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Aktuelle Neuigkeiten und Spielberichte

46er verteidigen ihre Tabellenführung

Erneuter zweiter Platz in der 7er-Liga Süd/Ost

(AG) Am Samstag, den 13. Oktober reisten die Damen des TSV 1846 zu den Erfurt Oaks um dort den zweiten Spieltag der 7er Deutschlandliga Süd/Ost zu absolvieren. Obwohl unter der Woche etliche Spielerinnen angeschlagen oder verletzt ausgefallen waren, konnte das Trainerteam einen starken Kader aufstellen, der sich den Finaleinzug als Ziel gesetzt hatte.

Gegen Dresden muss es der Wille richten – Pia Aumüller ist auf und davon.

Im ersten Spiel gegen Dresden schien den 46ern die Anreise noch ein bisschen in den Knochen zu stecken, denn sie taten sich lange schwer ein flüssiges Zusammenspiel zu entwickeln. Hektik und viele Ballverluste gestalteten das Spiel unnötig schwer. Dann jedoch zeigte sich die offensive Klasse der Nürnbergerinnen und der 26:5 Sieg durch Versuche von Maike Chuchulowius (2x), Pia Aumüller und Pia Zeitler, sowie drei Erhöhungskicks von Anke Gülpers, war letztlich ungefährdet und verdient.

Zufrieden waren die Trainer mit der gezeigten Leistung trotzdem nicht. „Natürlich ist es das Wichtigste das Spiel überhaupt erst einmal zu gewinnen, von daher war das ein erfolgreicher Start,“ ließen sie die Mannschaft wissen: „aber wir müssen unser spielerisches Potenzial noch viel besser auf den Platz bringen.

Pia Zeitler erzielt gegen Bamberg/Bayreuth die ersten Punkte .

Die Rugby-Damen ließen sich das nicht zweimal sagen und zeigten im zweiten Spiel gegen die SG Bamberg/Bayreuth, was die Trainer von ihnen gefordert hatten: Nach einer minutenlangen ununterbrochenen Ballbesitzphase gelang Pia Zeitler der erste Versuch für die Nürnberger ehe die SG kurz vor der Halbzeitpause ausgleichen konnte. Nach Wiederanpfiff war dann deutlich zu sehen, dass die Nürnbergerinnen in der ersten Halbzeit viel weniger Kraft investieren mussten als die Gegnerinnen und in der zweiten Halbzeit noch einen Gang hochschalten konnten. Vor allem Maike Chuchulowius war nicht zu stoppen und steuerte innerhalb weniger Minuten drei Versuche bei, ehe Ida Koller den 29:7 Endstand (zwei Erhöhungskicks von Anke Gülpers) herstellte.

Anke Gülpers sichert mit ihren Erhöhungskicks den Einzug ins Halbfinale.

Dann wurde es kurz noch einmal spannend, da Nürnberg nach den beiden Vorrundenspielen punktgleich mit dem USV Jena war und die Spielpunkt-Differenz zur Ermittelung des Gruppensiegers bemüht werden musste. Hauchdünn – mit lediglich zwei Erhöhungskicks mehr – gewann Nürnberg dieses Rechenspiel und wurde mit der vermeintlich leichteren Halbfinalpartie belohnt.

„Big Push“ gegen den Gastgeber aus Erfurt – Sengül Ramadanov steuert das Gedränge.

Im Halbfinale gegen den Gastgeber SG Erfurt/Halle zeigte sich die Mannschaft dann noch einmal verbessert und ließ von Anfang an keine Zweifel an der spielerischen und taktischen Überlegenheit aufkommen. Zwei Stürmer-Versuche von Sengül Ramadanow und Pia Aumüller und drei Versuche aus der Hintermannschaft von Maike Chuchulowius (2x) und Ida Koller zum 33:10 Endstand sind Zeugnis jener mannschaftlichen Geschlossenheit, die es so schwer macht die 46er vom Punkten abzuhalten. Die vier Erhöhungskicks kamen von Anke Gülpers.

Würzburg kann die quirligen Nürnbergerinnen erst in der zweiten Halbzeit stoppen.

Das Finale war dann eine Wiederauflage des Finals vom ersten Turnier – es ging erneut gegen den Würzbuger RK, der bislang in dieser Saison die einzige Mannschaft ist, die die Nürnbergerinnen besiegen konnte. Die TSVlerinnen gingen hochkonzentriert ins Spiel und konnten die Unterfränkinnen in den ersten Minuten mit ihrem Schwung überraschen. Aus einer stabilen Defensive heraus gelangen Pia Zeitler zwei Versuche, die mit einem verwandelten Erhöhungskick von Anke Gülpers die zwischenzeitliche 12:0 Führung für Nürnberg bedeuteten. Dann jedoch ließen bei den 46ern die Kräfte nach und die Defensive bekam die individuell starken Würzburgerinnen nicht mehr in den Griff. Bei Abpfiff der Partie stand es 12:26 gegen den TSV und Würzburg sicherte sich verdient den Turniersieg.

Da wächst ein Team zusammen, das viel vorhat.

Ein Trostpflaster für die Nürnbergerinnen ist, dass sie in der Tabelle trotzdem noch mit sechs Punkten Vorsprung auf Platz Eins stehen. Die wiederholt starken Leistungen gegen den Favoriten aus Würzburg sind zudem ein Fingerzeig, dass ein Turniersieg diese Saison nicht außerhalb der Möglichkeiten liegt. Die nächste Chance dazu bietet sich am 10. November, wenn der nächste Spieltag beim Würzburger RK ausgetragen wird.

Endergebnis:
1. Würzburger RK
2. TSV 1846 Nürnberg
3. USV Jena
4. SG Erfurt/Halle
5. RC Leipzig
6. SG Bamberg/Bayreuth
7. RC Dresden

Kader:
Pia Aumüller, Celina Celik, Maike Chuchulowius, Marie Dalmasso, Rosa Ehlert, Rachel Grovenor, Anke Gülpers (C), Mia Huibens, Pauline Koch, Ida Koller, Sengül Ramadanov, Pia Zeitler

Die Studenten kommen – 46er empfangen Tabellenzweiten aus München

TSV 1846 Nürnberg empfängt am Samstag Studentenstadt Rugby München

Nürnberg Alle Welt pilgert in diesen Tagen auf das Oktoberfest in der Landeshauptstadt, auch „Wies´n“ genannt. Doch für ein bestimmtes Rugbyteam fährt der Bus in die andere Richtung. Das 3. Bayernderby in Folge verschlägt die Münchner StuSta nach Nürnberg-Erlenstegen. Die 46er müssen gegen den letztjährigen Zweitligameister alles in die Waagschale werfen, wollen sie nach der Niederlage von vor zwei Wochen wieder Tabellenpunkte sammeln.

Im letzten Jahr erst in der Relegation zur 1. Rugby Bundesliga gescheitert sind die Herren aus München Freimann auch in diesem Jahr ganz oben dabei. Allerdings eher in der Rolle des Verfolgers der Über-Mannschaft aus Neuenheim. Gefährlich für Nürnberg: Die StuSta will unbedingt mit dem Primus auf Tuchfühlung bleiben und darf sich eigentlich keinen Ausrutscher in der Noris leisten.
Allerdings werden die „Nämbercher Jungs“ sicherlich keine Geschenke verteilen, denn zuhause sind die 46er immer noch ungeschlagen und werden ihre Stärke zeigen. Kapitän Nils Wulff will genau das, nämlich „Zähne zeigen“. „Wir wollen auf unserem Platz das Spiel vorgeben und die Konzentration hochhalten. Dann ist alles drin, denn stark sind wir.“

Zuvor wird die Zweite ihr Heimdebut geben. Zu Gast um 13.00 Uhr wird der VfB Ulm sein.  Die 46er wollen hier nun die ersten Punkte in der neuen, eingleisigen Verbandsliga holen.

Zum ersten Mal wird es auch das neue Multi-Ticket des „Sportbündnis Bundesliga – Großraum Nürnberg“ geben. Für 10 Euro erhält der Käufer jeweils einmal freien Eintritt zu Heimspielen der insgesamt 9 Partnervereine, z.B. den Nürnberg Falcons (Basketball) oder dem NHTC Nürnberg (Hockey).

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.

29.09.18 15:00 Uhr TSV 1846 Nürnberg vs. StuSta Rugby München
Waldsportplatz Erlenstegen, Weißenseestr. 30

Neues „Sportbündnis“ möchte die Sportszene im Großraum Nürnberg weiter beleben

Gründung „Sportbündnis Bundesliga im Großraum Nürnberg“ (SBB) – 46er sind dabei!

(Großraum Nürnberg). Zum 13. September 2018 gründete sich das „Sportbündnis Bundesliga im Großraum Nürnberg“ (SBB). Dieses neue Bündnis besteht derzeit aus Vertretern neun hochklassig spielender Vereine – 1. oder 2. Bundesliga ihrer jeweiligen Sportart −, die sich die Aufgabe gestellt haben, ihren Spitzensport stärker in der Öffentlichkeit, den Medien und für weitere Ehrenamtliche zu etablieren.

Nach der Initialsitzung am 25. Januar 2018 – eingeladen hatten damals die Zweitliga-Volleyballer des SV Schwaig −, entwickelte sich nach mehreren Treffen ein unabhängiger Verbund engagierter Vertreter ihrer jeweiligen Sportart.

Das SBB ist derzeit kein eingetragener Verein, sondern ein freundschaftlicher Kreis ohne wirtschaftlichen Ehrgeiz −, wenn auch mit ambitioniertem Hintergrund. Sprecher ist zunächst für ein Jahr Thomas Lappe vom SV Schwaig Volleyball; seine Stellvertreter sind Markus Mende (Nürnberg Falcons BC) sowie Anke Schwenk (Hockey-Gesellschaft Nürnberg).

Beim Pressegespräch am 13. September 2018 im Nürnberger Restaurant „Zum Spießgesellen“ stellte sich das SBB (mittels mehrerer Vereins-Vertreter) erstmals der Öffentlichkeit vor. Tenor, so die Anwesenden: „Wir stehen dafür, alle Sportarten gleichrangig zu betrachten. Wir können und möchten nicht anderen Disziplinen etwas wegnehmen, sondern unseren Neues hinzufügen. Und wir möchten die hiesige Sportszene weiter beleben helfen – allein schon damit, dass wir untereinander ein Netzwerk bilden.“

Vereine haben mehr als lokale Bedeutung
Der neue Verbund – Motto: „Leidenschaft für Leistung“ – konzentriert sich hauptsächlich auf höherklassige Vereine der Region, die trotz ihrer tollen Arbeit und ihres Unterhaltungswertes nicht ständig im Fokus der Medien stehen.

Die Vereine sind durchaus unterschiedlich, aber gerade das macht den Reiz des SBB aus: den Abwechslungsreichtum der hiesigen Sportszene abzubilden. Die Partner haben genug zu bieten, und das längst nicht nur lokal.

Das Bündnis führt zwar keinen Kampf gegen mediale Windmühlenflügel − doch es will dafür arbeiten, dass eben auch andere Disziplinen mehr Beachtung erhalten. Zumal diese Vereine einen prägnanten Teil des in der Großregion (auch) betriebenen, leistungsorientierten Breitensports darstellen. Sie bilden, neben den Premiumanbietern der Region, den soliden sportlichen Mittelstand.

Die vier Hauptziele des SBB sind:

1. Sportszene beleben I: Die Kommunikation und Synergien untereinander stärken – voneinander lernen, z.B. beim Sponsoring und der Öffentlichkeits¬arbeit, um für alle eine Win-Win-Situation zu schaffen.
2. Sportszene beleben II: Die mediale Aufmerksamkeit für die Partner deutlich erhöhen, nicht nur in der lokalen Berichterstattung. „Wir verdienen alle viel mehr, auch regionale und überregionale Resonanz“, betont Anke Schwenk, 2. Stellv. Sprecherin (HGN).
3. Sportszene beleben III: Die Zuschauerzahlen steigern.
4. Sportszene beleben IV: Die Interessen der beteiligten Sportarten und Vereine zu vertreten. Markus Mende, stellvertretender SBB-Sprecher, sagt dazu: „Wir sind gerne Ansprechpartner u.a. für Politik, Sportstättenbau und -ent¬wicklung, Kultur und Soziales.“

Eine so genannte „Präambel“ fasst das Anliegen des SBB zusammen.

Die neun Gründungsmitglieder des SBB sind :
TV Eibach e.V. 1903 (Damen 1. Liga, Faustball)
Falcons Nürnberg BC (2. Liga, Basketball),
Hockey-Gesellschaft Nürnberg (HGN, Regional- bzw. 2. Liga),
Nürnberger Hockey- und Tennis-Club (1. Liga, Nürnberger HTC),
Raiffeisen Wölfe Lauf (2. Liga, Baseball),
SV Schwaig Volleyball (2. Liga),
TSV 1846 Nürnberg (2. Liga, Rugby),
TV 1879 Hilpoltstein (2. Liga, Tischtennis)
TSV Freystadt Badminton (1. Liga)

Damit steht das SBB stellvertretend für derzeit neun Vereine − darunter drei Erstligisten − mit insgesamt über 2.000 Aktiven, die in der letzten Saison zusammen rund 30.000 Fans anlockten. In diesen Klubs sind derweil fünf Olympioniken sowie 13 Nationalspieler engagiert (darunter Welt- bzw. Europameister). Die Vereine bzw. deren Abteilungen zeigen sich in 20 Sporthallen und auf sieben bemerkenswerten Sportanlagen.

Ab sofort bei den Heimspielen: Das Multiticket!

Eine erste, ganz Konkrete Kooperation wird das Multiticket für 10 € sein. Mit ihm könnt ihr neun verschiedene Sportarten mit einem Ticket besuchen. Der Erlös bleibt beim jeweiligen Verein!