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Knapp daneben ist auch nur ein Bonuspunkt – 46er in Neckarsulm nur bedingt erfolgreich

NÜRNBERG In einer stets engen Partie ringen die Herren des TSV 1846 dem Bundesligaabsteiger Neckarsulmer SU einen Defensiven Bonuspunkt ab, sind aber mit der kappen 17:16 (7:8) Niederlage nicht wirklich zufrieden. Denn das Spiel war stets offen und der Sieg nicht unerreichbar. Dennoch gab es mit den überragenden Debuts von Pilartz, van der Molen und Lindsay auch Grund für eine optimistische Perspektive.

Sichtlich überrollt gaben sich die ambitionierten Gastgeber der aus der Bundesliga abgestiegenen Neckarsulmer Sportunion. Die 46er spielten kraft voll und dynamisch auf, brachen immer wieder gezielt in den Rücken der Defense ein und gingen auch prompt nach fünf gespielten Minuten durch Moritz Dietz. Doch die folgende Erhöhung misslang Rico Kahden, Wind und Position waren dann nicht wirklich hilfreich. Auch später sollte es beiden Teams nicht immer gelingen die sich bietenden Chancen vom Kickingtee zu nutzen. Neckarsulm beschloss in der Folge dann doch noch angemessene Gegenwehr zu leisten und konterte weitere fünf Minuten später mit einem erhöhten Versuch zum 7:5. Die letzten Punkte zur Halbzeitpause setzte Kahden mit einem Straftritt zum 7:8 zwischen die Pfosten.

Im zweiten Durchgang nutzten die Schwaben dann eine Gelbüberzahl, Cristin musste 10 Minuten abkühlen, setzten die gut positionierten Nürnberger weiter unter Druck und belohnten sich mit dem erhöhten Versuch in der 50. Minute. Kahden verkürzte in Minute 60 per Penalty zum 14:11, doch die NSU tat es ihm in der 60. Minute zum 17:11 gleich. Ein erhöhter Versuch musste her, doch nur einer der beiden Wünsche konnte von Xavier Sermonat in der 68. Minute mit dem erfolgreichen Versuch erfüllt werden. Kahden gelang wiederum aus schwieriger Position nicht die wichtige 2-Punkte Erhöhung. Neckarsulm rettete den knappen 17:16 Spielstand mit viel Mühe über die Zeit und so kosteten am Ende vor allem die fehlenden Erhöhungen den durchaus verdienten Sieg.

„Es war ein unglaublich enges und physisches Spiel gegen eine unheimlich starke Truppe“ ordnete Kapitän Harry Miles nach dem Spiel das Geschehene ein. „Aber wir haben sehr strukturiert gespielt und konnten uns im Vergleich zum letzten Spiel gegen München stark verbessern. Unglücklicherweise haben wir nicht alle Chancen vom Kickingtee nutzen können und das rächt sich in der Bundesliga direkt“. Für Miles war die Performance der drei Neuen ein Faktor zur guten Leistung. Allen voran Pfeiler Sam Lindsay konnte als Spieler des Tages überzeugen. „Wenn wir den Ball hatten konnten wir schnell viel Boden gewinnen. Doch wir hatten verdammt viele Straftritte gegen uns was uns den Sieg kostete, das müssen wir bis Samstag unbedingt abstellen“.

Am nächsten Samstag wartet mit dem RC Rottweil ein weiteres Topteam auf die 46er, diesmal steigt das Spiel allerdings auf dem Waldsportplatz in Nürnberg wo man auf große Unterstützung der eigenen Fans hofft. Das Hinspiel gestalteten die Nürnberger Jungs sehr schwierig für die Favoriten und lieferten eine weit bessere Leistung als der Endstand (44:24) bei Nachholtermin im Oktober vermuten ließ.

Punkte
Versuche: Dietz (5), Sermonat (5)
Erhöhungen: —
Penatys: Kahden (6)
Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.
16.11.19, 2. Rugby Bundesliga: TSV 1846 Nürnberg vs RC Rottweil

Tabelle und Ergebnisdienst: http://rugbyweb.de/index.php?league=BL2S

Rugby – Das große Finale

Verfolge mit den 46ern das Finale der Rugby WM im Cinecitta Multiplexkino in Nürnberg. Das Deluxe Kino wartet auf dich!
Tickets gibt es nicht zu kaufen – wir laden dich ein!

Teilnahmebedingungen Gewinnspiel “Rugby im Cinecitta”

1. Veranstalter der Verlosung ist der TSV 1846 Nürnberg. Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Ebenfalls steht das Gewinnspiel in keiner Verbindung zum CineCitta Multiplexkino.

2. Wer darf teilnehmen?
Teilnehmen dürfen alle natürlichen Personen ab 16 Jahren, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Zulässig ist nur ein Kommentar pro Account und natürlicher Person.

3. Was darf gepostet werden?
Der Veranstalter behält sich vor offensichtlich rechtswidrige, den Teilnahmebedingungen widersprechende, oder beleidigende Kommentare vom Gewinnspiel auszuschließen. Die Teilnehmenden sind für den Inhalt ihrer Kommentare selbst verantwortlich.

4. Wann beginnt und endet das Gewinnspiel?
Das Gewinnspiel beginnt mit der Veröffentlichung auf Facebook und läuft bis Mittwoch, 30. Oktober um 12.00 lokaler Zeit (Nürnberg). Kommentare die später getätigt werden, gehen nicht in die Verlosung ein.

5. Was wird verlost?
Verlost werden 4×2 Platzkarten für das Event “Rugby im CineCitta” am 02. November 2019. Es handelt sich um Freikarten ohne finanziellen Gegenwert. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Kein Ersatz bei Verlust.

6. Wann werden die Preise ausgelost? Wie werden die Gewinner ermittelt? WIe werden die Gewinner kontaktiert?
Die Gewinner*innen (deren Facebook-Accounts) werden per Zufall nach Beendigung des Gewinnspiels ausgewählt. Die Gewinner*innen werden per Kommentar unter ihrem Kommentar über ihren Gewinn vom offiziellen TSV 1846 Nürnberg e.V. Account informiert und aufgefordert unter ihrem Facebookaccount Kontakt zum Verein aufzunehmen. Erfolgt diese Kontaktaufnahme nicht binnen 48 Stunden verfällt der Gewinn. Die Gewinne werden an der Abendkasse hinterlegt.
Die Gewinner*innen können über die vereinseigenen Medien und in Pressemitteilungen öffentlich benannt werden.

7. Welche Daten werden erfasst? In welcher Form werden diese Gespeichert?
Erfasst werden die Teilnehmenden Facebookaccounts unter dem Gewinnspielpost. Dort werden sie gemäß den Nutzungsbedingungen von Facebook gespeichert und verwendet. Zum Zwecke der Auslosung werden die Namen der Accounts vom Verein gespeichert. Nach erfolgreichem Kontakt zu den Gewinner*Innen und 24 Stunden nach dem Ende der Veranstaltung werden diese gelöscht.

8. Für was werden die Daten genutzt?
Die erhobenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels genutzt.

9. Welche Auskunftsrechte hat der Teilnehmer?
Jeder Teilnehmer darf die erhobenen Daten unter der Geschäftsadresse zu den üblichen Öffnungszeiten nach Terminvereinbarung beim Verein einsehen.
TSV 1846 Nürnberg e.V.
Fuggerstraße 9
90439 Nürnberg
Telefon: 0911-615034
Fax: 0911-6109261

Ein Tag voll Rugby – Die 46er Damen laden zum Turnier

Deutsche 7er Liga Süd-Ost zu Gast in Erlenstegen

NÜRNBERG Nachdem die neue Saison der Deutschen 7er-Liga Frauen Süd-Ost in Leipzig eröffnet wurde, steht an diesem Samstag, den 12. Oktober, der zweite Spieltag an, den der TSV 1846 Nürnberg im heimischen Waldsportplatz selbst austragen wird.

Nachdem Nürnberg im Sommer bei den Deutschen Meisterschaften als bestes Team der Division Süd-Ost auf Platz sechs gelandet war, fiel das Fazit zum zweiten Platz am ersten Spieltag gemischt, aber mit einer Tendenz zum Positiven aus. „Die Einstellung war hervorragend,“ gibt Coach Ian Dawson auf Nachfrage zu Protokoll: „Egal welche Sieben ich auf den Platz schicke, ich weiß, dass alle kämpfen werden. Leider haben wir uns in Leipzig zu oft nicht auf unsere Stärken konzentriert und so nicht immer das umgesetzt, was wir eigentlich können.“ Geht es nach dem Schotten, der das Team erst seit etwa einem Monat trainiert, soll das in Nürnberg anders werden. Von mehr Ballbesitz, ruhigerem Spiel und klügeren Entscheidungen ist die Rede – vor allem mehr Geduld wollen sie haben, die 46er. Nicht nervös werden, wenn die Offensive nicht gleich loswirbeln und punkten kann. Die Defensive – laut Dawson keinerlei Problem: „Wir haben absolutes Vertrauen darin, dass wir den Ball immer zurückerobern können. Wir müssen ihn dann nur auch behalten und dürfen es dem Gegner nicht zu leicht machen.“

Die anderen Teams aus Würzburg, Jena, Bamberg/Bayreuth, Leipzig sowie die neu gegründete „Spielgemeinschaft des Ostens“ werden also auf einen motivierten, gut eingestellten Gastgeber treffen. Um 11:00 Uhr ist Ankick, Nürnberg wird das Turnier mit dem ersten Spiel gegen Bamberg/Bayreuth eröffnen. Dabei hofft das Team auf die zahlreiche Unterstürzung der Nürnberger Fans, um den Heimvorteil so richtig spüren und ausnutzen zu können.

12.10.19, 11:00 Uhr, Deutsche 7er Liga Damen Süd-Ost
Kick off zum Finale gegen 15.20 Uhr
Waldsportplatz Nürnberg, Weißenseestr. 30
www.nuernberg-rugby.de
Tabelle und Ergebnisdienst bei Rugbyweb

TRAINERSUCHE!!

UPDATE:

Danke an alle, die sich bei uns gemeldet haben! Wir können stolz verkünden, dass ab September 2019 Ian Dawson die Damenmannschaft trainiert! Auf eine erfolgreiche neue Saison!

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Ab sofort suchen die Damen für die kommende Saison eine/n motivierte/n Trainer/in, die/der Bock hat mit diesem ambitionierten, sympathisch verrückten Team zu arbeiten! Für Details bitte eins der Bilder anklicken. Wenn du dich angesprochen fühlst… Meld dich einfach bei uns!

Jährl. Abteilungsversammlung bei den #46ern

Bei der gestrigen Abteilungsversammlung der #46er erstattete das Orga-Team um Abteilungleiter Patrick Sohr den interessierten Mitliedern Bericht über das vergangene Jahr. Über 60 Mitglieder fanden den Weg ins The Thirsty Baker, lauschten und diskutierten engagiert für 2 1/2 Stunden.
Das Orgateam blickte auf das erste Jahr der neuen Leitungsstruktur zurück und die Anwesenden wählten die bereits kommisarisch tätigen Sandra Beslic (Jugendleiterin), Hannah Schmidt (Teammanagerin Damen) und Sandro Egerer (Teammanager Herren II) offiziell in ihre Ämter.
Für großen Applaus sorgte die Arbeit von Kassenführer Sven Franke, der der Versammlung eine haushalterische Punktlandung für 2017 präsentierte. Selbst ohne noch ausstehende Forderungen und trotz vielfältiger Investitionen wurde das Geschäftsjahr mit lediglich rund 200 Euro Defizit gegenüber dem Haushaltsplan abgeschlossen.
Die Teammanger und Jugendleiter berichteten über die sportlichen Erfolge und die Öffentlichkeitsarbeit aus ihrer Arbeit.
Dennoch gibt es noch einige Herausforderungen, wie z.B. die Vitalisierung der Jugendarbeit, die Ausbildung von Trainern und Schiedsrichtern sowie die Weiterentwicklung der Organisationsstruktur. Um die nächsten Schritte anzugehen wurden drei Maßnahmen vorgestellt:
– Stefan Zeitz wird sich im nächsten Jahr kommissarisch als Lehrwart um die Entwicklung und Koordinierung der Trainer- und Schiedsrichterausbildung sowie die Konzeption eines Ausbildungsfonds kümmern
– Es wird wieder eine regelmäßige Trainer-Konferenz geben
– Möglichst noch im März soll es eine Zukunftswerkstatt geben um mittel- und langfristige Ziele und Maßnahmen festzulegen

Lediglich angerissen werden konnte der aktuelle Stand der Sanierungsplanungen im Gesamtverein für den Waldsportplatz. In einem ersten Schritt sollen nun die Duschen und Umkleiden renoviert werden.

Alles in allem befindet sich die Abteilung nach den umfassenden Neustrukturierungen auf einem sehr guten Weg. In den letzten 2 Jahren wurden die notwendigen Grundlagen für eine nachhaltige Entwicklung der Abteilung gelegt und ein Plan für die Weiterarbeit entwickelt.
Die 46er dürfen mit Stolz sagen: „Weiter so!“
Im Anschluss an diese Sitzung wurden natürlich noch die NatWest 6 Nations verfolgt.

Stellungnahme der Abteilungsleitung vom Montag, 13. November 2017

Urteil des Schiedsgerichtes wird zur Kenntnis genommen – Abteilungsleitung sieht Vorstand des RVBY in der Pflicht für Klarheit zu sorgen

Nürnberg. Die Abteilungsleitung des TSV 1846 Nürnberg e.V. Rugby nimmt das Urteil des Schiedsgerichtes des Rugbyverbands Bayern e.V. vom 11.10.2017 zur Kenntnis. Das Urteil wurde akzeptiert, da eine weitere, aus unserer Sicht erfolgversprechende, Revision beim Sportgericht des Deutschen Rugby Verbandes die ehrenamtlich Tätigen in unserem Verein über Gebühr zeitlich belasten würde. Dennoch möchten wir den Bayerischen Rugby Verband und die ihm angeschlossenen Vereine auf grobe Unstimmigkeiten in der aktuellen Anwendung der Spielordnung hinweisen.

Das Schiedsgericht hat in seinem Urteil aufgrund unseres Einspruches vom Oktober 2017 entschieden, dass die Entscheidung der Spielleitenden Stelle bestand hat, obwohl die Spielordnung des RVBY eindeutig ein anderes Verfahren festlegt. Auf Rückfrage begründete das Gericht, dass es die Spielleitende Stelle vor der aktuellen Saison vom Schiedsgericht „autorisiert, Entscheidungen […] selbstständig zu treffen“. Dies solle den Vorgang „bei eindeutigen Situationen […] an sich [zu] beschleunigen“.
Die Abteilungsleitung des TSV 1846 Nürnberg e.V. Rugby stellt fest, dass diese „Autorisierung“ jeglicher formalen Grundlage, in der Spielordnung und der Satzung des RVBY, entbehrt und somit in unseren Augen eine eklatante Eigenmächtigkeit der Organe des RVBY offensichtlich werden lässt. Des Weiteren wurde diese „Autorisierung“ in keiner Weise den Vereinen im Vorfeld der Saison zugänglich gemacht. Somit ergibt sich in unseren Augen für die im Spielbetrieb des RVBY e.V. befindlichen Vereine eine nicht hinnehmbare Intransparenz und Planungsunsicherheit. Gerade für unseren Sport, der seine Gesetze so hoch hält, sollte auch die Verbands- uns Vereinsorganisation sich an die festgeschriebenen Spielregeln halten. Der RVBY e.V. hat angekündigt die Vereine strenger zu prüfen, das ist legitim. Doch sollte sich der RVBY e.V. dann ebenfalls einer strengeren Prüfung stellen.
Wir haben ein starkes Interesse daran, gemeinsam mit allen Beteiligten die Standards unserer Arbeit weiter zu erhöhen und ersuchen daher alle Vereine und den RVBY e.V. diese Lücken im Regularium zielführend zu schließen. Wir fordern den Vorstand des RVBY e.V. in diesem Sinne auf, für alle Beteiligten Klarheit zu schaffen, und die derzeitig angewandte Praxis zeitnah, rechtsverbindlich und öffentlich zu erläutern, um für den Rest der Saison Planungssicherheit zu haben. Des Weiteren stellen wir den Antrag an den Bayerischen Rugby Tag die entsprechenden Regelungen in der Spielordnung zu aktualisieren oder zu bestätigen.
Wir hoffen auf eine produktive Diskussion, die zu einer Verfahrensoptimierung und Rechtssicherheit für alle Beteiligten führt, und damit Rugby in Bayern insgesamt voran bringt.
Mit sportlichen Grüßen
Patrick Sohr und Vertreter

Legionäre im Anmarsch – 46er brauen Zaubertrank

Presseinformation vom Donnerstag, 02. November 2017
Tabellenführer RFC Augsburg zu Gast in Erlenstegen

Nürnberg. Am Samstag um 15.00 Uhr gibt mit dem RFC Augsburg der aktuelle Tabellenführer sein Gastspiel in Erlenstegen. Es treffen dabei die einzigen, auf dem Platz ungeschlagenen Teams der aktuellen Saison aufeinander. Die Legionäre aus der Fuggerstadt können von den Franken am Samstag zwar nicht eingeholt werden, allerdings wollen die 46er ja deutlich unter Beweis stellen dass sie trotz Punktabzug weiterhin an die Titelverteidigung glauben.

„Wir haben in Regensburg deutlich gewonnen, allerdings auch mindestens 20 Punkte auf dem Feld liegen lassen“ versucht Coach Deon Myburgh den Sieg in der Domstadt realistisch einzuordnen. „Ich glaube, dass wir das noch wesentlich besser machen können und müssen, allein schon meinen Nerven zuliebe.“ Myburgh´s Zaubertrank heißt Fitness und Kontrolle. Und das haben die 46er in dieser Woche im Training zu spüren bekommen. „Der Titel des sog. ‚extended Warm-up‘ war z.B. die Untertreibung des Jahrhunderts“ reflektiert Teamchef und Spieler Mathias Dirleweanger die anstrengenden Trainingswochen. „Aber wir sehen viele Fortschritte in unserem Spiel, das wollen wir am Samstag zu 100% zeigen.“

Die Gäste zeigen sich bisher allerdings ebenso in Topform und wollen sicherlich den Titelverteidiger auf Distanz halten. Aus bisher vier Spielen gingen die Legionäre immer mit Bonuspunkt als Sieger hervor und stehen mit 20 Punkten ganz oben in der Regionalliga.

Ein absolutes Top-Spiel erwartet also alle Beteiligten, vom Spieler bis zum Fan, am Samstag in Erlenstegen. Und am Ende werden Franken wieder erheblichen Wiederstand geleistet haben. Bestimmt. Nicht um sonst hat man auch ein Paar Gallier im Team. Das reicht in der Regel um das römische Imperium zu schlagen. Allons-y, 46er!

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

BITTE GEÄNDERTE KICKOFF-ZEIT BEACHTEN!

TSV 1846 Nürnberg vs. RFC Augsburg

04.10.17, 15:00 Uhr, Waldsportplatz Erlenstegen,

Weißenseestr. 30

Favoriten ärgern sich auf hohem Niveau – 46er schlagen RC Regensburg mit 33:15

Alexander Weiß dreht weiter auf, Regensburg verzweifelt an fränkischer Verteidigung

von Martin Deinzer

Nürnberg. In einem Phasenweise ruppigen Spiel schaffen es die 46er Mitfavorit RC Regensburg im eigenen Wohnzimmer, dem Stadion am Weinweg, mit 33:15 (20:5) zu schlagen. In einem phasenweise ruppigen Spiel verzweifelten die Gastgeber ein ums andere Mal an einer effektiv Verteidigenden und topfitten Nürnberger Mannschaft. Und nicht zuletzt an zwei Versuchen von Alexander Weiß. Die Mitgereisten Fans wurde so Zeuge wie sich die 46er der Tabellenspitze nähern und den Konkurrenten immer näher auf die Pelle rückt.

Die 46er waren stets Herren der Lage – was Regensburg oft verzweifeln ließ

Auf dem bisher ungeschlagenen RC Regensburg lasten die Erwartungen an den Bundesligaabsteiger, auf Nürnberg der Malus des amtierenden Bayerischen Meisters, Aufstiegsverweigerers und des eigentlich bisher Ungeschlagenen aber auf dem Papier von ganz unten kommenden Verfolgers. Beide Teams hatten also einiges zu verlieren und wollten in diesem Spiel ihre Qualität und Dominanz beweisen. Schon vor Anpfiff wurde der ein oder andere böse Blick getauscht und es herrschte eine ungewohnt angespannte Atmosphäre. Doch Nürnberg ließ sich in keinster Weise vom Verbalgeplänkel der Gastgeber beeindrucken und startete wach und effektiv in die Partie. Schon in der 3. Minute zeigte Alexander Weiß nach einem Penalty von der Regensburger 5m Linie was man nicht darf wenn er den Ball in Händen hält, nämlich nur einen Verteidiger in seinem Laufweg postieren. Zack, Bumm, drüber, rein und ablegen. Um es kurz zu machen (5:0, Kahden 7:0). Doch Regensburg kontert, zeigt nun seine Klasse und spielt 8. Minute einen sehnlichen Angriff über die Mitte, bindet etliche Nürnberg und schafft es rechtzeitig den Flügel zu bedienen um Messmer zum 7:5 in Position zu bringen. In Minute 10 und 21 zieht Nürnberg mit erfolgreichen Penaltys auf 5:13 davon. Immer wieder merkte man den Gastgebern an, dass sie mit solch einer Nürnberger Dominanz nicht rechneten, sie bekamen kaum einen Fuß auf den Boden und kompensierten ein ums andere Mal mit Härte an der Grenze zur Legalität. Weiß sah sich in der 24 Minute genötigt der Regensburger Verteidigung durch einen Versuch (17:5, Kahden erh. Auf 20:5) Nachhilfe in Grundlinienverteidigung zu geben, in dem er wieder direkt unter den Stangen und wieder nur gegen einen Verteidiger ins Malfeld einbricht (Zack, Bumm, drüber, rein usw).

In Durchgang Zwei marschierte Nürnberg weiter davon, wenn auch nicht mit den so dringend benötigten Versuchen. Kahden mit einem Penalty zum 5:23 in der 45. Minute, Will mit einem Kick tief in die Regensburger Hälfte. Doch sein Marsch fand ein jähes Ende in einem den Laufweg blockierenden Regensburger, der Nürnberger Routinier weiß sich nur mit einem Schubser zu helfen und muss für 10 Minuten raus. Hätte man auch andersrum Pfeifen können. Regensburg nutzt den Penalty um auf 8:23 zu verkürzen. Die 46er bekommen prompt ebenfalls einen Penalty wegen Ballhaltens und Kahden nutzt die Chance in Minute 60 zum 8:26. Regenburg kommt nun besser in Spiel und bekommt den Ball öfter unter Kontrolle. Allerdings schlägt auch die Stunde des späteren „Man oft he Match“ Connor Hill, der mit seinen Blitztackles einen Angriff nach dem anderen ins Stocken bringt. Kleine Nadelstiche die Regenburg immer wieder zu Fehlern zwingen, sie zur Weißglut trieben.

Das Gelbfestival ging weiter, kaum war Nürnberg wieder komplett setzte sich wieder ein Gastgeber zum Abkühlen auf die Bank wegen eines Tacklings gegen Spieler ohne Ball. In der 70. Minute fanden die Nürnberger dann doch noch einmal den Weg ins Malfeld der Oberpfälzer und Nyombi brachte Versuch Nummer 3 auf die Tafel. Kahden erhöhte zum 8:33. Den Vierten, erhöhten, Versuch des Spiels legten allerdings in der 75. Minute die kämpfenden Gastgeber nach einem wunderbaren Spielzug via 4 Stationen über die rechte Seite. In der letzten Minute vereitelten sie gerade nochmal einen Überraschungsangriff durch Tackling ins Aus und beendeten so diese ruppige, aber unterhaltsame Partie mit Rugby auf angemessen hohem Niveau. Beide Teams haben ihre Ansprüche auf eine Führungsrolle unterstrichen, wobei Nürnberg die klar souveränere und taktisch ausgereiftere Performance zeigte. Für das kommende Heimspiel gegen Tabellenführer RFC Augsburg am 4. November auf dem Waldsportplatz verspricht somit ein absoluter Leckerbissen für Rugbyfreunde zu werden. Denn die Schwaben werden sicherlich Versuchen ihre Visitenkarte in der Noris zu hinterlassen.

Die hervorragende Linienverteidigung der 46er war kaum zu knacken… Foto: U. Geyer

Doch die wohl fitteste Nürnberger Mannschaft aller Zeiten wird ihre Serie wohl nicht so ohne weiteres reißen lassen. Wir sind gespannt.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!

Vierter Platz am ersten Spieltag lässt Nürnberger Potenzial aufblitzen

Von Anke Gülpers

München. Nach einer langen und harten Vorbereitung war es am 21.10.2017 für die Rugby-Mädels des TSV 1846 Nürnberg endlich so weit: Die 7er Liga Süd hatte den ersten Spieltag dieses Jahres. Mit insgesamt zehn Mannschaften, die in München an den Start gingen, ist die Konkurrenz diese Saison so groß wie noch nie zuvor.

Auf und danvon in den ersten Spielen: Die 46er Ladies Foto: Beazley

Das erste Vorrundenspiel der „46er Ladies“ war gegen den University of Bamberg RC angesetzt. Vom Ankick an hatte Bamberg zwar minutenlang den Ball, die Nürnberger Defensive hielt ihren Druck aber ununterbrochen so hoch, dass die Bambergerinnen tief ans eigene Malfeld gedrängt wurden und aus ihrem Ballbesitz keinen Vorteil ziehen konnten. Die logische Konsequenz aus dieser Dominanz waren zwei Ballgewinne und daraus resultierend zwei Versuche, jeweils einer von Gülpers und Mühlbauer. Die von Gülpers verwandelten beiden Erhöhungskicks sollten sich am Ende des Spiels als entscheidend erweisen. Denn Nürnberg begann sich sicher zu fühlen, die Defensive nicht mehr ganz so energisch zu betreiben und den unermüdlich kämpfenden Bambergerinnen mehr und mehr Raum zu lassen. So kamen auch die am Ende des Spiels zu zwei Versuchen, Nürnberg blieb mit 14:10 jedoch trotzdem siegreich.

ANke Gülpers mit dem ersten Versuch des Tages Foto: Beazley

Im zweiten Spiel wartete mit dem München Rugby Football Club gleich einer der Favoriten auf die „46er Ladies“ und es war klar, dass dort eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Bamberg-Spiel nötig war um bestehen zu können. Und die Leistungssteigerung kam: Die TSVlerinnen spielten sich fast in einen Rausch, waren über die ganze Spielzeit defensiv hellwach und schalteten offensiv blitzschnell um. Und obwohl München immer gefährlich blieb, war der klare 22:0 Sieg durch Versuche von Ramadanov, Mühlbauer, Gülpers (Erhöhungskick von Gülpers) und Celik auch in der Höhe absolut verdient. Nach einer fast drei Stunden andauernden Pause wartete dann im Halbfinale mit dem Würzburger RC ein Gegner, der den Nürnbergerinnen aus Testspielen vor einigen Wochen schon gut bekannt war. Die beiden Mannschaften lieferten sich einen packenden Kampf auf Augenhöhe und die 46er konnten in diesem Spiel beweisen, dass die starke Leistung gegen den MRFC keine Ausnahme war. Die beiden Versuche von Horn und Celik waren Resultate schöner Spielzüge, an denen jeweils fast alle Nürnbergerinnen aktiv beteiligt waren. Das Spiel blieb bis zum Schluss offen, ging immer wieder hin und her und am Ende war sich keiner so ganz sicher, wer denn gewonnen hatte. Dass das Ergebnis mit 17:10 dann relativ knapp für Würzburg ausfiel, ließ die Nürnbergerinnen nur ein bisschen enttäuscht zurück. Schnell überwog der Stolz auf die gezeigte Leistung gegeneine extrem starke Würzburger Mannschaft, von der man diese Saison sicher viel erwarten kann.

Hier erfährt Ex-46er Ulrike Borchert was es heißt nun gegen Nürnberg zu spielen… keine Gnade. Foto: Beazley

Das kleine Finale wurde dann gegen den MRFC ausgetragen, der sich in seinem Halbfinale den späteren Siegern Studentenstadt geschlagen geben musste. München war von der vorausgegangenen Niederlage gegen den TSV gewarnt und ging deutlich energischer in die Partie, als noch in der Vorrunde. Auf Nürnberger Seite konnte leider nicht an die Stärken der vorherigen Spiele angeknüpft werden und man verlor das Spiel vor allem aufgrund einer schwachen Defensivleistung verdient und klar mit 0:33. So blieb am Ende der undankbare vierte Platz für die Nürnbergerinnen. „Schade, dass es im letzten Spiel nicht mehr geklappt hat richtig dagegen zu halten. Das Turnier hätte einen anderen Abschluss verdient gehabt,“ fasst TSV-Coach Michl die kurze Enttäuschung über die letzte Niederlage zusammen: „Gerade was wir im zweiten und dritten Spiel gezeigt haben war hervorragend, vor allem, wenn man bedenkt, dass wir erst am Anfang unserer Entwicklung stehen.“ Man muss den Nürnbergerinnen wohl noch etwas Zeit geben, bis Konzentration und Konsequenz auch über vier Spiele hochgehalten werden können. Die Stärken dieser Mannschaft waren aber auch in München schon zu erkennen. „Bei uns ist das Team der Star,“ gibt die Kapitänin Rebeka Jammal als entscheidenden Grund für den Erfolg der Nürnbergerinnen an. „Wir haben nur wenige wirklich erfahrende Spielerinnen, die ein enges Spiel auch mal allein entscheiden könnten. Da kann es nur über den Zusammenhalt gehen.“ Und ganz ohne Nürnberger Beteiligung ging das Finale, das Stusta gewinnen konnte, dann doch nicht über die Bühne: Isabel Mittelstädt, die mit Verena Fickenscher zusammen die TSV-Fahnen im Schiedsrichter-Team hochhielt, durfte die letzte Partie des Tages pfeifen. Nun heißt es in den nächsten Wochen im Training die Erkenntnisse aus dem ersten Turnier aufzuarbeiten um am nächsten Spieltag in Bad Reichenhall wieder um die Podestplätze mitkämpfen zu können.

Ihrer habhaft werden wollen sie alle, aber sie kämpft weiter für Nürnberg – Kapitänin Rebekka Jamal Foto: Beazley

Ergebnis des ersten Spieltags:

1.) Stusta Rugby I

2.) Würzburger Rugby Klub 2012 e.V.

3.) München Rugby Football Club

4.) TSV 1846 Nürnberg e.V. RUGBY

5.) TuS Rugby Fürstenfeldbruck

6.) University of Bamberg Rugby Club

7.) StuSta Rugby II

8.) Rugby Club Regensburg 2000

9.) Rugby Football Club Augsburg

10.) SG RC Unterföhring / Reichenhaller Rugby Ladies

Kader des TSV:

Celik, Gülpers, Horn, Jammal, Mayer, Mirschberger, Mühlbauer, Pfeiffer, Ramadanov, Thum

WIr sind #DIe46er! Wir sind #heissaufRUGBY!

Schwächstes Saisonspiel bringt höchsten Sieg – 46er Schlagen Reichenhall mit 57:7

Scherf mit drei Versuchen, Sirgant, Winderl und Manivit mit Premierenversuchen – Zielinski als Schiedsrichter

Nürnberg. Strahlendes Wetter, viele Zuschauer und ein motiviertes Team. Alles war pünktlich Angerichtet für den Kickoff zum zweiten Heimspiel der 46er in dieser Saison, doch ohne Schiedsrichter kein Spiel. Aufgrund einer Vollsperre der A9 musste schnellstmöglich ein Ersatz für den im Stau festhängenden Andrew Bridger aus Unterföhring gefunden werden. In Arne Zielinski fand man einen erfahrenen Sportsfreund als spontane Aushilfe und konnte mit einer Dreiviertelstunde Verspätung antreten. Nürnberg machte viele Fehler, wirkte zeitweise unkonzentriert und zu hektisch, schaffte es aber im richtigen Moment die Gelegenheiten zu nutzen. Der Spieler des Tages, Lorenz Scherf, brachte mit drei Versuchen in Folge die 46er fast im Alleingang auf die Siegerstraße. Am Ende stand dann mit dem 57:7 (24:7) dann doch noch der höchste Saisonsieg auf der Anzeigetafel.

Bad Reichenhall startete mit einem nur 16 Mann starken Kader unter denkbar schlechten Voraussetzungen in die Partie, schaffte es aber gleich die erste Unaufmerksamkeit der Franken zu nutzen und kam nach nur zwei Minuten mit einem Strafftritt und Lineout zu den ersten Punkten. Viele Handlingfehler auf beiden Seiten später konnte sich Gabedava als nächster in das Malfeld der Reichenhaller fallen lassen (7:5, Erh. Kahden 7:7). Kein drei Minuten weiter auf der Uhr begann Eigengewächs Lorenz Scherf mit einer unglaublich kraftvollen Spielphase die in zwei Versuchen vor der Pause mündete. Mit dem Schlusspfiff setzte Kahden noch einen Straftritt zum 24:7 Pausenstand zwischen die Stangen.
Im zweiten Durchgang konnte Nürnberg wieder sicherer Spielen, wurde auch besser in den Lineouts. Reichenhall versuchte nun mit Angriffsrugby den Waldsportplatz zu erobern, scheiterte aber an einer felsenfest stehenden Nürnberger Abwehr. In der 60. Minute vollendete Scherf seinen Hattrick mit seinem dritten Versuch (29:7). Sirgant kommt mit einem angetippten Straftritt und einer Menge verwirrter Raufbolde zu seinem ersten Versuch für Nürnberg und Winderl schafft den gleichen Meilenstein nur wenige Momente später in seinem ersten Spiel für Nürnberg zum 43:7. Von da an spielten nur noch die Jungs aus der Noris, welche zweitweise mit „Patience, Patience“ rufen von der Seitenline eingebremst werden mussten. Drei Versuche in Reihe von Scherf, da wollte Manivit den Premieren-Drilling vollmachen und tauchte zum 50:7 ein. In der 80. Minute war es dann Kahden der einen Pass der Oberbayern aus der Luft pflückte und zum 57:7 Endstand eintauchte und selbst erhöhte.
Viele Handlingfehler, ungeduldiges Spiel und kaum effektive Lineouts bestimmten das bisher schlechteste Spiel der 46er, dass dennoch dabei ein überragender Sieg herauskommt ist sowohl der Leistungsfähigkeit des Gegners, als auch der guten Kondition und dem Talent der aktuellen Nürnberger Mannschaft geschuldet.
Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY!
[Moritz Knorr]