Wegen fehlenden Spielerpässen – Rugby Verband Bayern wertet alle bisherigen Spiele gegen Nürnberg

Nürnberg. Am Mittwochnachmittag informierte der Bayerische Rugby Verband den die 46er um per Mail über die Entscheidung der technischen Leitung, die beiden bisher bestrittenen Spiele der Regionalligasaison wegen Verstößen gegen die Spielordnung mit jeweils 50:00 gegen die Franken zu werten. Laut Passstelle und technischer Leitung seien in jedem der beiden Spiele je ein Spieler ohne gültigen Spielerpass eingesetzt worden. Der RVBy veröffentlichte eine Stunde später eine Meldung auf seiner Facebookseite. Gegen die Entscheidung kann binnen 14 Tagen Einspruch erhoben werden.

Nach Darstellung des Verbandes wurde im Spiel gegen den Münchner RFC II ein Spieler ohne gültige Lizenz, im Spiel gegen die TSB Ravens Ravensburg ein Spieler mit verspätet beantragter Lizenz eingesetzt. Laut Spielordnung führen beide Verstöße zu einer automatischen 50:00 Wertung für den Gegner, so der Sachverhalt nicht eindeutig zu Gunsten des TSV geklärt werden kann.

Mannschaft und Vereinsführung sind von den Vorwürfen und Entscheidungen sehr überrascht und versuchen nun den Sachverhalt zu klären. Bisher scheint es eine Kette von Fehlern gegeben zu haben, die zum Einsatz der wohl nicht spielberechtigten Spieler geführt haben. Die Verantwortlichen werden nun versuchen genau nachzuvollziehen in welchen Bereichen diese Fehler gemacht wurden. Sollte sich herausstellen, dass ein eindeutiges Fehlverhalten des TSV vorliegt, wird die Entscheidung selbstverständlich akzeptiert. Allerdings behält sich der TSV vor, von der Möglichkeit des Einspruches Gebrauch zu machen, falls sich eine andere Einschätzung der Lage ergeben sollte. Beide Spieler versichern den Meldevorgang schon vor Saisonbeginn durchgeführt zu haben. Der TSV 1846 betont ausdrücklich, dass weder von Seiten der Spieler, des Vereins oder des Verbandes vorsätzlich gehandelt wurde, sondern sicher unbeabsichtigte Fehler auf der einen oder anderen Seite die Ursache sind.

„Das ist leider nicht der erste Rückschlag für den TSV in diesem Jahr. Egal wie die Geschichte ausgeht, ich bin zuversichtlich, dass wir uns wieder aufrappeln und auf und neben dem Platz weiterhin alles geben. Ich sehe sowas als eine Herausforderung und zugleich als Motivation in sportlicher wie in organisatorischer Hinsicht noch mehr Gas zu geben. Wir werden mit allen Beteiligten diese Sache ordentlich klären und uns dann wieder auf die sportlichen Aspekte konzentrieren. Fehler passieren, wir sind alle keine Profis.“ bezieht Abteilungsleiter Patrick Sohr Stellung.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

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