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The boys are back in town! 46er starten am Samstag mit einem Heimspiel in die Rückrunde

46er starten am 02. April die „Mission Rückrunde“ gegen RC Unterföhring

Nach langer Winter- und Länderspielpause, in der man sich die Zeit mit internationalem Rugby vertreiben musste, gibt es nun wieder Rugby direkt vor der Haustür. Die Rückrunde startet wie die Vorrunde endete: mit einem packenden Spiel gegen den RC Unterföhring. Und am Ende sind die Herren-XV hoffentlich immer noch auf Platz Eins der Regionalliga. Pack´mers!

Lange Pause – Zeit wurde genutzt

Seit Ende Januar konnte das Coachingteam um Arne Zielinski den 30 Mann starken Kader auf diesen Auftakt vorbereiten. Genügend Zeit, um die Dreh- und Angelpunkte auf einander abzustimmen. Zielinski: „Wir werden versuchen das Spiel flüssiger zu machen und unseren Ballbesitz effektiv zu nutzen. Ein vertendelter Ball nach drei schönen offenen Gedrängen bringt viel Frust, aber keine Punkte auf´s Brett. Auch die Verteidigung wurde auf Vordermann gebracht“. Kapitän Sascha Roth ist von der mentalen Stärke seiner Mannen überzeugt: „Man spürt im Augenblick diese knisternde Spannung aus Konzentration und Vorfreude. Das wollen wir nutzen, um am Samstag vom ersten Augenblick an die Leine straff zu ziehen. Wir haben heuer eine tolle Gelegenheit, die lassen wir uns nicht einfach nehmen“.

Saisonziel bayerische Meisterschaft

Nach einer sehr erfolgreichen Hinrunde haben die Jungs eine realistische Chance mal wieder den Meisterschaftspokal nach Nürnberg zu holen. Allerdings gibt es auf dem Weg dorthin noch ordentlich was zu tun, ein Punktepolster gibt es nicht. Der Tabellenzweite München RFC (am vorletzten Spieltag in München) liegt nur zwei Punkte hinter den Ruggern aus der Noris, bei einem Spiel Rückstand. Lässt man allerdings bis zum Ende keine Punkte liegen, dann kann es klappen mit dem Sonnenplatz über den Sommer.

Wir sind gespannt. Wir sind #HeissaufRUGBY.

 

Bild: Jan Perlich

1846 schlägt RC Unterföhring – Platz EINS ist Winterquartier

+++Pressemitteilung des TSV 1846 Nürnberg e.V. Rugby+++

Rechtzeitig zum ersten Schnee des Jahres haben sich die 46er Herren den besten Platz zum überwintern überhaupt ausgesucht. Platz EINS der Regionalligatabelle wird, dank einem 19: 8 gegen den RC Unterföhring bis in den April den TSV als Tabellenführer ausweisen. Doch genauso hart der Weg dort hin erarbeitet war, so wird auch die Verteidigung weiterhin alle Konzentration und alles Können brauchen. Schließlich will man den Sommer am sonnigsten Platz der Liga verbringen.

RC Unterföhring ganz vorn mit dabei, bis Nürnberg kam

Die seit fünf Spielen ungeschlagenen Münchener Vorstädter waren durchaus noch eine harte Nuss, die es vor der Winterpause zu knacken galt. Die Jungs von Coach Jose Holgado hatten sich schon neue, höhere Ziele gesteckt und dementsprechend hart im Vorfeld der Partie gearbeitet. Doch schon nach wenigen Minuten zeigten die 46er, was sie momentan am besten können: Ballbesitz durch konzentriertes und präzises Spiel in Punkte verwandeln. Die RCU auf der rechten Spielfeldseite gebunden, ein paar schnelle Pässe und dann Nr. 9 Kote Gabedava auf der linken Seite für fünf Punkte in die Lücke geschickt. Nürnberg ließ die Oberbayern zwar immer wieder ein bisschen Luft zum Spielen, verteidigte aber stets effektiv und wartete auf seine Gelegenheit. Die kam in der 39. Minute, kurz vor der Halbzeit als Olaf Will sich einen „Doppelten“ gönnte, indem er für fünf Punkte ins Malfeld eintauchte und auch noch selbst die Erhöhung verwandelte.
Aus der Pause kamen die 46er ein bisschen weniger konzentriert und gaben dem RCU mehr Raum zum spielen. Schulz nutze das und brachte einen Straftritt zum 14:3 zwischen die Stangen. Die Antwort aus Nürnberg war wieder intensives Spiel aus der Abteilung Attacke doch ab Minute ’55 wurde es aufgeregt und zu hektisch. Verletzungen von Kielmann und Kraft sowie gelbe Karten für Armfield (61.) und Kapitän Sascha Roth (73.) raubten den Männern aus der Noris den Schwung und brachten dem Unterföhringer Florian Sewalski in der 78. Minute noch einen Versuch ein, welcher nicht erhöht werden konnte. Doch 1846 lässt sich durch so etwas nicht mehr beeindrucken und ging voll auf Punkte. Zum Abschluss bricht Gabedava nochmal durch und punktet zum 19:8 Endstand.

Arbeit hat sich gelohnt – Neues Jahr bringt neue Herausforderung

Coach Arne Zielinski ist zufrieden mit dem weitgehend konzentrierten Spiel seiner Männer. „Wir trainieren noch bis Anfang Dezember ein bisschen Kondition und Fehleranalyse und machen dann erst mal Urlaub. So eine Saison strengt unheimlich an und Regeneration ist wichtig“, meint er. „Denn im Januar erwartet die Herren sicher keine einfache Vorbereitung“, fügt er an. Man will jetzt wohl wirklich mehr, aber von nichts kommt nichts. Will man dieses Jahr wirklich noch bei der Meisterschaft mitreden, so dürfen die Niederlagen gegen Reichenhall und den RFC München II auf keinen Fall wiederholt werden. Kompensieren muss man auch den Weggang von Zweite-Reihe Stürmer Victor Grande, der wieder nach Spanien zurück geht. Gelingt es aber auf die Trainings- und Spielerfolge als geschlossenes Team aufzubauen, ist nächstes Jahr alles drin. Und der Sonnenplatz an der Spitze des bayerischen Rugby bleibt kein Wunschtraum.

Wir sind gespannt. Wir sind #HeissaufRUGBY.

 

Foto: Jan Perlich

Der längste Rugby-Tag des Jahres

1846 Nürnberg empfängt München RFC II – WM Finale in London

Egal ob seit Jahren dabei oder erst seit wenigen Wochen an Rugby interessiert, dieser Samstag bietet dem Fan Unterhaltung satt. Denn neben dem großen Finale dieses fantastischen Rugby World Cup (Live auf Eurosport, 17.00 Uhr) gibt es wieder live Rugby in Erlenstegen. Damit beide Ereignisse verfolgt werden können, wird das Spiel gegen den aktuell Tabellenzweiten aus der Landeshauptstadt schon um 12.30 Uhr angekickt.

Selbstvertrauen bildet Basis – solide Technik soll Sieg bringen
„Das Team ist im Augenblick mental voll da“, beschreibt Coach Arne Zielinski sein Team vor dem Clash. „Dass wir gegen Augsburg bis zur allerletzten Minute voll da waren und dann auch noch mit dem Sieg belohnt wurden zeigt, dass wir aus den Fehlern der ersten Spiele gelernt haben“. Hatten die 46er Herren in den ersten Spielen noch Probleme ihre Konzentration, entweder von Anfang an oder über das gesamte Spiel hinweg, auf „Fight“ zu stellen, so zeigte sich bei, 17:15 Sieg am letzten Samstag eine andere Truppe in Erlenstegen. Eine, die das Spiel vom Kickoff an kontrollierte und Augsburg in der eigenen Hälfte regelrecht festnagelte. Zwar eroberten die Fuggerstädter in diesem packenden Spiel zwischenzeitlich die Führung, doch die 46er ließen mit ihrem Druck bis in die Nachspielzeit nicht nach und zwangen die Augsburger so zu den finalen Fehlern, welche die bunten Harlekine durch drei aufeinander folgende, schnell ausgeführte Strafkicks in Tordistanz und schließlich mit dem Schlusspfiff in Führung brachten.

Das Ruck als Schlüssel – Heimsieg hält Nürnberg im Rennen
Das Ruck wird sich dann am Samstag als Schlüsselsituation erweisen. Durch breite Gates wurde dem Gegner im Breakdown immer wieder die Möglichkeit gegeben, den Ball zu erobern. Das soll abgestellt werden. „Wir haben diese Woche hart an den Standards, vor allem am Breakdown gearbeitet, um München noch besser kontrollieren zu können. Noch so ein Herzschlagfinale wie gegen Augsburg hält ja keiner aus“, beschreibt Kapitän Sascha Roth die Bemühungen der 46er. Ein Sieg muss her, so halten die fränkischen Harlekine ihren Knotakt zur Tabellenspitze.

Überwältigende Resonanz auf Rugby-WM – auch in Nürnberg
Am Samstag finden dann die Rugby-Festwochen ihren lang ersehnten Höhepunkt mit dem Finale der Rugby-WM in England. Wenn am Samstag Titelverteidiger Neuseeland auf den Erzrivalen aus Australien trifft, werden viele Millionen Menschen rund um den Globus live dabei sein. Und ob des großen Zuschauerinteresses an den Liveübertragungen in Deutschland und den immer mehr Zuschauern bei Spielen der 46er, kann man auf eine positive Entwicklung auch hierzulande hoffen. Dieser vielfältige Sport ist es wert. Der TSV 1846 Nürnberg will es am Wochenende wieder unter Beweis stellen.

Wir sind bereit. Wir sind 1846 Nürnberg. Wir sind #HeissaufRugby

Heimspiel Regionalliga Bayern 2015/2016: TSV 1846 Nürnberg vs. München RFC II
31. Oktober 2015, 12.30 Uhr,
Waldsportplatz Erlenstegen, Weißenseestr. 30, 90491 Nürnberg

Es ist angerichtet: Heimauftakt und Neuer Coach!

[Pressmitteilung TSV 1846 Nürnberg e.V. Rugby vom 6.10.2015]

Während in Twickenham und Co. die Profis auch unter den interessierten Augen des deutschen Publikums ihren Weltmeister ausspielen, läuft in Bayern die Regionalligasaison auf vollen Touren. Die 46er hatten allerdings nach ihrem erfolgreichen Auftakt gegen Allgäu Rugby in Kempten eine 4-wöchige Spielpause. Die wurde aber genutzt um ein brennendes Problem zu lösen. Trainersuche: Mission accomplished!

Arne Zielinski übernimmt Traineramt – Will bleibt Assistent

Nach über einem Jahr ohne Trainer übernimmt nun Arne Zielinski die Herrenmannschaft des TSV 1846. Unterstützt wird er weiterhin von Olaf Will, der sich nun jedoch wieder stärker auf seine Rolle als Spielmacher konzentrieren möchte. Zielinski ist seit dem Frühjahr teil der Nürnberg Rugby Family und übernahm seit Sommer probeweise das Training. Die positiven Erfahrungen aus dem gemeinsamen Trainingseinheiten führten schnell zu der Überzeugung, „das passt!“. Der dreiunddreißigjährige Geschäftsführer eines Bildungsträgers in der Region Nürnberg spielte lange Jahre in Hannover und Braunschweig Bundesliga-Rugby und fühlt sich nun in Franken heimisch.
Patrick Sohr, Abteilungsleiter Rugby beim TSV, freut sich über das Engagement von Ex-Budesligaspielers. „Das ist ein Glücksgriff. Arne kommt ‚von Außen‘, besitzt eine natürliche Autorität und gibt dem Training eine klare und zielführende Struktur. Die Spiele zeigen sich dadurch schon jetzt voll motiviert und nehmen alle Neuerungen im Trainingsbetrieb mit Eifer auf. Das bringt die dringend benötigte Ruhe rein.“
Kapitän Sascha Roth hofft, dass ein Gegenüber zur Mannschaft dieser Halt und Stabilität gibt um sich weiter zu entwickeln. „Es ist schön sich wieder einfach aufs Trainieren uns Spielen konzentrieren zu können. Wir wollen das unbedingt in Tabellenpunkte umsetzten.“

Botschafter für begeisternden Sport – Angriffsrugby als Weg zur Spitze

Zielinski selbst gibt derweil im Training ruhig aber merklich den Ton an. Er hat Ziele und weiß mit welchen Methoden er sie erreichen will.
„In sportlicher Hinsicht wollen wir vor allem positives Angriffsrugby spielen. Dies in erster Linie natürlich, weil die Mannschaft die Voraussetzungen dafür mitbringt. Gleichzeitig wollen wir damit Botschafter einer begeisternden Sportart sein, die sich durch Dynamik und Teamgeist auszeichnet.“
Um dieses Ziel zu erreichen muss aber auch an den Basics gearbeitet werden. Spielverständnis und technische Fähigkeiten sind für ihn der Schlüssel. „Ein Spieler, der die Situation richtig deutet und über entsprechenden Fähigkeiten verfügt, wird im Spiel immer die richtige Entscheidung treffen. Und das brauchen wir für unser angestrebtes Angriffsrugby.“

München StuSta II als unsichere Herausforderung

In wie weit die 46er dieses Konzept schon verinnerlicht haben, wird sich am Samstag im ersten Heimspiel der Saison auf dem Waldsportplatz in Erlenstegen zeigen. Mit der zweiten Garde der StuSta Rugby München kommt ein völlig unberechenbarer Gegner in die Frankenmetropole. An einem Spieltag, kaum in Mannschaftsstärke angereist, selbst von vermeintlich kleinen Gegner zerlegt, können am anderen Wochenende viele erfahrene Kräfte die Münchner zum Sieg peitschen. So geschehen am letzten Wochenende in Würzburg (32:14). Welche Mannschaft an diesem Wochenende anreist wissen wir nicht. Nur dass wache 46er in der Lage sind jeden Gegner in der Liga zu schlagen. Ein engagierte Trainer wird dabei sicherlich nicht schaden. Im Gegenteil

Wir sind gespannt. Wir sind #HeissaufRugby

It´s on! Rugby World Cup 2015!

Alle 4 Jahre kommt unser Sport auch in Deutschland auf die Tagesordnung. Es ist die Zeit in der kaum ein Rugbyspieler oder Fan ruhig beleiben kann. Vieles rückt nun im Leben dieser Gattung in den Hintergrund. Denn es es ist Zeit. Zeit für den

RUGBY WORLD CUP

Wenn du auch die Top-Teams der Welt in einem Mega-Event erleben willst, dann ist dies deine Chance. Auch im Deutschen Free-TV findet das drittgrößte Sportereigneis der Welt statt. Und zwar auf Eurosport.

Doch der Kenner weiß: Rugby schaut man zusammen. Am besten machst du das gemeinsam mit der #NbgRugbyFamily im Thirsty Baker Pub in der Schlehengasse 2 in Nürnberg. Wir freuen uns mit dir die WM zu feiern. Egal ob Kenner oder Neuling. Die Regeln werden Neugierigen auf jeden Fall erklärt.

Also auf…. it´s too big to miss!

Bayerische 7er Meisterschaft – Finalturnier

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FINALE, BABY!
Die bayerische Rugbygemeinde trifft sich in der Frankenmetropole um ihre Meister in der olympischen 7er-Variante zu küren.
Kommt und erlebt die schnellste Rugbyvariante so nah wie noch nie.
Das ist geboten:
Finalrunde Damen und Herren
Nürnberg 7s – Turnier
Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Ab 20.30 Uhr Finalparty im „Thisty Baker Pub“ in Nürnberg.

Los geht`s um 10.00 Uhr auf dem Waldsportplatz des TSV 1846

Weißenseestr. 30

90491 Nürnberg

Wir sind #heissaufrugby!

Rugby Weekend: Zwei 46er International – Herren empfangen Unterföhring

Saturday is Rugbyday! Am Samstag, den 10.05.2015 empfangen die Rugger vom TSV 1846 Nürnberg den RC Unterföhring auf heimischen Boden in Erlenstegen. Doch ein anderes Thema versetzt die Nürnberg Rugby Family in helle Aufregung. Zum ersten Mal in der Geschichte der 46er wurden zwei Nürnberger Damen für ein Turnier in die 7er-Nationalmannschaft der Damen, die Adler Sevens, berufen. Anja-Eileen Czaika und Ulrike Borchardt wurden von Nationalcoach Michael Hooke in den Kader für das Turnier in London-Middlesex geholt. Dort trifft das Nationalteam auf die besten Clubmannschaften der Insel. Ein echter Härtetest also.

Beeindruckende Entwicklung innerhalb eines Monats – „Die genießen richtig die Härte“

Schon vor einem Monat, bei einem Damenturnier der Deutschen 7er Liga Süd fielen die beiden dem Trainergespann Michael Hooke und Melvine Smith auf. Bei ihrer Suche nach Talenten und neuen Spielerinnen mit Potential fanden sie zwei Spielrinnen in einem neuen, aber aufstrebenden Team: Womens Rugby Nürnberg, dem Damenteam der 46er.

Sie haben uns damals schon beeindruckt, wir konnten sie aber leider noch nicht gleich mitnehmen“, sagt Hooke über die Gründe für die Nominierung der Beiden. „Was sie dann bei den Deutschen Meisterschaften in Köln am Wochenende gezeigt haben war einfach super. Sie haben sich innerhalb dieser paar Wochen nochmal gesteigert.“ Überzeugt hat den Coach vor allem, dass die beiden unheimlichen „Willen zum physischen Kontakt haben und kein Tackling auslassen“. „Cool Rugby skills“, fasst der Australier zusammen.

Das neue Trainer-Duo will auch die Scouting-Praktiken in Deutschland dem internationalen Niveau anpassen. Gerade im 7er-Rugby besuchen die Coaches und Scouts der Nationalteams lokale und nationale Turniere, um Talente zu entdecken und berufen sie direkt in den Kader. Dies soll den Spielerinnen und Spielern die Chance geben ihre Skills unter Profibedingungen zu erproben, zu entwickeln und einzusetzen. Davon sollen auch die Clubs profitieren. Czaika und Borchardt werden deshalb, nach ihrem Einsatz in London/Middlesex, noch bis Donnerstag in Köln mit dem Nationalteam trainieren und 3-4 Mal pro Tag an ihrem Spiel arbeiten können. „Vor allem die Kern-Kompetenzen („Core-Attributes“) der Spielerinnen sollen hier nachhaltig gefördert werden“ meint Hooke. Diese Erfahrung soll dann auch direkt zu den Heimatvereinen und -regionen zurück fließen und das Frauenrugby und den Sport im Allgemeinen weiter pushen.

Plötzlich international – ist das wirklich wahr?

Von der Nominierung überrascht waren dann auch die beiden Mädels. „Man kann es immer noch nicht richtig glauben. Das ging so schnell.“ meint Czaika, „letzte Woche noch Bamberg und Nürnberg, am Wochenende Deutsche Meisterschaft in Köln und morgen dann London mit den Adlern. Darf man das glauben?!“ Ja, darf man. Und man darf auch stolz auf seine Leistung sein. Den Adler auf der Brust zu tragen, diese Ehre wird nicht jedem zuteil. „Wir werden auf jeden Fall unseren Beitrag für ein gutes Ergebnis leisten. Und natürlich Eindrücke und News in die Heimat schicken.“ erklärt die Kapitänin der Nürnberg Damen.

Darauf brennt die Nürnberger Rugbygemeinde. Kommt ja nicht alle Tage vor, dass die 46er bundesweit und international mitmischen.

Auch die Jugend hat ihren „Internationalen“

Schon internationale Erfahrung konnte auch Seth Janaway sammeln. Der gebürtige Brite lebt schon länger mit seiner Familie in Deutschland und hat auch erst hier mit dem Rugby begonnen. Ein Eigengewächs also. Im April gehörte er zum Kader der U16-Nationalmannschaft, die Polen im April auswärts mit 10:17 schlug. Zwar ohne Spieleinsatz, aber auch hier mit viel Trainingserfahrung unter Leistungssportbedingungen. Einem weiteren Engagement steht im Mai lediglich ein gebrochenes Handgelenk im Weg, eine unangenehme und ungelegene Nebenwirkung eines Ausfluges zum Basketball. Doch Coach Alexander Michel ist sich sicher, dass Seth wieder berufen wird.

Und die Herren? Wollen mal wieder gewinnen – gegen Unterföhring.

Die Herren hatten die letzten Wochen mit einem ordentlichen Formtief zu kämpfen. Bleibt zu hoffen, dass die Erfolge der Damen hier auch den Herren neue Impulse geben. Man (und Frau) werden am Wochenende sicherlich aufmerksam den Turnierverlauf in London verfolgen und nebenbei die Mannschaft in Erlenstegen anfeuern.

Touren die sich lohnen und Heimspiele zum Abhaken

Weekend Review – 25./26. April

Ein volles Rugbywochenende liegt hinter den 46ern. Die Harlekine der „First XV“, die Damen 7er und die SG Espoir Metro hatten alle ordentlich zu tun. Dabei könnten die gewonnen Erkenntnisse nicht unterschiedlicher sein.

Vom Newcomer ausgespielt – Herren müssen sich Würzburger Löwen geschlagen geben.

Mit einer für Heimspieltage ungewöhnlich dünnbesetzen Bank starteten die Nürnberger eigentlich gut ins Spiel. Würzburg musste wegen neuen Trikots, die denen der 46er sehr ähnlich sahen, diese links herumtragen und erschien somit im einheitlichen weiß. Vielleicht war dadurch die Nürnberger Hintermannschaft ein wenig verwirrt, denn gerade in den hinteren Reihen zeigten sich deutliche Abstimmungsfehler.
Aus Nürnberger Sicht begann man das Spiel engagiert und druckvoll. Der Sturm, in seiner jungen und ausdauernden Besetzung, wirkte sehr abgeklärt. Konni Steidl (1), Florian Mende (2) und Ruben Gonzales (3) führten als Frontrow den Sturm immer wieder weit über die Vorteilslinie und brachten die Residenzstädter ordentlich ins Schwitzen. Bereits in der 4. Minute konnte Olaf Will die ersten 3 Punkte nach Penalty sichern. Doch Würzburg fing sich, machte Druck und so neutralisierten sich die beiden Teams weitestgehend in der Mitte des Spielfelds.
Zwei auf einander folgende Verletzungen von Beyerlein (11) und Shiller (15) bescherte Nürnberg dann aber zunehmend Probleme. Man sah sich gezwungen umzustellen, was der Abstimmung in der Hintermannschaft nicht zuträglich war. Die Würzburg erkannten ihre Chance und konnten danach immer wieder zwischen den Centern und dem Flügeln durchbrechen. Ein solcher Lauf führte dann in der 30. Minute zum Gegenversuch durch Volker Kaufhold (10). Nürnberg antwortete aber prompt. Nach schnellen Penalty ganz außen konnte der Flügelmann der Nürnberger, Milos Wiczorek auf der anderen Spielfeldseite nur noch durch ein zu hohes Tackle gestoppt werden, was zu einem Penalty-Try führte.
Aber es machte sich immer mehr „Kontaktmüdigkeit“ breit. Wichtige Tackles wurde nicht gesetzt und so gelangte Würzburg immer besser ins Spiel. So folgte in der 36. Minute noch ein Versuch der Löwen durch Adroguer. Zwar erzielten die 46er zwei weitere Versuche durch Gabedava (49. Minute) und McLaren (56. Minute). Die Lions aus Würzburg hielten aber auch hier mit, durch Trys von Rau in der 56. Minute und Hall in der 60. Minute. Diese resultierten aus mehreren gezielten Kicks in die letzte Reihe der Harlekine, was die Hintermannschaft ordentlich in Bedrängnis brachte.

Am Ende fehlte die nötige Entschlossenheit in der Verteidigung und Würzburg gewann verdient mit 24:20. Es ist nicht zu übersehen, das die „First XV“ im Augenblick große Probleme in der Verteidigung hat, speziell im Tackling fehlt der Biss. Hier muss Spielertrainer Olaf Will die Mannen richtig einstellen, sonst wird es auch gegen Unterföhring nächsten Samstag (14:30 Uhr, Waldsportplatz Erlenstegen) eng.

7er Damen in der Deutschen Spitzenklasse angekommen

Ganz anders ist wohl der Auftritt der Nürnberger Mädels in Köln zu bewerten. Bei der ersten Runde der Deutschen Meisterschaft im 7er-Rugby konnten sie bei ihrer Premiere gleich eine deutliche Marke setzten.

In einer Gruppe mit Titelverteidiger ASV Köln, Karlsruhe und einem Piraten-Team als Ersatz für Germania List, mussten die Damen mithalten. Doch ein Sieg gegen die stark besetzten, aber nicht eingespielten Piraten zeigte das sich die junge Truppe nicht verstecken braucht. Doch musste man sich dem Titelverteidiger aus der Domstadt mit 32:00 geschlagen geben. Die Kölner Damen schlossen die Vorrunde auch mit 97:00 Punkten ab. Das 5:5 unentschieden gegen Karlsruhe kann ebenfalls als positiv bewertet werden.

 

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Die 46er Mädels nach dem Spiel gegen München StuSta

In den weiteren Runden gab es  ein deutliches 00:39 gegen den SC Neuenheim,  ein super Spiel und dennoch eine 0:5 Niederlage gegen den FC St. Pauli und im Platzierungsspiel gegen die Nachbarn von München StuSta ein 00:31. Dieses Kräftemessen gedieh zur waren Schlammschlacht, da es zvor sehr heftig geregnet hatte. Damit erreichten die Frauen bei ihrer Premiere den 8. von 11 Plätzen.

Insgesamt super Teamleistung der Damen. Die gute Verteidigung als Basis für einen druckvollen Sturm mit gutem Passgefühl. Auffällig gut auch die Erfolgsquote im Scrum.
Das Team hat in den Rund 20 Monaten seines Bestehens schon eine enorme Entwicklung gemacht. Wird das gute Zusammenspiel weiter gefestigt so wird man sicher in den weiteren Turnieren noch mehr Erfolge feiern können. „Wir wollen unsere Flexibilität und Technik langfristig weiterentwickeln“ erklärt Kapitänin Anja-Eileen Czaika.

Diese erstaunliche Entwicklung wird, trotz der enormen Teamleistung im Turnier, durch den persönlichen Erfolg von zwei Spielerinnen deutlich unterstrichen. Czaika und Flügelspielerin Ulrike Borchardt wurden von 7er Nationaltrainer Michael Hooke für den Auftritt der Damen-Auswahl beim Turnier im englischen Middelessex am nächsten Wochenende nominiert.

SG Espoir Metro zeigt die nächste Generation

„Hoffen“ – diesen Titel trägt die Spielgemeinschaft der 46er, des SC Herzogenaurach Nord und des SC Wintersdorf. Hier präsentieren sich die neuen Talente zusammen mit den Reservespielern der 46er. So soll Einsteigern eine gute Möglichkeit geboten werden, den Sport gründlich und auf ihrem Niveau zu erlernen und erste Erfahrungen zu sammeln.

Beim Heimspiel gegen die erfahrenen US Boys vom RC Rose Tower Vilseck konnte man bis zur Halbzeit mit 15:12 die Nase vorn behalten. Doch in der zweiten Halbzeit spielten die Oberpfälzer Gäste ihre trainierte Physis aus und drehten das Spiel auf 22:43. Alles in allem aber doch ein wirklich hoffnungsvoller Auftritt der nächsten Genreation. „Gut Ding will Weile haben“ heißt es ja.

 

(md) (aec) (sr)

Rugby Regionalliga Bayern – TSV 1846 Nürnberg (Herren) vs. RC Unterföhring

Zwei Niederlagen in Folge sollen nicht stehen bleiben. Das Ergebnis gegen Würzburg tat weh. Doch aufgeben liegt nicht in der Natur der 46er. Am Samstag empfängt die „First XV“ den RC Unterföhring in Erlenstegen. Diesmal bleiben nach einem bestimmt spannenden Spiel die Punkte in der Noris.

Kick-Off: 14.30 Uhr

Komm und Unterstütze deine Nürnberger Jungs beim Start in die neue Saison. Für das leibliche Wohl ist natürlich wie immer gesorgt. We are #NuernbergRugbyFamily
Und Du bist dabei!

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Rugby in Nürnberg! Immer wieder ein Erlebnis. Hart, schnell, fair. Das bekommst du bei den ’46ern geboten. Komm vorbei und genieße die einmalige, familiäre Atmosphäre beim härtesten Mannschaftssport der Welt.

Heimspiel am Samstag vs. Würzburger RK

Rugby Regionalliga Bayern – TSV 1846 Nürnberg (Herren)
vs. Würzburger RK

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Rugby in Nürnberg! Immer wieder ein Erlebnis. Hart, schnell, fair. Das bekommst du bei den ’46ern geboten. Komm vorbei und genieße die einmalige, familiäre Atmosphäre beim härtesten Mannschaftssport der Welt.

Nach der Spielabsage am letzten Wochenende brennen die Herren der ersten XV auf den ersten Heimsieg der Rückrunde. Mit dem Würzburger RK ist eine junge, hungrige Truppe in Nürnberg zu Gast die sicherlich nicht kampflos die Waffen streckt.

Kick-Off: 14.30 Uhr

Komm und Unterstütze deine Nürnberger Jungs beim Kampf um Punkte. Für das leibliche Wohl ist natürlich wie immer gesorgt. We are #NuernbergRugbyFamily
Und Du bist dabei!