. Myburgh sieht keinen Grund, warum die Mannschaft in der kommenden Saison nicht mindestens genauso erfolgreich spielen könnte, wie in der Meistersaison. Somit ist schon mal ein klares Saisonziel ausgegeben.

Voraussetzungen gut wie nie vor dem Saisonstart – 46er haben stabile Strukturen geschaffen

„Wir sind sehr froh darüber, Deon mit unseren Ideen und Arbeitsweisen überzeugt zu haben das Traineramt zu übernehmen. Er hat lange überlegt und im Gespräch mit uns viele, viele Fragen zur gesamten Abteilung gestellt. Ich glaube er passt mit dieser Detailarbeit hervorragend in das Gesamtbild unserer Entwicklung“, freut sich Abteilungsleiter Patrick Sohr über die gelöste Trainerfrage.

Viele Fragen konnten in den Monaten nach dem Gewinn der bayerischen Meisterschaft positiv beantwortet werden. Vor allem der Ausbau des Engagements der Sparkasse Nürnberg ermöglicht erst die Aufstellung der zweiten Mannschaft als Perspektivteam in der Verbandsliga Nord. Zusätzlich konnte die Firma Könitzer aus Lauf a. P. als Partner für zwei Jahre gewonnen werden. Ein Gewinn für die Abteilung sind auch Verena Fickenscher und Isabel Mittelstädt, die sich als Schiedsrichterinnen weiterqualifizieren und somit einen wichtigen Beitrag zur Bundesligatauglichkeit des Vereins leisten. Urgestein Alexander Michl wird zudem die Betreuung der Damenmannschaft als Trainer übernehmen. Nun ist es an den Aktiven auf dem Platz den Schwung zu nutzen und gut in die Saison zu starten. Viel wurde geschafft, doch es ist noch ein weiter Weg bis zum hoffentlich erfolgreichen Saisonabschluss.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

46er und Sparkasse bauen Kooperation aus

Presseinformation vom Donnerstag, 13. Juli 2017

Nürnberg. Der amtierende bayerische Rugby Meister, der TSV 1846 Nürnberg, und die Sparkasse Nürnberg werden ihre Zusammenarbeit zur neuen Regionalligasaison intensivieren. In Folge des großen Echos in Presse und Fangemeinde nach dem überraschenden Verzicht auf die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga und dem Rücktritt von Cheftrainer Arne Zielinski möchte das Nürnberger Kreditinstitut den Verein und die Athleten mit einem erweiterten Engagement dabei unterstützen, die Voraussetzungen für Bundesliga-Rugby in Nürnberg zu verbessern.
Mit gezielten Maßnahmen wollen die Partner Schritt für Schritt die Rahmenbedingungen für Rugby in Nürnberg auf Bundesliganiveau heben. Dafür erhöht die Sparkasse Nürnberg die finanzielle Unterstützung und weitet den Kooperationsvertrag bis 2019 aus. „Für uns ist das zuverlässige Engagement der Sparkasse Nürnberg nicht nur in finanzieller Hinsicht ein entscheidender Faktor für Stabilität. Das erweitert unsere Möglichkeiten enorm und zeigt auch, wie viele Menschen Rugby inzwischen als festen Bestandteil der Nürnberger Sportlandschaft wahrnehmen“, freut sich der stellvertretende Abteilungsleiter Rico Kahden über das Vertrauen der Sparkasse.
Investitionen in Schwerpunktthemen „Talentförderung, medizinische Versorgung sowie Trainer- und Schiedsrichterstab“
Der Verein wird die Mehrerlöse aus dem Sponsoring nutzen, um sie in strukturelle Maßnahmen zu investieren: Wichtig sind die Gewinnung und Förderung von Talenten, vor allem im Jugendbereich. Hierfür integrieren die 46er eine zweite Mannschaft als Perspektivteam im Spielbetrieb der Verbandsliga. Die jungen Talente erhalten somit bessere Entwicklungsmöglichkeiten unter regelmäßigen Wettkampfbedingungen. Auch die sportphysiologische Betreuung kann nun weiter verbessert werden, um die Aktiven bei der Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit unterstützen.

„Nach Trainer-Rücktritt und Verzicht auf die Aufstiegsrelegation endlich wieder positive Neuigkeiten von den 46ern: Die Sparkasse Nürnberg weitet ihr Engagement aus, um den Bayerischen Rugby-Meister dabei zu unterstützen, die notwendige Infrastruktur für die 2. Bundesliga aufzubauen. Auf dem Foto (v.r.): Dr. Michael Kläver (stellvertretendes Vorstandsmitglied, Sparkasse Nürnberg) und Rico Kahden (Stv. Abteilungsleiter Rugby) freuen sich mit Spielern der 1. Rugby-Herren auf die Saison 2017/18.“

Weiterhin wird in die Gewinnung und Ausbildung von TrainerInnen und SchiedsrichterInnen investiert, um in Zukunft in den Schulen präsenter zu sein und Lizenzauflagen des Deutschen Rugby Verbandes zu erfüllen.
Entwicklung findet Partner– Aufbruchstimmung setzt sich fort
„Wir fanden es sehr schade, dass der Verein die Chance zur Qualifikation für die 2. Bundesliga nicht nutzen konnte, obwohl der sportliche Erfolg da war. Mit dem Ausbau unseres Engagements wollen wir der Nürnberger Rugby-Szene neuen Mut machen und ein Signal des Aufbruchs setzen“, betont Dr. Michael Kläver, stellvertretendes Vorstandsmitglied bei der Sparkasse Nürnberg.
Eine neue Aufbruchsstimmung ist bei den Verantwortlichen nun wieder zu spüren: „Die Rugby-Abteilung ist durch kontinuierliche Entwicklungsmaßnahmen in den letzten drei Jahren viel stabiler geworden und kann diesen Weg dank der Sparkasse nun mit größeren Schritten weiter gehen. Ziel wird für uns immer bleiben, den Menschen in dieser Stadt die Sportart Rugby nahe zu bringen und ihnen das Rugbyspielen auf dem für sie passenden Niveau zu ermöglichen“, meint Rico Kahden und erklärt „aktuell befinden wir uns in guten Gesprächen mit einem potentiellen Trainerkandidaten für die erste Mannschaft und wir sind zuversichtlich mit vollem Einsatz in die Mission Titelverteidigung gehen zu können“.

Einiges bleibt für die Regionalliga-Saison 2017/18 noch vorzubereiten. Der Kopf ist aber wieder oben bei den 46ern. Ganz nach dem Motto: Wir sind #heissaufRUGBY! Wir sind #Die46er!

Da isser endlich – 46er erhalten endlich Pokal für Bayerische Rugby Meisterschaft

Vier Wochen nach Gewinn der Bayerischen Meisterschaft haben die 46er endlich ihren Meisterschaftspokal erhalten. Nicht bei einer würdevollen Zeremonie, sondern vom Vorjahresmeister München RFC am Rande der bayerischen 7er-Meisterschaft übergeben. Der Pokal war zum Saisonfinale nicht nach Nürnberg gebracht worden, da sich dafür im Bayerischen Rugby Verband wohl niemand zuständig fühlte.

„Wir freuen uns endlich die Trophäe für unseren Erfolg in Händen zu halten. Einen Platz im Club-Pub hat er schon, allerdings fehlt uns ein bisschen die Übergabezeremonie. Da müssen wir uns noch was würdiges oder abgefahrenes überlegen“, erklärt Spieler und stv. Abteilungsleiter Rico Kahden.

Wir sind für Vorschläge offen liebe #NbgRugbyFamily!