Rugby für alle – 46er unterstützen Aktion der Berlin Bruisers für transidente Frauen

NÜRNBERG/BERLIN Am 19. Juli 2020 veröffentlichte die britische Zeitung „The Guardian“, dass eine Arbeitsgruppe des Rugby Weltverbands (WorldRugby) plant, trans*Frauen aus Wettkämpfen auszuschließen. Der gay & inklusive Rugbyclub Berlin Bruisers hat darauf hin eine Initiative gestartet, die den Deutschen Rugby Verband dazu auffordert, sich gegen diese Bestrebungen zu positionieren. Der TSV 1846 Nürnberg e.V. unterstützt diese Initiative und möchte seinerseits dazu aufrufen Rugby als „Sport für Alle“ zu erhalten. Regelungen zur Integration von transidenten Menschen müssen sich klar an den Vorgaben des IOC orientieren.

„Für uns erscheinen die Planungen von World Rugby als höchst intransparent und das was wir in Erfahrung bringen konnten klingt nicht nach den oft zitierten Werten des Rugbysports“ erläutert Martin Deinzer, Pressesprecher der 46er. „Regelungen die Menschen vom Rugbysport ausschließen und auf der Grundlage von unwissenschaftlichen Vermutungen in Hinterzimmern getroffen werden, verdienen deutliches Echo aus der Community. Es ist schön wie viele Vereine sich der Aktion der Bruisers angeschlossen haben“.
Der TSV 1846 Nürnberg möchte weiterhin alles dafür tun einen sicheren Ort für alle Menschen zu schaffen, frei von Diskriminierung und exklusiven Strukturen. Wir erwarten vom DRV sich ebenso klar zu positionieren und vor allem den von Ausgrenzung aufgrund ihrers Geschlechts oder Herkunft Betroffenen Gehör zu verschaffen. In Deutschland und beim Rugby Weltverband. Gemeinsam und in transparenten Prozessen können wir den Sport in seiner Vielfalt weiterentwickeln und modernisieren.

Hier der offene Brief der Berlin Bruisers.

Keine Rugby Bundesliga 2020 – 46er müssen wohl bis März 2021 warten

NÜRNBERG Am Wochenende, und damit nur vier Wochen vor dem geplanten Restart des organisierten Spielbetriebs, hat der Rugby-Bundesliga-Ausschuss (RBA) mit Blick auf die deutlich steigenden Zahlen der Corona-Infektionen, damit verbundenen Unsicherheit und der teils sehr unterschiedlichen Verordnungen der einzelnen Bundesländer beschlossen, die Bundesliga-Saison nicht mehr in diesem Jahr starten zu lassen. Stattdessen wird der Start für März avisiert.

Das meldet der Deutsche Rugby Verband. Für die 46er bedeutet diese Hiobsbotschaft, kurz nach der Veröffentlichung eines vorläufigen Spielplans vor 2 Wochen durch den RBA, einen herben Rückschlag. Gerade erst war man mit dem neuem Coach Peter Smutna in die Vorbereitung gestartet und durfte kürzlich auch wieder beginnen mit Kontakt zu trainieren.
„Aus sportlicher Sicht ist es extrem schade für die Spieler, die sich seit Wochen vorbereiten“, versucht Abteilungsleiter Matthias Dirlewanger der Enttäuschung Ausdruck zu verleihen. Doch sehe man auch den Sicherheitsaspekt und sieht „die Schutzfunktion für Spieler und deren Umfeld. Mindestens genauso schwer wird es aus organisatorischer Sicht. Es wird viel Arbeit, da mit den Sponsoren und Partnern, wie etwa Physios und Busunternehmen gesprochen werden muss.“ Bisher habe man die Krise ganz gut abfedern können, doch nun „wird es sicherlich eng werden wenn in gar kein Spielbetrieb mehr stattfindet.“ Die kürzlich beschlossene Sonderumlage von jeweils zehn Euro pro Mitglied für 2020 und für 2021, für die 46er knapp 1800 Euro pro Jahr, komme dann noch oben drauf. „Es wird eng werden, aber wir verlieren jetzt nicht die Nerven.“
Die Spieler hoffen nun das wenigsten ein lokaler Spielbetrieb organisiert werden kann, der DRV hat dazu ausdrücklich ermuntert. Sandro Egerer, Spieler im Bundesligakader, setzt hier vor allem auf die Verbandsliga „um etwas geregelten Spielbetrieb zu bekommen. Ansonsten schauen wir, dass wir Freundschaftsspiele spielen können um „drin“ zu bleiben und die Ideen von Peter Smutna rein kriegen und umsetzen“.
Inwieweit diese Entscheidung Auswirkungen auf den bayerischen Spielbetrieb haben wird, liegt in der Verantwortung des Bayerischen Rugby Verbandes (RVBy). Eine Entscheidung diesbezüglich wird in den kommenden Tagen erwartet.

Chefcoach verabschiedet sich von Bundesligateam – Deon Myburgh legt sein Amt nieder

NÜRNBERG Cheftrainer Deon Myburgh hat Mannschaft und Club seinen Entschluss mittgeteilt, dass Amt als Trainer der Bundesliga-Mannschaft bis Mitte Juni niederzulegen. Der südafrikanische Coach muss aus beruflichen Gründen kürzertreten und möchte den Weg für einen Trainer frei machen, „der den Club sein wahres Potential entfalten lässt“.

Aufgrund neuer beruflicher Verpflichtungen könne er dem Team nicht die Aufmerksamkeit zu teil werden lassen, die es verdiene. Um einen möglichst reibungslosen Übergang zu ermöglichen wird Deon Myburgh die Mannschaft noch bis 11. Juni betreuen. Anschließend wird er den Club weiterhin als Unterstützer und Helfer bereichern. „Ich habe hier viele Freundschaften fürs Leben und möchte mich immer als Teil der Nürnberg Rugby Family sehen“, sagt der scheidende Coach. Er übernahm das Team zur Sommerpause 2017 nach dem Rücktritt von Arne Zielinski und führte das Team in seiner ersten Saison ungeschlagen zur bayerischen Meisterschaft und in die 2. Rugby Bundesliga. 2019 konnte die Klasse knapp gehalten werden, die aktuelle Saison musste leider aufgrund der Corona-Pandemie nach 2 Siegen und sechs Niederlagen auf dem 6. Platz abgebrochen werden.

Viele Erfolge – nicht nur sportlich

„Deon hat uns schon vor einigen Tagen über seine Rücktrittsabsicht informiert und wir respektieren diesen Wunsch natürlich. Wir werden einen Trainer verlieren, der sich zu jeder Sekunde mit ganzem Herzen diesem Rugbyverein verschrieben hat. Seine ehrliche, offene und unnachahmlich lebensfrohe Art, welche zu einer sehr konstruktiven und vertrauensvollen Arbeit während der letzten drei Jahre geführt hat, werden wir sehr vermissen“ bedauert Abteilungsleiter Matthias Dirlewanger Myburghs Schritt.

Für Dirlewanger war die Zeit unter Myburghs Ägide „geprägt von sportlichen Erfolgen wie dem Gewinn der bayerischen Meisterschaft 2017/18 und dem erfolgreichen Klassenerhalt 2018/19“. Doch nicht nur sportlich, „auch menschlich und strukturell hat Deon diesen Verein weit nach vorne gebracht und bei seiner Entwicklung unterstützt. Seinem selbst auferlegten Motto, ‚Jeder sollte diesen Verein in einem besseren Zustand verlassen als er ihn vorgefunden hat‘ wurde er in meinen Augen zu 100% gerecht. Wir bedauern diesen Schritt, freuen uns aber ihn weiterhin als Unterstützer der 46er in unseren Reihen zu wissen.“

Nun beginnen die Verantwortlichen mit der Gestaltung eines würdigen Abschiedes und der wichtigen Suche nach einem geeigneten Nachfolger. „Wir haben bereits potenzielle Nachfolger*innen kontaktiert und sind zuversichtlich eine gute Lösung zu finden“ sagt ein optimistischer Matthias Dirlewanger.

Ausführliches Statement von Deon Myburgh:

After three seasons as Nuremberg 1st team head coach it is with great sadness that I have to announce my retirement. My coming work commitments will prevent me from giving the club the 100% effort it deserves.

It has been my greatest honour to have coached Nürnberg rugby club, winning the Regionalliga and establishing our team in the second Rugby Bundesliga.

I always said that my main aim is to leave the club in a stronger position than when I arrived, I will always do what is in the best interest of the club. I believe I have taken the 1st team to the limit of my ability and it is time to hand over the whistle to somebody who can help the club achieve its true potential.

The Nuremberg rugby family has been most welcoming and I have made many lifelong friendships, I will always consider myself a part of the Nuremberg rugby family. I would like to thank the Nuremberg rugby family, including all the sponsors, without their support we would not have achieved what we have so far, the main club TSV1846 have also been incredibly supportive of the rugby department investing in the facilities that will help rugby grow as a sport in Nuremberg.

I would like to thank Matthias and the rest of the orga team for their support and faith in me, finally a huge thanks to all the players without which my stay in Nuremberg would have not been the fantastic experience it has been, for that I thank each and every one of you for your support and willingness to turn up each and every week.

I look forward to being an active member of the rugby family in the future and wish everyone great success in the future.

To the incoming coach I am confident they will help the Nürnberg rugby family achieve their dreams and help the club grow.

Good luck.“

 

Die 46er, die ganze Nürnberg Rugby Family und vor allem deine Mannschaft sagt THANK YOU!

Die 46er stellen Trainingsbetrieb bis auf weiteres ein – auch Länderspiel abgesagt

Liebe Mitglieder, liebe Fans, liebe Rugbyfamilie,

anlässlich der fortschreitenden Verbreitung von Covid-19 (Coronavirus) haben sich unser Trainerstab und die Abteilungsleitung in Rücksprache mit dem DRV und dem örtlichen Gesundheitsamt dazu entschieden den Trainingsbetrieb aller Mannschaften für 2 Wochen einzustellen.

Rugby ist ein Kontaktsport, deshalb sind Teilnehmer des Rugbysports besonders gefährdet. „Wichtig ist für uns, das Übertragungsrisiko für unsere Spieler*innen und deren Kontaktpersonen zu minimieren“ erklärt Abteilungsleiter Matthias Dirlewanger. „Es geht nicht um Panikmache sondern darum einen logischen Schluss aus den Spielabsagen zu ziehen. Nicht zwingend notwendige Versammlungen zu vermeiden kann helfen die Geschwindigkeit der Ansteckungen zu vermindern.“ Um weiterhin für die Fortsetzung der Spielrunde bereit und fit zu bleiben, werden die Spieler*innen intensives Einzeltraining absolvieren und werden zu besonderer Vorsicht angehalten. Schließlich wolle man mit einem gesunden Team für die Fortsetzung der Liga bereitstehen. Coach Deon Myburgh hat den Bundesliga Herren mit einem umfangreichen Trainingsplan eine kleine Hausaufgabe für die kommenden zwei Wochen mitgegeben. Auch die Damen werden lt. Trainer Ian Dawson dranbleiben.

Derweil wurde auch das anstehende Rugby Europe Trophy-Länderspiel der DRV-Auswahl am 21. März auf Bitten des litauischen Verbandes abgesagt. Der Verband Rugby Europe hat dem zugestimmt und folgt damit zugleich der Empfehlung des verantwortlichen Gesundheitsamts, die Veranstaltung abzusagen. Die Partie der Schwarzen Adler gegen Litauen wird also verschoben. Ein Termin steht derzeit noch nicht fest.

Wann und wie der Spielbetrieb in den Ligen weitergeführt wird steht zur Stunde noch nicht fest. Bundesligaausschuss und Deutscher Rugby Verband wollen hierüber nach dem Wochenende informieren.

[md]

Nochmal zum Anfang – 46er empfangen RC Unterföhring zum Nachholspiel

– Presseinformation vom Donnerstag, 05. März 2020 –

NÜRNBERG Der Spielplan der aktuellen Saison der 2. Rugby Bundesliga gleicht dieses Jahr einem Knobelpuzzle. Denn wenn an diesem Samstag die 46er zum ersten Spiel des neuen Jahres den RC Unterföhring empfangen, wird eigentlich der Saisonauftakt aus dem Sommer nachgeholt. Für Nürnberg geht es dabei um nicht weniger als den Vorsprung auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf auszubauen.

Sie kennen die meist quadratischen Dinger mit Zahlen oder Bildern, welche man durch geschicktes verschieben zu einem sinnvollen ganzen Verschieben muss? Meister dieses Spiels sind wohl die Planer im Bundesliga-Ausschuss, der Staffelleitung und im Teammanagement, denn nur mit viel Mühe lässt sich noch ein sinnvoller Saisonverlauf nachzeichnen. Das Rückspiel zur kommenden Partie, welches im November als Auftakt zur Rückrunde stattfinden hätte sollen, steigt übrigens schon zwei Wochen später.

Dabei sind es gerade die Spiele gegen den Tabellennachbarn aus dem Münchner Vorort, die eine entscheidende Rolle beim Klassenerhalt in der 2. Rugby Bundesliga spielen werden. Ob die direkte Folge von Hin- und Rückspiel hier von Vorteil ist, kann niemand sicher sagen. Es kommt wohl darauf an wie flexibel die Matchpläne der beiden Mannschaften sein werden, um dem Gegner nicht die Chance auf gezielte Vorbereitung in den zwei Wochen dazwischen zu lassen.

Für Trainer Deon Myburgh waren die neuen Wintertrainingsmöglichkeiten ein entscheidender Pluspunkt Gegenüber dem Gegner. „Die neuen Flutlichter auf dem Trainingsplatz haben uns eine fast durchgehende Trainingsmöglichkeit geboten, um ausführlich am Fitnesslevel und den Defiziten im Gamemanagement zu arbeiten. Die zusätzlichen Indoor-Einheiten gaben nochmal eine gute Variationsmöglichkeit, auch an den individuellen Techniken zu feilen.“ Für den Start in die Rückrunde sieht er großes Entwicklungspotential, unter anderem da Kote Gabedava auf der Verbinderposition nach längerer Verletzungspause zurückkehrt. „Etliche Schlüsselspieler wie Kote können nun wieder eingreifen. Das ganze Team brennt auf den Wiederankick und die kommenden Monate.“

Wir freuen uns auf eine spannende Partie in Deutschlands 2. Rugby Bundesliga.
Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.
07.03.20, Kickoff 14:00 Uhr, TSV 1846 Nürnberg vs. RC Unterföhring
Waldsportplatz Erlenstegen, Weißenseestr. 30
Aktuelle Infos unter: www.rugby-nuernberg.de
Tabelle und Ergebnisdienst: http://rugbyweb.de/index.php?league=BL2S

Knapp daneben ist auch nur ein Bonuspunkt – 46er in Neckarsulm nur bedingt erfolgreich

NÜRNBERG In einer stets engen Partie ringen die Herren des TSV 1846 dem Bundesligaabsteiger Neckarsulmer SU einen Defensiven Bonuspunkt ab, sind aber mit der kappen 17:16 (7:8) Niederlage nicht wirklich zufrieden. Denn das Spiel war stets offen und der Sieg nicht unerreichbar. Dennoch gab es mit den überragenden Debuts von Pilartz, van der Molen und Lindsay auch Grund für eine optimistische Perspektive.

Sichtlich überrollt gaben sich die ambitionierten Gastgeber der aus der Bundesliga abgestiegenen Neckarsulmer Sportunion. Die 46er spielten kraft voll und dynamisch auf, brachen immer wieder gezielt in den Rücken der Defense ein und gingen auch prompt nach fünf gespielten Minuten durch Moritz Dietz. Doch die folgende Erhöhung misslang Rico Kahden, Wind und Position waren dann nicht wirklich hilfreich. Auch später sollte es beiden Teams nicht immer gelingen die sich bietenden Chancen vom Kickingtee zu nutzen. Neckarsulm beschloss in der Folge dann doch noch angemessene Gegenwehr zu leisten und konterte weitere fünf Minuten später mit einem erhöhten Versuch zum 7:5. Die letzten Punkte zur Halbzeitpause setzte Kahden mit einem Straftritt zum 7:8 zwischen die Pfosten.

Im zweiten Durchgang nutzten die Schwaben dann eine Gelbüberzahl, Cristin musste 10 Minuten abkühlen, setzten die gut positionierten Nürnberger weiter unter Druck und belohnten sich mit dem erhöhten Versuch in der 50. Minute. Kahden verkürzte in Minute 60 per Penalty zum 14:11, doch die NSU tat es ihm in der 60. Minute zum 17:11 gleich. Ein erhöhter Versuch musste her, doch nur einer der beiden Wünsche konnte von Xavier Sermonat in der 68. Minute mit dem erfolgreichen Versuch erfüllt werden. Kahden gelang wiederum aus schwieriger Position nicht die wichtige 2-Punkte Erhöhung. Neckarsulm rettete den knappen 17:16 Spielstand mit viel Mühe über die Zeit und so kosteten am Ende vor allem die fehlenden Erhöhungen den durchaus verdienten Sieg.

„Es war ein unglaublich enges und physisches Spiel gegen eine unheimlich starke Truppe“ ordnete Kapitän Harry Miles nach dem Spiel das Geschehene ein. „Aber wir haben sehr strukturiert gespielt und konnten uns im Vergleich zum letzten Spiel gegen München stark verbessern. Unglücklicherweise haben wir nicht alle Chancen vom Kickingtee nutzen können und das rächt sich in der Bundesliga direkt“. Für Miles war die Performance der drei Neuen ein Faktor zur guten Leistung. Allen voran Pfeiler Sam Lindsay konnte als Spieler des Tages überzeugen. „Wenn wir den Ball hatten konnten wir schnell viel Boden gewinnen. Doch wir hatten verdammt viele Straftritte gegen uns was uns den Sieg kostete, das müssen wir bis Samstag unbedingt abstellen“.

Am nächsten Samstag wartet mit dem RC Rottweil ein weiteres Topteam auf die 46er, diesmal steigt das Spiel allerdings auf dem Waldsportplatz in Nürnberg wo man auf große Unterstützung der eigenen Fans hofft. Das Hinspiel gestalteten die Nürnberger Jungs sehr schwierig für die Favoriten und lieferten eine weit bessere Leistung als der Endstand (44:24) bei Nachholtermin im Oktober vermuten ließ.

Punkte
Versuche: Dietz (5), Sermonat (5)
Erhöhungen: —
Penatys: Kahden (6)
Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.
16.11.19, 2. Rugby Bundesliga: TSV 1846 Nürnberg vs RC Rottweil

Tabelle und Ergebnisdienst: http://rugbyweb.de/index.php?league=BL2S

Rugby – Das große Finale

Verfolge mit den 46ern das Finale der Rugby WM im Cinecitta Multiplexkino in Nürnberg. Das Deluxe Kino wartet auf dich!
Tickets gibt es nicht zu kaufen – wir laden dich ein!

Teilnahmebedingungen Gewinnspiel “Rugby im Cinecitta”

1. Veranstalter der Verlosung ist der TSV 1846 Nürnberg. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ebenfalls steht das Gewinnspiel in keiner Verbindung zum CineCitta Multiplexkino.

2. Wer darf teilnehmen?
Teilnehmen dürfen alle natürlichen Personen ab 16 Jahren, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Zulässig ist nur ein Kommentar pro Account und natürlicher Person.

3. Was darf gepostet werden?
Der Veranstalter behält sich vor offensichtlich rechtswidrige, den Teilnahmebedingungen widersprechende, oder beleidigende Kommentare vom Gewinnspiel auszuschließen. Die Teilnehmenden sind für den Inhalt ihrer Kommentare selbst verantwortlich.

4. Wann beginnt und endet das Gewinnspiel?
Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung auf Facebook und läuft bis Mittwoch, 30. Oktober um 12.00 lokaler Zeit (Nürnberg). Kommentare die später getätigt werden, gehen nicht in die Verlosung ein.

5. Was wird verlost?
Verlost werden 4×2 Platzkarten für das Event “Rugby im CineCitta” am 02. November 2019. Es handelt sich um Freikarten ohne finanziellen Gegenwert. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Kein Ersatz bei Verlust.

6. Wann werden die Preise ausgelost? Wie werden die Gewinner ermittelt? WIe werden die Gewinner kontaktiert?
Die Gewinner*innen (deren Facebook-Accounts) werden per Zufall nach Beendigung des Gewinnspiels ausgewählt. Die Gewinner*innen werden per Kommentar unter ihrem Kommentar über ihren Gewinn vom offiziellen TSV 1846 Nürnberg e.V. Account informiert und aufgefordert unter ihrem Facebookaccount Kontakt zum Verein aufzunehmen. Erfolgt diese Kontaktaufnahme nicht binnen 48 Stunden verfällt der Gewinn. Die Gewinne werden an der Abendkasse hinterlegt.
Die Gewinner*innen können über die vereinseigenen Medien und in Pressemitteilungen öffentlich benannt werden.

7. Welche Daten werden erfasst? In welcher Form werden diese Gespeichert?
Erfasst werden die Teilnehmenden Facebookaccounts unter dem Gewinnspielpost. Dort werden sie gemäß den Nutzungsbedingungen von Facebook gespeichert und verwendet. Zum Zwecke der Auslosung werden die Namen der Accounts vom Verein gespeichert. Nach erfolgreichem Kontakt zu den Gewinner*Innen und 24 Stunden nach dem Ende der Veranstaltung werden diese gelöscht.

8. Für was werden die Daten genutzt?
Die erhobenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels genutzt.

9. Welche Auskunftsrechte hat der Teilnehmer?
Jeder Teilnehmer darf die erhobenen Daten unter der Geschäftsadresse zu den üblichen Öffnungszeiten nach Terminvereinbarung beim Verein einsehen.
TSV 1846 Nürnberg e.V.
Fuggerstraße 9
90439 Nürnberg
Telefon: 0911-615034
Fax: 0911-6109261

Erneuter zweiter Platz beim Heimturnier

Am Samstag, den 12.10.2019 empfingen die Nürnberger Rugby-Ladies bei bestem spätsommerlichen Sonnenschein die Deutsche 7er-Liga Frauen Süd-Ost zum Heimspieltag am Waldsportplatz in Erlenstegen. Obwohl die 46er am ersten Spieltag zwei schwere Knieverletzungen hinnehmen mussten, konnte Coach Ian Dawson für diesen Samstag aus mehr als 12 motivierten Spielerinnen auswählen und einen starken Kader aufstellen.

Eröffnet wurde der Spieltag von den Gastgeberinnen selbst mit der Partie gegen die Spielgemeinschaft aus Bamberg und Bayreuth. Der neuformierte Sturm um Kapitänin Rebeka Jammal zeigte sich von Beginn der Partie an dominant und die Hintermannschaft um Scrum-Half Julia Will spiele diese Dominanz überlegt und sauber zu Ende – zur Pause stand ein 17:0 Vorsprung auf dem Scoreboard. In der zweiten Hälfte ging die körperliche Dominanz etwas verloren und die Gäste konnten zweimal punkten, am Ende stand der 24:12 Sieg aber nie ernsthaft in Frage.

Julia Will ordnete das Spiel als Gedränge-Halb

Im zweiten Spiel gegen die SG des Ostens fand die Vordermannschaft des TSV zu ihrer Stärke aus den ersten sieben Minuten zurück und gewann jedes eigene und auch fast jedes gegnerische Gedränge. Die Nürnberger Flügelflitzer nutzen die sich bietenden Räume ein ums andere mal konsequent und spielten den 39:0 Sieg souverän über die Zeit.

Ida Koller und Pia Zeitler wirbeln durch die Defensive der SGdO

Im Halbfinale wartete mit dem USV Jena dann die Mannschaft, die die 46er am ersten Spieltag hatte besiegen können – Nürnberg war gewarnt und hatte sich vorgenommen diese Rechnung zu begleichen. Auch in diesem Spiel zeigten die schnellen Jenaerinnen, dass sie diese Saison zu den Favoriten in der Liga gehören und forderten dem TSV über die vollen 14 Spielminuten alles ab. Der 24:0 Endstand für Nürnberg klingt klarer, als das Spiel in Wirklichkeit war.

Lisa Wirth greift die Jenaer Linie an

Und so kam es mal wieder zum fränkischen Derby im Finale gegen den Würzburger RK. Nürnberg legte los wie die Feuerwehr und ging gleich mit der ersten Aktion nach Ankick 5:0 in Führung. Leider sollten das die letzten Punkte bleiben, die die 46er an diesem Tag machen würden. Würzburg agierte als entschlossene Einheit und Nürnberg schaffte es einfach nicht in der Defensive die Stabilität zu entwickeln, die sie über den ganzen Tag ausgezeichnet hatte. Würzburg nutzte die Lücken konsequent aus und gewann auch in der Höhe verdient mit 31:5.

Der Würburger RK war an diesem Tag das stärkere Team

„Wir haben in den letzten Wochen viel Neues gelernt und geübt und konnten das meiste gut umsetzen,“ resümiert Kapitänin Rebeka Jammal den Spieltag: „Wir haben aber im Finale gesehen, dass wir unter Druck unsre Leistung nicht ganz halten konnten, da müssen wir auf jeden Fall noch stabiler werden.“

Sie wissen also, woran sie arbeiten müssen, wenn beim nächsten Spieltag am 9.11.2019 in Dresden der erste Saisonsieg mitgenommen werden soll. Mit dem aktuell zweiten Platz in der Ligatabelle wollen die 46er sich auf jeden Fall nicht einfach so zufrieden geben.

Platzierungen:
1. Würzburger RK
2. TSV Nürnberg
3. USV Jena
4. SgdO
5. SG Bamberg/Bayreuth
6. RC Leipzig

Die Versuche kamen von:
Pia Zeitler (6)
Ida Koller (3)
Maike Chucholowius (3)
Patrizia Brucklachner (2)
Sengül Ramadanov (1)
Anke Gülpers (1)

Die Erhöhungen kamen von:
Anke Gülpers (4)
Julia Will (2)

Kader:
Anke Gülpers
Veronika Horn
Rebeka Jammal
Julia Will
Ida Koller
Maike Chucholowius
Pia Zeitler
Pauline Koch
Sengül Ramadanov
Mia Huibens
Patrizia Brucklachner
Lisa Wirth

Ein Tag voll Rugby – Die 46er Damen laden zum Turnier

Deutsche 7er Liga Süd-Ost zu Gast in Erlenstegen

NÜRNBERG Nachdem die neue Saison der Deutschen 7er-Liga Frauen Süd-Ost in Leipzig eröffnet wurde, steht an diesem Samstag, den 12. Oktober, der zweite Spieltag an, den der TSV 1846 Nürnberg im heimischen Waldsportplatz selbst austragen wird.

Nachdem Nürnberg im Sommer bei den Deutschen Meisterschaften als bestes Team der Division Süd-Ost auf Platz sechs gelandet war, fiel das Fazit zum zweiten Platz am ersten Spieltag gemischt, aber mit einer Tendenz zum Positiven aus. „Die Einstellung war hervorragend,“ gibt Coach Ian Dawson auf Nachfrage zu Protokoll: „Egal welche Sieben ich auf den Platz schicke, ich weiß, dass alle kämpfen werden. Leider haben wir uns in Leipzig zu oft nicht auf unsere Stärken konzentriert und so nicht immer das umgesetzt, was wir eigentlich können.“ Geht es nach dem Schotten, der das Team erst seit etwa einem Monat trainiert, soll das in Nürnberg anders werden. Von mehr Ballbesitz, ruhigerem Spiel und klügeren Entscheidungen ist die Rede – vor allem mehr Geduld wollen sie haben, die 46er. Nicht nervös werden, wenn die Offensive nicht gleich loswirbeln und punkten kann. Die Defensive – laut Dawson keinerlei Problem: „Wir haben absolutes Vertrauen darin, dass wir den Ball immer zurückerobern können. Wir müssen ihn dann nur auch behalten und dürfen es dem Gegner nicht zu leicht machen.“

Die anderen Teams aus Würzburg, Jena, Bamberg/Bayreuth, Leipzig sowie die neu gegründete „Spielgemeinschaft des Ostens“ werden also auf einen motivierten, gut eingestellten Gastgeber treffen. Um 11:00 Uhr ist Ankick, Nürnberg wird das Turnier mit dem ersten Spiel gegen Bamberg/Bayreuth eröffnen. Dabei hofft das Team auf die zahlreiche Unterstürzung der Nürnberger Fans, um den Heimvorteil so richtig spüren und ausnutzen zu können.

12.10.19, 11:00 Uhr, Deutsche 7er Liga Damen Süd-Ost
Kick off zum Finale gegen 15.20 Uhr
Waldsportplatz Nürnberg, Weißenseestr. 30
www.nuernberg-rugby.de
Tabelle und Ergebnisdienst bei Rugbyweb

Heimauftakt gelungen – 46er schlagen Augsburg

NÜRNBERG Hält der neue Rasen? Schaffen es die 46 die Auftaktniederlage gegen Studentenstadt aus den Köpfen zu bekommen? Diese beiden Fragen konnten beim heutigen Heim Auftakt des TSV 1846 gegen den FC Augsburg mit einem deutlichen ja beantwortet werden. Sattes Grün und viele Punkte begeisterten das zufriedene Nürnberger Publikum. Mit 48:15 konnten sich die Hausherren deutlich behaupten.

Die ersten Sekunden des Spiels ließen dann aber doch erst mal große Augenmachen, denn die Fuggerstäder legten los wie die Feuerwehr und fanden sich zum Ende der Eröffnungsminute 5 Meter vor dem Malfeld der Nürnberger mit einem Penalty wieder. Die Kurz angespielte Variante verfing sich zunächst in der Nürnberger Verteidigung, doch dann bekam Patrick Hase genug Raum um und setzte ein Lupenreines Dropgoal zur 0:3 Führung für die Gäste. Doch Nürnberg schüttelte sich kurz und konnte schon im Gegenzug durch Carcar (4.) einen Versuch auf die Punktetafel setzen. Die fünfzehn Nürnberger kontrollierten von da an für die nächsten rund 30 Minuten das Spielgeschehen und erzielten weitere drei Versuche durch Steidel, Kachmer und wiederum Steidel, erhöht von Saravani. Doch dann begannen Männer in Bunt sich ihres Punktepolsters zu sicher zu sein und leisteten sich etliche Fehler

„Wir habe super stark losgelegt bis hin, haben dann aber eine Zeit lang viel zu oft unseren Matchplan gegen Kirmesspiel getauscht“, gibt sich Routinier Olaf Will selbstkritisch. „Sind wir zum Plan zurückgekehrt haben wir komischer Weise immer gepunktet. Wir sollten das öfter so machen“.

Weiß konnte sich nochmal ins Malfeld des RFC tanken (Erhöht auf 29:3 durch Saravani), doch schon kurze Zeit später feierten die Schwaben den Gegenversuch nach einem kurz gespielten Penalty 6 Meter vor Nürnbergs Malfeld. Nach der Pause zog Nürnberg dann in einem Abwechslungsreichen und unterhaltsamen Spiel mit großen Schritten weiter. Will und Saravani konnten sich ebenfalls mit Versuchen in die Scorerliste einreihen.

Punkte
Versuche: Carcar, 2x Steidel, Kachmer, Weiß, 2x Will, Saravani
Erhöhungen: 4x Saravani

Am nächsten Samstag geht es zum Aufstiegsfavoriten RC Rottweil nach Schwaben. Doch auf dem Waldsportplatz gibt es trotzdem Rugby der Extraklasse. Der 2. Spieltag der Deutschen 7er Liga macht halt in der Noris. Die Nürnberger Damen messen sich in der Süd-Ost Staffel der höchsten deutschen Spielklasse im olympischen 7er-Rugby mit Würzburg, Jena und Leipzig.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.

12.10.19, 2. Spieltag Deutsche 7er Liga Damen Süd-Ost, Kickoff zu Spiel 1 um 10:00 Uhr Waldsportplatz
12.10.19, 2. Rugby Bundesliga: RC Rottweil vs. TSV 1846 Nürnberg, Rottweil