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Aktuelle Neuigkeiten und Spielberichte

Das Beste kommt zum Schluss – 46er empfangen Tabellenführer Neuenheim

TSV 1846 Nürnberg will gegen den SCN nochmal alles geben

Nürnberg „Schmerzen als Gewissheit… geringe Aussicht auf Erfolg… worauf warten wir noch?“. Ja, Gimli, Gloins Sohn aus Tolkiens „Herr der Ringe“ würde hervorragend in die erste Reihe der 46er passen. Nicht nur ist er optisch und technisch (gefährlich auf der kurzen Strecke, keine Scheu vor Körperkontakt der heftigen Art) mit denselben Eigenschaften ausgerüstet, sondern auch die Einstellung würde sich nahtlos in die Stimmung in Erlenstegen einfügen. Denn der Gegner am nächsten Samstag ist der Schrecken der 2. Rugby Bundesliga, das Top-Team des SC Neuenheim.

„Wir lernen noch in dieser Liga und wollen uns von Woche zu Woche verbessern“, sagt Coach Deon Myburgh in Erwartung des unzweifelhaft schwersten Spiels in dieser Saison. Und gerade dieser Gegner wird einiges ins Nürnberger Lehrbuch schreiben können. Doch es geht nicht ums Resignieren, sondern darum realistische Ziele zu setzten. „Wir wollen unsere Verteidigung besser Organisieren als gegen Rottweil und wenn wir einen sauberen Ball bekommen ihn auch nutzen“, Myburgh weiter.
Eines ist absolut gewiss: Den Nürnberger Rugbyfans wird zum Abschluss der Hinrunde ein Spektakel geboten, dass ihnen warm ums Herz werden lässt. Nicht nur wegen des Glühweins und Punsches den es am Samstag am Waldsportplatz gibt. Mit den Heidelbergern kommt wirklich Rugby der nationalen Spitzenklasse in die Noris. „Das Team ist schon sehr heiß und bereit an die Grenzen und darüber hinaus zu gehen. Da wird eine große Fanbase mit viel Lärm nochmal einen extra Schub geben“ hofft Kapitän Nils Wulff. Am Ende des „Herrn der Ringe“ sind Mut und Freundschaft ja auch der Schüssel zum Erfolg der Helden.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.

17.11.18 14:00 Uhr TSV 1846 Nürnberg vs. SC Neuenheim
Waldsportplatz Erlenstegen, Weißenseestr. 30

Erster Turniersieg der Saison

Damen bauen ihre Tabellenführung aus

(AG) Am Samstag, den 10. November stand für die Damen des TSV 1846 Nürnberg in Würzburg das letzte Liga-Turnier des Jahres an. Erstmals diese Saison konnte die Mannschaft dabei keinen vollständigen Kader von 12 Spielerinnen anmelden. Das lag zum einen an mehreren kurzfristigen krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen, zum anderen daran, dass die junge Flügelspielerin Rosa Ehlert mit der u18-Nationalmannschaft in Holland war.
Doch auch diese Tatsache änderte nichts am Nürnberger Hunger auf den ersten Turniersieg in der neuen Liga und der Überzeugung dieses Ziel an diesem Tag erreichen zu können.

Im ersten Spiel geht es nur mit vereinten Kräften.

Die Vorrunde begann für die 46er gegen den FC Eintracht Bamberg etwas holprig. Die engagiert kämpfenden Bambergerinnnen standen defensiv gut und setzten immer wieder offensive Nadelstiche gegen die TSV-Mädels, die einige Minuten brauchten um sich auf dem Platz zu finden. Dann brach Sengül Ramadanov mit ihrem Versuch den Bann und Ida Koller und Lea Mayer (Erhöhungskick von Anke Gülpers) vervollständigten das 19:7 Endergebnis. Das für die Nürnbergerinnen fast traditionell schwere erste Spiel war damit geschafft.

Gegen Erfurt/Halle/Leipzig kommt die Offensive in Fahrt.

Nach nur zwanzig Minuten Verschnaufpause richtete sich der Blick dann schon auf das nächste Spiel gegen die Spielgemeinschaft Erfurt/Halle/Leipzig. Viel Zeit das erste Spiel aufzuarbeiten hatte das Team nicht gehabt, dennoch zeigten es sich deutlich verbessert. Die Offensive kombinierte gefällig und die Nürnberger Spielmacherin Maike Chuchulowius konnte viele schöne Spielzüge einleiten – zwei davon krönte sie selbst mit Versuchen. Die anderen beiden Versuche steuerten Pia Zeitler und Neuzugang Emma Gaillot (Erhöhungskick von Anke Gülpers) bei. Einzig die Defensive war noch nicht so solide wie gewünscht und so fiel das 22:15 Endergebnis für die Nürnbergerinnen unerfreulich knapp aus.

Lea Mayer lässt der Jenaerin keine Chance.

Der Gegner im Halbfinale war der USV Jena, der an diesem Tag stark aufgespielt und in der Vorrunde den Gastgeber Würzburger RK an den Rande einer Niederlage gebracht hatte. Der TSV war also gewarnt und ging gut vorbereitet in diese Partie. Die Defensive stand wie ein Mauer und ließ die Jenaerinnen im gesamten Spiel nur ein einziges mal in die eigene Hälfte vordringen. Der 20:0 Sieg durch Versuche von Emma Gaillot (2x), Pia Zeitler und Lea Mayer war genau so souverän und ungefährdet, wie das Ergebnis es vermuten lässt.

Der Dauerbrenner im Finale – Nürnberg gegen Würzburg

Also standen sich im Finale wieder einmal der TSV 1846 und der Würzburger RK gegenüber – es hat in dieser Saison noch keine andere Final-Paarung gegeben. In der ersten Halbzeit zeigten beide Mannschaften gute Aktionen und die Spielanteile waren relativ gleichmäßig verteilt, jedoch konnte nur Würzburg das auch in Zählbares umsetzten. Der 0:12 Rückstand aus Nürnberger Sicht zur Pause spiegelte daher das Spielgeschehen nicht ganz zutreffend wieder.

„Im letzten Finale lagen wir gegen Würzburg zur Pause vorne und haben am Ende unglücklich verloren. Wir waren fest davon überzeugt, dass uns solch ein Comeback heute auch gelingen kannwird Coach Eduard Holhos nach dem Sieg sagen.

Nürnberg dreht das Spiel gegen Würzburg.

Und dieses Selbstvertrauen war den Nürnbergerinnen anzumerken: Nach dem Wiederanpfiff dauerte es nur Sekunden, ehe ein einfacher Spielzug den Ball zu Ida Koller beförderte, die unaufhaltsam bis ins gegnerische Malfeld vordringen konnte (Erhöhung von Anke Gülpers). Und auch als ein weiterer Würzburger Versuch den Abstand von fünf wieder auf zwölf Punkte vergrößerte, ließen sich die 46er nicht verunsichern. Nur kurze Zeit später war es Pia Zeitler, die auf dem Flügel allen Gegnerinnen enteilen und erneut für Nürnberg punkten konnte. Als dann gegen Ende der Begegnung die Nürnberger Kapitänin Anke Gülpers wenige Meter vor dem Malfeld bei der schnellen Ausführung eines Strafkicks behindert wurde und der Schiedsrichter auf gelbe Karte und Strafversuch entschied, war das Spiel nun auch auf dem Papier absolut ausgeglichen, es stand 19:19. Unmittelbar nach dem folgenden Ankick war die reguläre Spielzeit abgelaufen und der Schiedsrichter sagte die letzte Aktion an. Nürnberg – zu diesem Zeitpunkt in Ballbesitz – wartete geduldig und schließlich tat sich der Unterzahl geschuldet in der Würzburger Defensive eine Lücke auf, die Anke Gülpers ausnutzen konnte um mit dem Schlusspfiff den Versuch zu legen, der den 26:19 Finalsieg für Nürnberg perfekt machte. Wie viel den 46ern dieser Erfolg bedeutet, dem sie diese Saison schon so oft so nah waren, ließ sich an den ausgelassenen Jubel-Szenen nach dem Spiel ablesen.

So sehen Sieger aus! Die #NbgRugbyFamily

Mit diesem Erfolgserlebnis verabschiedet sich die Mannschaft nun in die wohlverdiente Winterpause. Erst am 23. März nächsten Jahres wird die Liga ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen um in den letzten beiden Turnieren die Teilnahme am Qualifikationsturnier zur Deutschen Meisterschaft auszuspielen.

Endergebnis:
1. TSV 1846 Nürnberg
2. Würzburger RK
3. USV Jena
4. FC Eintracht Bamberg
5. RC Dresden
6. SG Erfurt/Halle-Leipzig
7. BTS 1861 Bayreuth

Kader:
Maike Chucholowius, Emma Gaillot, Anke Gülpers (C), Veronika Horn, Mia Huibens, Ida Koller, Lea Mayer, Franziska Mühlbauer, Sengül Ramadanov, Pia Zeitler

46er verteidigen ihre Tabellenführung

Erneuter zweiter Platz in der 7er-Liga Süd/Ost

(AG) Am Samstag, den 13. Oktober reisten die Damen des TSV 1846 zu den Erfurt Oaks um dort den zweiten Spieltag der 7er Deutschlandliga Süd/Ost zu absolvieren. Obwohl unter der Woche etliche Spielerinnen angeschlagen oder verletzt ausgefallen waren, konnte das Trainerteam einen starken Kader aufstellen, der sich den Finaleinzug als Ziel gesetzt hatte.

Gegen Dresden muss es der Wille richten – Pia Aumüller ist auf und davon.

Im ersten Spiel gegen Dresden schien den 46ern die Anreise noch ein bisschen in den Knochen zu stecken, denn sie taten sich lange schwer ein flüssiges Zusammenspiel zu entwickeln. Hektik und viele Ballverluste gestalteten das Spiel unnötig schwer. Dann jedoch zeigte sich die offensive Klasse der Nürnbergerinnen und der 26:5 Sieg durch Versuche von Maike Chuchulowius (2x), Pia Aumüller und Pia Zeitler, sowie drei Erhöhungskicks von Anke Gülpers, war letztlich ungefährdet und verdient.

Zufrieden waren die Trainer mit der gezeigten Leistung trotzdem nicht. „Natürlich ist es das Wichtigste das Spiel überhaupt erst einmal zu gewinnen, von daher war das ein erfolgreicher Start,“ ließen sie die Mannschaft wissen: „aber wir müssen unser spielerisches Potenzial noch viel besser auf den Platz bringen.

Pia Zeitler erzielt gegen Bamberg/Bayreuth die ersten Punkte .

Die Rugby-Damen ließen sich das nicht zweimal sagen und zeigten im zweiten Spiel gegen die SG Bamberg/Bayreuth, was die Trainer von ihnen gefordert hatten: Nach einer minutenlangen ununterbrochenen Ballbesitzphase gelang Pia Zeitler der erste Versuch für die Nürnberger ehe die SG kurz vor der Halbzeitpause ausgleichen konnte. Nach Wiederanpfiff war dann deutlich zu sehen, dass die Nürnbergerinnen in der ersten Halbzeit viel weniger Kraft investieren mussten als die Gegnerinnen und in der zweiten Halbzeit noch einen Gang hochschalten konnten. Vor allem Maike Chuchulowius war nicht zu stoppen und steuerte innerhalb weniger Minuten drei Versuche bei, ehe Ida Koller den 29:7 Endstand (zwei Erhöhungskicks von Anke Gülpers) herstellte.

Anke Gülpers sichert mit ihren Erhöhungskicks den Einzug ins Halbfinale.

Dann wurde es kurz noch einmal spannend, da Nürnberg nach den beiden Vorrundenspielen punktgleich mit dem USV Jena war und die Spielpunkt-Differenz zur Ermittelung des Gruppensiegers bemüht werden musste. Hauchdünn – mit lediglich zwei Erhöhungskicks mehr – gewann Nürnberg dieses Rechenspiel und wurde mit der vermeintlich leichteren Halbfinalpartie belohnt.

„Big Push“ gegen den Gastgeber aus Erfurt – Sengül Ramadanov steuert das Gedränge.

Im Halbfinale gegen den Gastgeber SG Erfurt/Halle zeigte sich die Mannschaft dann noch einmal verbessert und ließ von Anfang an keine Zweifel an der spielerischen und taktischen Überlegenheit aufkommen. Zwei Stürmer-Versuche von Sengül Ramadanow und Pia Aumüller und drei Versuche aus der Hintermannschaft von Maike Chuchulowius (2x) und Ida Koller zum 33:10 Endstand sind Zeugnis jener mannschaftlichen Geschlossenheit, die es so schwer macht die 46er vom Punkten abzuhalten. Die vier Erhöhungskicks kamen von Anke Gülpers.

Würzburg kann die quirligen Nürnbergerinnen erst in der zweiten Halbzeit stoppen.

Das Finale war dann eine Wiederauflage des Finals vom ersten Turnier – es ging erneut gegen den Würzbuger RK, der bislang in dieser Saison die einzige Mannschaft ist, die die Nürnbergerinnen besiegen konnte. Die TSVlerinnen gingen hochkonzentriert ins Spiel und konnten die Unterfränkinnen in den ersten Minuten mit ihrem Schwung überraschen. Aus einer stabilen Defensive heraus gelangen Pia Zeitler zwei Versuche, die mit einem verwandelten Erhöhungskick von Anke Gülpers die zwischenzeitliche 12:0 Führung für Nürnberg bedeuteten. Dann jedoch ließen bei den 46ern die Kräfte nach und die Defensive bekam die individuell starken Würzburgerinnen nicht mehr in den Griff. Bei Abpfiff der Partie stand es 12:26 gegen den TSV und Würzburg sicherte sich verdient den Turniersieg.

Da wächst ein Team zusammen, das viel vorhat.

Ein Trostpflaster für die Nürnbergerinnen ist, dass sie in der Tabelle trotzdem noch mit sechs Punkten Vorsprung auf Platz Eins stehen. Die wiederholt starken Leistungen gegen den Favoriten aus Würzburg sind zudem ein Fingerzeig, dass ein Turniersieg diese Saison nicht außerhalb der Möglichkeiten liegt. Die nächste Chance dazu bietet sich am 10. November, wenn der nächste Spieltag beim Würzburger RK ausgetragen wird.

Endergebnis:
1. Würzburger RK
2. TSV 1846 Nürnberg
3. USV Jena
4. SG Erfurt/Halle
5. RC Leipzig
6. SG Bamberg/Bayreuth
7. RC Dresden

Kader:
Pia Aumüller, Celina Celik, Maike Chuchulowius, Marie Dalmasso, Rosa Ehlert, Rachel Grovenor, Anke Gülpers (C), Mia Huibens, Pauline Koch, Ida Koller, Sengül Ramadanov, Pia Zeitler

Die Studenten kommen – 46er empfangen Tabellenzweiten aus München

TSV 1846 Nürnberg empfängt am Samstag Studentenstadt Rugby München

Nürnberg Alle Welt pilgert in diesen Tagen auf das Oktoberfest in der Landeshauptstadt, auch „Wies´n“ genannt. Doch für ein bestimmtes Rugbyteam fährt der Bus in die andere Richtung. Das 3. Bayernderby in Folge verschlägt die Münchner StuSta nach Nürnberg-Erlenstegen. Die 46er müssen gegen den letztjährigen Zweitligameister alles in die Waagschale werfen, wollen sie nach der Niederlage von vor zwei Wochen wieder Tabellenpunkte sammeln.

Im letzten Jahr erst in der Relegation zur 1. Rugby Bundesliga gescheitert sind die Herren aus München Freimann auch in diesem Jahr ganz oben dabei. Allerdings eher in der Rolle des Verfolgers der Über-Mannschaft aus Neuenheim. Gefährlich für Nürnberg: Die StuSta will unbedingt mit dem Primus auf Tuchfühlung bleiben und darf sich eigentlich keinen Ausrutscher in der Noris leisten.
Allerdings werden die „Nämbercher Jungs“ sicherlich keine Geschenke verteilen, denn zuhause sind die 46er immer noch ungeschlagen und werden ihre Stärke zeigen. Kapitän Nils Wulff will genau das, nämlich „Zähne zeigen“. „Wir wollen auf unserem Platz das Spiel vorgeben und die Konzentration hochhalten. Dann ist alles drin, denn stark sind wir.“

Zuvor wird die Zweite ihr Heimdebut geben. Zu Gast um 13.00 Uhr wird der VfB Ulm sein.  Die 46er wollen hier nun die ersten Punkte in der neuen, eingleisigen Verbandsliga holen.

Zum ersten Mal wird es auch das neue Multi-Ticket des „Sportbündnis Bundesliga – Großraum Nürnberg“ geben. Für 10 Euro erhält der Käufer jeweils einmal freien Eintritt zu Heimspielen der insgesamt 9 Partnervereine, z.B. den Nürnberg Falcons (Basketball) oder dem NHTC Nürnberg (Hockey).

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.

29.09.18 15:00 Uhr TSV 1846 Nürnberg vs. StuSta Rugby München
Waldsportplatz Erlenstegen, Weißenseestr. 30

Neues „Sportbündnis“ möchte die Sportszene im Großraum Nürnberg weiter beleben

Gründung „Sportbündnis Bundesliga im Großraum Nürnberg“ (SBB) – 46er sind dabei!

(Großraum Nürnberg). Zum 13. September 2018 gründete sich das „Sportbündnis Bundesliga im Großraum Nürnberg“ (SBB). Dieses neue Bündnis besteht derzeit aus Vertretern neun hochklassig spielender Vereine – 1. oder 2. Bundesliga ihrer jeweiligen Sportart −, die sich die Aufgabe gestellt haben, ihren Spitzensport stärker in der Öffentlichkeit, den Medien und für weitere Ehrenamtliche zu etablieren.

Nach der Initialsitzung am 25. Januar 2018 – eingeladen hatten damals die Zweitliga-Volleyballer des SV Schwaig −, entwickelte sich nach mehreren Treffen ein unabhängiger Verbund engagierter Vertreter ihrer jeweiligen Sportart.

Das SBB ist derzeit kein eingetragener Verein, sondern ein freundschaftlicher Kreis ohne wirtschaftlichen Ehrgeiz −, wenn auch mit ambitioniertem Hintergrund. Sprecher ist zunächst für ein Jahr Thomas Lappe vom SV Schwaig Volleyball; seine Stellvertreter sind Markus Mende (Nürnberg Falcons BC) sowie Anke Schwenk (Hockey-Gesellschaft Nürnberg).

Beim Pressegespräch am 13. September 2018 im Nürnberger Restaurant „Zum Spießgesellen“ stellte sich das SBB (mittels mehrerer Vereins-Vertreter) erstmals der Öffentlichkeit vor. Tenor, so die Anwesenden: „Wir stehen dafür, alle Sportarten gleichrangig zu betrachten. Wir können und möchten nicht anderen Disziplinen etwas wegnehmen, sondern unseren Neues hinzufügen. Und wir möchten die hiesige Sportszene weiter beleben helfen – allein schon damit, dass wir untereinander ein Netzwerk bilden.“

Vereine haben mehr als lokale Bedeutung
Der neue Verbund – Motto: „Leidenschaft für Leistung“ – konzentriert sich hauptsächlich auf höherklassige Vereine der Region, die trotz ihrer tollen Arbeit und ihres Unterhaltungswertes nicht ständig im Fokus der Medien stehen.

Die Vereine sind durchaus unterschiedlich, aber gerade das macht den Reiz des SBB aus: den Abwechslungsreichtum der hiesigen Sportszene abzubilden. Die Partner haben genug zu bieten, und das längst nicht nur lokal.

Das Bündnis führt zwar keinen Kampf gegen mediale Windmühlenflügel − doch es will dafür arbeiten, dass eben auch andere Disziplinen mehr Beachtung erhalten. Zumal diese Vereine einen prägnanten Teil des in der Großregion (auch) betriebenen, leistungsorientierten Breitensports darstellen. Sie bilden, neben den Premiumanbietern der Region, den soliden sportlichen Mittelstand.

Die vier Hauptziele des SBB sind:

1. Sportszene beleben I: Die Kommunikation und Synergien untereinander stärken – voneinander lernen, z.B. beim Sponsoring und der Öffentlichkeits¬arbeit, um für alle eine Win-Win-Situation zu schaffen.
2. Sportszene beleben II: Die mediale Aufmerksamkeit für die Partner deutlich erhöhen, nicht nur in der lokalen Berichterstattung. „Wir verdienen alle viel mehr, auch regionale und überregionale Resonanz“, betont Anke Schwenk, 2. Stellv. Sprecherin (HGN).
3. Sportszene beleben III: Die Zuschauerzahlen steigern.
4. Sportszene beleben IV: Die Interessen der beteiligten Sportarten und Vereine zu vertreten. Markus Mende, stellvertretender SBB-Sprecher, sagt dazu: „Wir sind gerne Ansprechpartner u.a. für Politik, Sportstättenbau und -ent¬wicklung, Kultur und Soziales.“

Eine so genannte „Präambel“ fasst das Anliegen des SBB zusammen.

Die neun Gründungsmitglieder des SBB sind :
TV Eibach e.V. 1903 (Damen 1. Liga, Faustball)
Falcons Nürnberg BC (2. Liga, Basketball),
Hockey-Gesellschaft Nürnberg (HGN, Regional- bzw. 2. Liga),
Nürnberger Hockey- und Tennis-Club (1. Liga, Nürnberger HTC),
Raiffeisen Wölfe Lauf (2. Liga, Baseball),
SV Schwaig Volleyball (2. Liga),
TSV 1846 Nürnberg (2. Liga, Rugby),
TV 1879 Hilpoltstein (2. Liga, Tischtennis)
TSV Freystadt Badminton (1. Liga)

Damit steht das SBB stellvertretend für derzeit neun Vereine − darunter drei Erstligisten − mit insgesamt über 2.000 Aktiven, die in der letzten Saison zusammen rund 30.000 Fans anlockten. In diesen Klubs sind derweil fünf Olympioniken sowie 13 Nationalspieler engagiert (darunter Welt- bzw. Europameister). Die Vereine bzw. deren Abteilungen zeigen sich in 20 Sporthallen und auf sieben bemerkenswerten Sportanlagen.

Ab sofort bei den Heimspielen: Das Multiticket!

Eine erste, ganz Konkrete Kooperation wird das Multiticket für 10 € sein. Mit ihm könnt ihr neun verschiedene Sportarten mit einem Ticket besuchen. Der Erlös bleibt beim jeweiligen Verein!

 

Starker Start in die neue Saison

46er-Ladies belegen bei ihrem Heimturnier den zweiten Platz

(AG) Am Samstag, den 8. September fand das vom TSV 1846 Nürnberg ausgetragene erste Turnier der Deutschland-Liga Süd-Ost im olympischen 7er-Rugby statt. Bei strahlendem Sonnenschein hatten im heimischen Waldstadion außer den Gastgeberinnen selbst noch fünf weitere Teams aus Nord-Bayern, Sachsen und Thüringen eine Mannschaft gemeldet.

Franziska Mühlbauer war von Würzburg nicht zu stoppen.

Während viele der Mannschaften für die 46er völlig unbekannt waren, ging es im ersten Spiel gleich gegen die stärkste fränkische Mannschaft der letzten Saison, den Würzburger RK, dessen Kader von einigen Spielerinnen aus Bayreuth ergänzt wurde. Wer nun aber erwartet hatte, ein von Würzburg dominiertes Spiel zu sehen, musste sich verwundert die Augen reiben. Von einer überragenden Defensiv-Arbeit ausgehend waren es nämlich die TSVlerinnen, die das Geschehen bestimmten und durch einen Versuch von Franziska Mühlbauer zur Halbzeit 5:0 führten. Von diesem Zwischenergebnis bestätigt, setzten die Nürnbergerinnen in der zweiten Halbzeit noch einen drauf und führten durch weitere Versuche von Mühlbauer und Pia Aumüller mit 15:0, ehe Würzburg auf 15:7 verkürzen konnte. Am verdienten Sieg änderte das allerdings nichts mehr.

„Wir wissen schon länger, dass das Team zu so einer Leistung in der Lage ist, wir haben es nun endlich mal in einem Turnier zeigen können,“ erklärt das Trainergespann Michl/Beazley/Holhos nach dem Spiel die geringe Überraschung über das Geschehene.

Die Nürnbergerinnen hatten gegen Würzburg alles im Griff.

Im zweiten Vorrundenspiel ging es dann gegen die Spielgemeinschaft Dresden/Erfurt/Halle, gegen die der TSV zuvor noch nie gespielt hatte. Entsprechend konzentriert und aufmerksam gingen die Nürnbergerinnen also in dieses Spiel, in dem ein Sieg den Einzug ins Halbfinale sichern würde. Innerhalb weniger Minuten zogen die 46er durch drei Versuche von Ida Koller und einem von Franziska Mühlbauer auf 24:0 davon (Erhöhungen von Anke Gülpers), ehe durch diverse Wechsel der Rhythmus im Team etwas verloren ging. Als dann aber die Gegner auf 24:7 verkürzen konnten, legte die Kapitänin Rebeka Jammal noch einmal nach, und mit der erfolgreichen Erhöhung von Veronika Horn war der klare 31:7 Endstand hergestellt.

Ida Koller und Rebeka Jammal lassen den Gegnerinnen keine Chance.

Im Halbfinale warteten dann die Bambergerinnen, die dem TSV aus der letzten Saison noch gut bekannt waren. In einem intensiven, harten Spiel machte Nürnberg früh klar, wer den Platz als Sieger verlassen würde, und führte zur Halbzeit deutlich mit 19:5. Obwohl Bamberg auch in der zweiten Hälfte noch einmal punkten konnte, wurde es bis zum Abpfiff zum 31:10-Endstand nie wirklich gefährlich für die Nürnbergerinnen. Die Versuche kamen von Ida Koller (3x), Franziska Mühlbauer und Mia Huibens, die Erhöhungen von Anke Gülpers.

Sengül Ramadanov geht entschlossen ins Spiel gegen Bamberg.

Das Turnier endete dann mit derselben Paarung, mit der es begonnen hatte, dem fänkischen Derby zwischen Würzburg und Nürnberg. Und dieses Spiel sollte sich zur knappsten und spannendsten Begegnung des ganzen Tages entwickeln. Nürnberg ging mit dem Selbstbewusstsein des Vorrundensiegs auf den Platz, Würzburg mit dem unbedingten Willen auf Revanche. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend von der anderen absetzen und so konnten Koller und Gülpers zweimal eine Würzburger Führung wieder ausgleichen, ehe den Unterfränkinnen der „Lucky Punch“ gelang und sie am Ende mit nur einem Versuch mehr (10:17 Endstand) siegreich waren.
Obwohl für den TSV also nur der zweite Platz blieb, ist er aktueller Tabellenführer in der Liga, da sich die Spielgemeinschaft Würzburg/Bayreuth die Punkte für den Turniersieg teilen musste.

Finale auf Augenhöhe gegen Würzburg/Bayreuth.

„Wir sind froh, dass wir im Sommer mit einem fast unveränderten Kader weiterarbeiten konnten,“ erklärt Rebeka Jammal den massiven Leistungssprung ihrer Mannschaft: „Es ist hervorragend zu sehen, dass wir von keiner einzelnen Spielerin abhängig sind, sondern als Mannschaft zusammenspielen und auf dem Platz viele Optionen haben.“

Um diese Entwicklung fortzusetzen, die Stärken weiter auszubauen und an den Schwächen zu arbeiten hat das Team nun wieder fünf Wochen Zeit, ehe der nächste Turniertag am 13. Oktober in Erfurt stattfinden wird.

Die Kapitänin führt ihre Mannschaft zum zweiten Platz.

Kader des TSV 1846 Nürnberg:
Pia Aumüller, Verena Galster, Anke Gülpers, Veronika Horn, Mia Huibens, Rebeka Jammal (C), Pauline Koch, Ida Koller, Lea Mayer, Franziska Mühlbauer, Sengül Ramadanov, Anna-Chiara Thum

Ergebnis des Turniertags:
1. SG Würzburger RK/BTS 1861 Bayreuth
2. TSV 1846 Nürnberg
3. RC Leipzig
4. FC Eintracht Bamberg
5. USV Jena
6. SG SSV Erfurt Oaks/RC Dresden/Halle

Ein 46er bei der 7er EM für Deutschland

Onisimo Nayato Seremaia in Kader für letztes Turnier der Grand Prix Serie berufen

Wie bereits mehrfach auch von TotalRugby berichtet, fährt auch ein 46er mit dem Deutscher Rugby-Verband Wolfpack nach Lodz zum letzten Turnier der Rugby Europe Sevens Grand Prix Serie.
Live bestaunen könnt ihr Onisimo Nayato Seremaias Talente sogar live beim Streamingdienst DAZN, ab Samstag, 10.00 Uhr.
Nationaltrainer Vuyo Zangqa meint „Simo ist unberechenbar für den Gegner. Er wird für uns der X-Factor den wir in unserem Aufgebot“.

Onisiomo Seremaia am Wochenende für die DRV-VIIs Foto: Fat Robot Photography

Wir haben „Simo“ ein Paar Fragen zum neuen Alltag als Nationalspieler gestellt.

46er: Wie läuft die Vorbereitung?

Seremaia: Die Vorbereitung war sehr hart, wir waren direkt nach den Deutschen Meisterschaften die ganze Woche noch zusammen. Das Training startete gleich am Montag und war sehr fordernd, aber es lief gut und ich habe es auch sehr genossen. Ich bin sehr dankbar für die Gelegenheit.

46er: Wie fühlt es sich an zusammen mit Profis im Nationalteam zu stehen?

Seremaia: Zu allererst bin ich schon ein bisschen aufgeregt im Camp zu sein mit all den erfahrenen Nationalspielern. Ich habe sie vor einigen Monaten noch in Honk Kong spielen sehen und nun bin ich mit ihnen zusammen auf dem Feld und spiele mit ihnen die EM. Ich freue mich sehr darauf.

46er: Was erwartest du von deinen Gegnern?

Seremaia: Ich unterschätze sie auf keinen Fall. Aber auf dem Feld spielen alle Rugby und haben unterschiedliche Potentiale und Fähigkeiten. Ich bin mir sicher wir werden durch sehr harte, anstrengende Spiele gehen müssen, alles hängt von unserer Vorbereitung, den individuellen Fähigkeiten und dem was wir gelernt haben ab. Wir müssen all das im Team zusammenbringen und unser Spiel spielen.

46er: Wie sieht deine Spieltagsroutine aus?

Seremaia: Es ist noch neu für mich, ich muss mich noch an die Abläufe gewöhnen, doch bei den Deutschen Meisterschaften haben wir rund 30 Minuten vor dem Spiel mit einem Warm-up begonnen und dann die Intensität mit Standards und Spielsituationen gesteigert.

46er: Hast du einen Lieblingsplatz in Nürnberg den du auf Reisen „dabei“ hast?

Seremaia: Um ehrlich zu sein gibt es für mich in Nürnberg keinen schöneren Ort als zu Hause, denn egal wo ich bin, es gibt mir ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Vielen Dank für die Einblicke und alles Gute für deinen großen Auftritt!
Die ganze #NbgRugbyFamily drückt die Daumen!

Wir sind #Die46er! Wir sind #heissaufRUGBY!

Vorbericht Damen-Spieltag in Nürnberg

(AG) Am Samstag, den 8. September ist es endlich so weit und die Damen eröffnen die Saison 2018/19 mit dem ersten Liga-Turnier der Deutschen 7er-Rugby Liga Süd-Ost im heimischen Waldstadion.

Die Sommerpause der TSV-Ladies war kurz und die Vorbereitung hart. Jetzt richtet sich der Blick auf die anstehende Saison in der Süd-Ost-Staffel, die aufgrund der zunehmenden Anzahl an Frauen-Teams in Deutschland im Sommer neu gegründet wurde. Antreten werden insgesamt vier Teams aus Bayern und jeweils zwei aus Thüringen und Sachen.

Damit der Auftakt gut gelingt, hatte das Trainerteam Michl/Beazley/Holhos am Sonntag eine zusätzliche Einheit angesetzt, in der das mannschaftliche Zusammenspiel im Fokus stand. Unermüdlich arbeiteten sich die 46er den Platz rauf und runter, auf der Suche nach dem perfekten Timing von Laufwegen und Pässen.

Es ist nie leicht vor dem ersten Spiel einer neuen Saison den eigenen Leistungsstand korrekt einzuschätzen, vor allem wenn man gegen viele der Liga-Gegner noch nie gespielt hat,“ antwortet Michl auf die Frage nach seinen Erwartungen für den Samstag: „Aber die Mädels haben die letzten Einheiten gut trainiert und man merkt, dass wir im Vergleich zur letzten Saison deutlich eingespielter sind.

Während das Team im Sommer 2017 einen massiven personellen Umbruch durchleben musste, konnten diesmal fast alle etablierten Spielerinnen gehalten werden. Die Mannschaft kennt sich also und kann auf der Entwicklung der letzten Monate aufbauen. „Wir können am Samstag einen großen Schritt nach vorne machen und hoffen den Zuschauern eine gute Leistung anbieten zu können,“ gibt die wiedergewählte Kapitänin Rebeka Jammal zu Protokoll und ergänzt augenzwinkernd „Wir sind bereit!

Das Teilnehmerfeld:
Würzburger Rugby Klub
TSV 1846 Nürnberg Rugby
Rugby Bayreuth
FC Eintracht Bamberg
Rugby Leipzig
Rugby Dresden
Erfurt Oaks Rugby/Halle Rugby
USV Jena Rugby

Der Anpfiff des ersten Spiels wird um 11:00 Uhr sein, der Eintritt zum Waldstadion ist frei und für das leibliche Wohl der Zuschauer ist gesorgt! Der TSV freut sich auf zahlreiche Besucher!

Wieder ein 46er für Deutschland

Seremaia spielt für 7er Perspektivteam bei deutscher 7er Meisterschaft

Nürnberg Am kommenden Wochenende werden in Heusenstamm die Deutschen Meisterschaften im 7er-Rugby der Männer ausgetragen. Insgesamt 16 Teams spielen um den Titel. Mit dabei auch ein Development-Team der DRV-7er-Männer – bestehend aus DRV-Stamm- und Perspektivspielern aus dem In- und Ausland. Mit Onisimo Tukututunavatu Seremaia ist auch ein waschechter 46er nominiert. Dies teilte der DRV auf seiner Website mit.

Onisiomo Seremaia am Wochenende für die DRV-VIIs Foto: Fat Robot Photography

Wir sind alle sehr stolz auf Simo und seine Leistung“, gratulierte 46er-Coach Deon Myburgh. Seremaia wird, neben etlichen anderen jungen Talenten, auch mit den DRV-Routiniers Max Calitz und John Dawe spielen. Beide haben bereits für Deutschland in der GPS-Serie, beim Hong Kong 7s und für die DRV XV in der WM-Quali unter anderem gegen Samoa gespielt.
Für die blutjunge Mannschaft wird schon die Gruppenphase mit 7er-Rekordmeister RG Heidelberg, dem in der Sommerpause mit zahlreichen Rugby-Profis verstärkten TSV Handschuhsheim und Nord/Ost-Erstligist RC Leipzig ein echter Härtetest werden.
Kurz darauf – nämlich vom 27. bis zum 30. August – lädt Bundestrainer Vuyo Zangqa dann den großen Kader zum Vorbereitungslehrgang auf das wichtige letzte Turnier der GPS-Serie in Lodz (POL). Man trifft sich in Heidelberg zu intensiven Einheiten.

 

Dritter Platz bei der Bayerischen 7er Meisterschaft

Zum Saisonabschluss ein Podestplatz für die Rugby-Damen des TSV

Die diesjährige Bayerische Meisterschaft im olympischen 7er Rugby fand am Samstag den 14. Juli auf dem Gelände des RC Meteors Nördlingen statt. Das Teilnehmerfeld der Damen bestand aus fünf Mannschaften, die den 46ern aus der Deutschlandliga Süd gut bekannt sind – mit Ausnahme des Teams aus Bayreuth. Der Gastgeber selbst konnte leider kein Damenteam anmelden.

Immer den Support dabei: Pia Aumüller und Mia Huibens zeigen, wie mans macht.

So ging es gleich im ersten Spiel gegen Fürstenfeldbruck, gegen die die TSV-Damen in der Liga oft knapp verloren hatte. Es war zunächst ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich keine der beiden Mannschaften offensiv entscheidend durchsetzen konnte. Die Nürnbergerinnen hielten lange einen hohen Druck aufrecht und drängten die Gegnerinnen weit in deren Hälfte zurück. Dann jedoch befreiten sich die Fürstenfeldbruckerinnen mit einem schnellen Konter und gingen in Führung. In der zweiten Halbzeit mussten die 46er zwei weitere Versuchen nach ähnlichem Muster hinnehmen, ehe sie in der Schlussphase noch einmal zurückschlugen und sich durch Celina Celik auf die Punkte-Tafel bringen konnten. Am Ausgang des Spiels änderte das jedoch nichts mehr und Nürnberg unterlag mit 5:15.

Auch wenn sie hier defensiv gefragt ist, kann Rosa Ehlert vor allem offensiv mit drei Versuchen glänzen.

Der zweite Gegner war die Mannschaft der Studentenstadt aus München, die in diesem Jahr in der Liga ungeschlagen geblieben war und auch für die Bayerische Meisterschaft die Favoritenrolle innehatte. Es war also klar, dass es schwer werden würde, hier eine gute Leistung zu zeigen. Kampflos ergaben sich die Nürnbergerinnen jedoch keineswegs, und so gelang auch in dieser Partie ein Nürnberger Versuch durch Anke Gülpers, der aufblitzen ließ, dass man mit schnellem, einfachen Spiel auch gegen einen so überlegenen Gegner Nadelstiche setzen kann. Das Ergebnis fiel mit 7:49 trotzdem eindeutig aus und war auch in der Höhe nicht unverdient.

Mannschaftliche Geschlossenheit gegen den MRFC

Für das dritte Spiel des Tages hatten sich die TSVlerinnen viel vorgenommen, wartete doch mit dem MRFC ein Team, gegen das man in der Liga oft gute Leistungen gezeigt hatte. Die 46er ließen dem guten Willen auch reichlich gute Taten folgen und dominierten das Spielgeschehen vom Anpfiff weg. Die Offensive zeigte deutlich mehr Zielstrebigkeit und Spielfreude als noch in den ersten beiden Spielen und die Defensive ließ keinerlei Lücken erkennen. Der hohe 38:0 Sieg war am Ende auf eine geschlossene Mannschaftsleistung und ununterbrochenen, konzentrierten Druck zurückzuführen. Die Versuche kamen von Pia Aumüller, Celina Celik, Rosa Ehlert (2x) und Anke Gülpers (2x), die Erhöhungen von Veronika Horn und Anke Gülpers.

Die gute Stimmung wurde allerdings kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit massiv getrübt durch einen heftigen Zusammenprall und eine daraus resultierende Kopfverletzung einer Münchnerin, die vom anwesenden Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Die ganze Nürnberger Rugby Family wünscht dir an dieser Stelle eine gute und schnelle Genesung und wir hoffen, dass wir dich bald wieder auf dem Platz sehen werden!

„Don’t touch me!“ – Veronika Horn kämpft sich mit dem Ball durch die gegnerischen Reihen.

Aufgrund der Ergebnisse der anderen Spiele war zu diesem Zeitpunkt klar, dass es für den TSV im letzten Spiel des Tages um den dritten Platz gehen würde. Die Gegnerinnen aus Bayreuth nehmen derzeit nicht am regulären Ligabetrieb teil, waren den Nürnbergerinnen also weitgehend unbekannt. Dementsprechend konzentriert und entschlossen gingen die 46er ins Spiel um sich nicht überraschen zu lassen. Die Offensive war nun warmgelaufen und so konnten ein ums andere mal die flinken Flügelspielerinnen Rosa Ehlert und Lucie Wittenberg ins gegnerische Malfeld vordringen. Weitere Versuche von Celina Celik und Anke Gülpers und insgesamt vier Erhöhungskicks von Veronika Horn und Anke Gülpers komplettierten den ungefährdeten 38:7-Sieg. So sicherte sich das Team den dritten Platz und damit zugleich die wettbewerbsübergreifend beste Endplatzierung in dieser Saison.

Lucie Wittenberg auf Pia Aumülle: das Passspiel läuft!

Damit starten die Damen des TSV 1846 Nürnberg in ihre wohlverdiente Sommerpause bevor die Vorbereitung auf die neue Liga-Saison wieder losgeht.

Für die 46er im Einsatz:
Pia Aumüller, Celina Celik, Rosa Ehlert, Verena Galster, Anke Gülpers, Veronika Horn, Mia Huibens, Pauline Koch, Lea Mayer, Lucie Wittenberg, Pia Zeitler und Julia Oppel (Gastspielerin vom Würzburger RK)

Endergebnis Bayerische 7er-Meisterschaft der Damen:
1. Studentenstadt München
2. TuS Fürstenfeldbruck
3. TSV 1846 Nürnberg
4. München Rugby Football Club
5. Rugby Bayreuth

(AG)