Zweiter Platz zum Saisonauftakt

Am Samstag, den 14.09.2019 starte das 7er-Frauenteam in die neue Saison in der Deutschlandliga Süd-Ost. Das Auftaktturnier fand bei spätsommerlichem Sonnenschein in Leipzig statt. Da nur insgesamt fünf Vereine ein Team stellen konnten – darunter die neue „Spielgemeinschaft des Ostens“ mit dem Kern der Dresdner Mannschaft – wurde das Turnier im Jeder-gegen-Jeden Modus ausgetragen.

Für die Ladies hat die Saison angefangen.

Die Nürnberger Ladies, die erst seit wenigen Wochen von ihrem neuen Coach Ian Dawson trainiert werden, traten selbst nicht mit einem vollen Kader an und hatten vor allem eine Standortbestimmung zum Ziel, da klar war, dass man sich auf dem sechsten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Sommer nicht ausruhen können würde.

Im ersten Spiel gegen den Gastgeber RC Leipzig waren die 46er von Anfang an hellwach, zeigten ihre pfeilschnelle Offensive und ihre kompakte Defensive. Zur Pause lagen die Nürnbergerinnen schon mit 15:0 vorne, hörten in der zweiten Halbzeit aber nicht auf zu spielen und stellten schließlich den klaren 39:0 Endstand her.

Julia Lehner mit dem Comeback nach längerer Pause

Das zweite Spiel war dann der fränkische Dauerbrenner gegen den Würzburger RK, der allein von der Spannung und der spielerischen Qualität beider Mannschaften her sicher eines der Highlights des Turniertages war. Nürnberg schien sich erst komfortabel absetzen zu können, führt bis in die zweite Halbzeit hinein mit 20:0, ehe Würzburg innerhalb weniger Minuten auf 20:14 verkürzen konnte – ein weiterer Versuch hätte also gereicht um den TSVlerinnen den Sieg zu nehmen. Aber das ließen sie nicht zu und setzten sogar noch den Schlusspunkt zum 25:14 Sieg.

Im dritten Spiel gegen den USV Jena begann sich dann bei Nürnberg die Belastung des Turnier-Modus bemerkbar zu machen – Nürnberg war das einzige Team, das zwischen keinem seiner Spiele mehr als 15 Minuten Pause hatte. Die schneller Jenaerinnen schafften es immer wieder die Lücken zu verschließen und die 46er fanden kein Mittel die solide Defensive zu überwinden. Als dann auch noch zwei Stürmerinnen des TSV verletzungsbedingt ausgewechselt werden mussten, ging die Ordnung im Spiel verloren und Jena konnte dies zu drei Versuchen nutzen und siegte am Ende verdient mit 0:19.

Sengül Ramadanov mit zwei Stürmer-Versuchen im Turnier

Für das letzte Spiel gegen die SGdO musste Dawson also ein bisschen improvisieren, fand aber für die Personalprobleme sehr gute Lösungen. Obwohl es nach wenigen Sekunden bereits 0:5 für die Piraten stand, wurde das Team nicht nervös, sondern spielte konzentriert seine Stärken aus. Noch einmal alle Kräfte mobilisierend konnten die 46er etliche schöne Spielzüge mit Versuchen veredeln. Der Endstand von 49:5 spiegelt wieder, wie einseitig der Verlauf dieser Partie schlussendlich war.

Nach Turnierende standen sowohl Nürnberg, als auch Jena und Würzburg mit 10 Punkten da und es mussten die Versuchspunkte als entschiedender Faktor herangezogen werden. Hierbei war Jena das stärkste Team mit sowohl den meisten Versuchen als auch den wenigsten Gegenversuchen des Tages. Nürnberg konnte sich dann aufgrund der etwas besseren Defensivleistung gegen Würzburg durchsetzen und belegte am Ende den zweiten Platz.

Ian Dawson mit seinem Fazit: „Für das erste Turnier und nach so kurzer Vorbereitungszeit bin ich sehr zufrieden mit dem, was wir heute geleistet haben. Ich hab viel Gutes gesehen, das sich sicher bis zum nächsten Turnier noch weiter verbessern lässt. Vor allem aber freue ich mich über die erfolgreichen Comebacks von drei Spielerinnen, die dem Team zuletzt aus unterschiedlichen Gründen gefehlt hatten.“

Die Versuche kamen von:
Pia Zeitler (5)
Maike Chuchulowius (5)
Ida Koller (2)
Patrizia Brucklachner (2)
Nicole Price (2)
Sengül Ramadanov (2)
Julia Lehner (1)
Anke Gülpers (1)

Die Erhöhungskicks kamen von:
Veronika Horn (2)
Anke Gülpers (2)

Kader der 46er:
Patrizia Brucklachner
Maike Chuchulowius
Verena Galster
Anke Gülpers (C)
Veronika Horn
Ida Koller
Julia Lehner
Nicole Price
Sengül Ramadanov
Ina Rasch
Pia Zeitler

Endstand:
1. USV Jena
2. TSV Nürnberg
3. RK Würzburg
4. SG des Ostens
5. RC Leipzig

46er müssen nächstes Heimspiel verschieben – A-Platz mit erheblichen Mängeln nach Sanierung

Leider ist es nun offiziell: Der Heimauftakt für die #46er am Samstag gegen den RC Unterföhring – Rugby in München Land muss verschoben werden. Der Platz muss gesperrt bleiben, damit Nachbesserungen durchgeführt werden können.

Weiterhin unbespielbar – der A-Platz der Waldsportanlage

„Durch Probleme an der Beregnungsanlage konnte mit der Wässerung nach der Ansaat erst recht spät begonnen werden“, erklärt Abteilungsleiter Matthias Dirlewanger. „Die Bereiche an den Rohrleitungen und den Sprinklern haben sich mehrmals gesenkt und mussten jetzt das zweite mal aufgefüllt werden, was zu kahlen sandigen Stellen um diese Bereiche geführt hat. Auch besteht ein erhebliches Verletzungsrisiko durch die freiliegenden Abdeckungen.“
Da man jetzt nochmal nachsähen musste ist der Platz bis auf weiteres seitens der Baufirma gesperrt. Im Juni hatte die Spezialfirma begonnen eine automatische Beregnunganlage zu installieren und den Platz von Grund auf neu anzulegen. Das Investitionsvolumen im Rahmen der Gesamtsanierung des Waldsportplatzes liegt bei rund 55.000 Euro.

„Wir haben in den letzten Tagen fieberhaft versucht eine Lösung zu finden, doch hier steht die ausführende Firma in der Pflicht. Das kann man leider nicht in Eigenleistung regeln. Wir sind sehr enttäuscht das der vereinbarte Termin nicht gehalten werden konnte und hoffen dann im Oktober (5.10, RFC Augsburg) einen Top Rugbyplatz bieten zu können.“

Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Sportfreunden aus Unterföhring, die einer Verlegung des Spiels auf den 23. November 2019 zugestimmt haben. Wir bitten unsere Fans und Gäste um Verständnis für diese Maßnahme.