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Aktuelle Neuigkeiten und Spielberichte

Diesmal mit Pokal – 46er feiern vorläufigen Saisonhöhepunkt

Nürnberg. Am Samstag den 16. Juni um 15.00 Uhr empfängt der TSV 1846 Nürnberg die StuSta Rugby München II nicht nur zum Saisonfinale der Rugby Regionalliga Bayern, sondern feiert nach Abpfiff die zweite Bayrische Meisterschaft in Folge. Die Nürnberger Herren hatten sich bereits einen Spieltag vor Schluss den Titel gesichert. So findet eine überragende Saison ihren Höhepunkt. Das wird natürlich gebührend gefeiert, diesmal sogar mit dem Pokal.

Das Thirsty Baker wird die Gäste mit kühlen Getränken versorgen

Im letzten Jahr hing der Meisterpokal zum Saisonfinale noch irgendwo in München fest, dieses Jahr ist der Weg der Trophäe aus dem Nürnberger Thirsty Baker nicht mehr ganz so weit nach Erlenstegen. Wer hätte nach dem sportlich gelungenen Auftakt und dem folgenschweren doppelten Punktverlust am „Grünen Tisch“ gedacht, dass die 46er Rugger in dieser Saison alles an die Wand spielen und am Ende sogar einen Spieltag vor Schluss als Meister feststehen. Jetzt noch einen Sieg vor heimischem Publikum gegen die zweite Garde der Bundesligisten aus der Landeshauptstadt und die Traumsaison findet einen würdigen Abschluss. Das Open Air Pub des Thirsty Baker und der RibWich-Foodtruck werden allen Fans und Spielern die Party versüßen und den Waldsportplatz in Nürnbergs idyllischste Partyzone verwandeln.

Auch diesmal wieder dabei: RibWich – Food. Einfach. Lecker

Doch bevor es soweit ist, muss noch einmal alles gegeben werden. „Wir müssen auch im letzten Spiel alles geben, das ist unser Anspruch“, erklärt Deon Myburgh. „Es warten zwei harte Play-offs um den Aufstieg in die 2. Bundesliga, da darf die Konzentration jetzt nicht nachlassen. Immer auf Sieg, immer mit allem was wir haben“ lautet die Parole. Trotz dem Fehlen einiger Leistungsträger, die parallel mit der Bayerischen Auswahl auf Landesverbandsmeisterschaften in Hamburg unterwegs sind, wird ein hungriges Team bereit sein auch im letzten Spiel siegreich zu sein. Vor dem Finale wird auch Nürnbergs „Zweite“ nochmal angreifen. Das Verbandsligaspiel gegen den FC Bamberg Rugby wird um 12.30 Uhr angekickt. Ein vollgepackter Rugbytag den sich kein Fan des Sportes entgehen lassen sollte.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

Die Ladies übernehmen – Heimturnier der 46er-Damenmannschaft

Presseinformation vom Mittwoch, 18. April 2018

Deutsche 7er Liga Süd der Damen macht am Samstag Station in Nürnberg

Nürnberg. Am Samstag um 10.00 Uhr ist endlich Kick-off zum lange erwarteten Heimturnier der Damenmannschaft der 46er in der Deutschen 7er Liga Süd. Insgesamt kämpfen zehn Teams aus ganz Bayern um wichtige Tabellenpunkte in der olympischen Rugby-Variante.  Die 46er-Ladies um Kapitänin Rebekka Jamal möchten die Qualität ihres jungen Kaders vor heimischer Kulisse von Anfang an demonstrieren und spielen auf Turniersieg.

„Die Qualität ist da, wir müssen sie nur endlich vom ersten Spiel an abrufen“, meint Anke Gülpers und benennt Minimum das Halbfinale als Ziel. Der Blick der Mannschaft, die augenblicklich auf dem fünften Tabellenplatz rangiert, richtet sich demnach auch nach oben. „Wir wollen mit dem Support unserer Nürnberg Rugby Family in Erlenstegen ordentlich nach vorne gehen und alles gewinnen was es zu holen gibt“ sagt Rebekka Jamal, „wir wollen agieren, nicht reagieren.“

Um 17.00 Uhr, wenn das Finale auf dem Waldsportplatz angepfiffen wird, zeigt sich ob die Damen in bunt den Heimvorteil nutzen konnten. Sicherlich werden die Tabellenführer aus der Münchner Studentenstadt und das Überraschungsteam des Würzburger RK dort sicher Einwände haben. Spannende Partien auf hohem Niveau erwarten die Zuschauer.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

14.10.17 10:00 bis ca. 17:30 Uhr Heimturnier Deutsche 7er Liga Süd der Damen

Waldsportplatz Erlenstegen, Weißenseestr. 30

Nürnberg und das verflixte erste Spiel – Rückblick Damenspieltag

Von Anke Gülpers

Derzeit geht es für die Rugby-Damen des TSV im Zwei-Wochen Takt zur Sache. So stand am Samstag, den 7. April der vierte Liga- Spieltag in Augsburg auf dem Programm. Sah es zu Beginn der Woche noch so aus, als könnte das Trainergespann Michl/Holhos/Beazley erstmals in dieser Saison aus mehr als zwölf spielbereiten TSVlerinnen auswählen, mussten verletzungsbedingt kurzfristig noch Anpassungen am Kader vorgenommen werden. Dennoch gingen die 46er zuversichtlich ins Turnier und hatten fest vor, es endlich einmal wieder ins Halbfinale zu schaffen.

Die Absprache war klar: Endlich wieder oben angreifen!

Das war ihnen zuletzt am ersten Spieltag geglückt. Im ersten Spiel wartete mit dem TuS Rugby Fürstenfeldbruck die Überraschungsmannschaft der aktuellen Saison, die seit Wochen konstant um die oberen Plätze kämpft. Die Zuschauer sahen in diesen 14 Minuten eine der engsten und spannendsten Begegnungen des ganzen Tages. Die frühe Nürnberger Führung durch Pia Zeitler (Erhöhungskick von Anke Gülpers) konnten die Fürstenfeldbrucker nicht nur ausgleichen, sondern ihrerseits in eine knappe Führung drehen. Doch die 46er gaben nicht auf, blieben in der mehr von Kampf als von schönen Spielzügen geprägten Partie
engagiert und schafften den erneuten Ausgleich durch Sengül Ramadanow. In der packenden Schlussphase, in der für beide Mannschaften noch alles möglich schien, mussten die Nürnbergerinnen zwei Minuten in Unterzahl auskommen, da die
Schiedsrichterin ein vermeintliches High Tackle mit der gelben Karte bestraft hatte. Lange hielten die 46er auch zu sechst erfolgreich dagegen, den entscheidenden Fürstenfeldbrucker Versuch kurz vor Ablauf der Zeitstrafe, konnten die TSV-Damen dann aber leider doch nicht verhindern. So standen sie durch diese 12:17 Niederlage ein weiteres Mal nach dem ersten Spiel mit
leeren Händen da und musste das Ziel, endlich wieder die oberen Plätze der Tabelle zu erklimmen erneut früh aufgeben. „Ich weiß nicht, was es ist, dass wir uns in diesem ersten Spiel immer so schwer tun,“ fasst Holhos die Nürnberger Enttäuschung zusammen: „Da
müssen wir noch an uns arbeiten, dass wir von der ersten Minute an voll konzentriert sind.“

Voller Einsatz – doch leider wieder nur Trostrunde

Also blieb erneut nur die Trostrunde und der damit verbundene bestmögliche fünfte Platz als Tagesziel. In der ersten Trostrundenpartie gegen den Gastgeber Rugby Football Club
Augsburg zeigten die 46er die schon bekannte Leistungssteigerung nach einem unbefriedigenden Auftaktspiel. Die im Vergleich zum Fürstenfeldbruck-Spiel leicht umgestellte Nürnberger  Hintermannschaft um Kapitänin Rebeka Jammal erwies sich dabei
als Schlüssel zum Erfolg. Zweimal Maike Chuchulowius, zweimal Ida Koller und einmal Pia Zeitler (drei Erhöhungskicks von Anke Gülpers) sorgten für einen ungefährdeten und klaren 31:5 Sieg.
Im zweiten Trostrundenspiel gegen die zweite Mannschaft der Studentenstadt konnten die Nürnbergerinnen ihren Spielfluss weiter verbessern und zeigten eine überragende Mannschaftsleistung. „Sobald wir anfangen den ‚Nürnberger Style‘ aufs Feld zu bringen und den Ball schnell zu passen, sind wir nur schwer zu stoppen,“ begründet Kapitänin Jammal den mit 40:0 deutlich ausgefallenen Sieg. Die Versuche kamen von Anke Gülpers
(2x), Veronika Horn, Anna-Chiara Thum, Ida Koller und Maike Chuchulowius, fünf erfolgreiche Erhöhungskicks von Anke Gülpers.
Im letzten Spiel des Tages ging es dann für den TSV hauptsächlich darum, sich für das nächste Turnier die bestmögliche Ausgangssituation zu erarbeiten.

Nie ohne Support – Anke Gülpers beim Druchbruch

Und auch gegen den Rugby Club Regensburg zeigten die 46er, warum sie – wenn sie einmal warmgelaufen sind – zweifellos in die obere Tabellenhälfte gehören. Wie aus dem Lehrbuch mutete das Passspiel an, das ein ums andere Mal von den schnellen Nürnberger Center- und Flügelspielerinnen in Zählbares umgewandelt wurde. So war auch dieser 41:0 Sieg durch Versuche von Ida Koller(3x), Maike Westhues, Rebeka Jammal, Maike Chuchulowius und Pia Zeitler (drei Erhöhungskicks von Anke Gülpers) zu keinem Zeitpunkt gefährdet und der fünfte Platz am Ende mehr als verdient. Wenn in zwei Wochen am 21. April das Heimturnier beim TSV 1846 Nürnberg ansteht, haben die Rugby-Damen erneut die Chance, den Fluch des ersten Spiels zu besiegen und um einen der ersten vier Plätze zu spielen. Dazu müssen die 46er es aber endlich einmal schaffen, ihre Fähigkeiten auch unter Druck gegen einen starken Gegner abzurufen.

„Die Auserwählten“ – Bitte nicht in Sith-Ladies verwandeln. Danke.

Dass die nötige Qualität in der Nürnberger Mannschaft grundsätzlich existiert, lässt sich schon daran ablesen, dass mit Pia Zeitler, Ida Koller, Maike Chuchulowius und Anke Gülpers – die samstags gemeinsam für 99 der 124 Nürnberger Punkte gesorgt hatten – erneut vier Nürnbergerinnen am Bayerischen Auswahltraining am Folgetag teilnehmen durften. Auswahltrainer Martin Schlemmer hatte für den vorläufigen 7er-Kader zwei praktische und zwei theoretische Einheiten mit Video-Schulung vorbereitet und konnte
erneut mit einer gut gelaunten und hochmotivierten Gruppe arbeiten.
Unter dem Strich also ein durchaus erfolgreiches Wochenende für die Rugby-Ladies des TSV, die die zwei Wochen bis zum nächsten Turnier hoffentlich dazu nutzen können, dann auch beim ersten Spiel schon hellwach zu sein.