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Knapp daneben ist auch nur ein Bonuspunkt – 46er in Neckarsulm nur bedingt erfolgreich

NÜRNBERG In einer stets engen Partie ringen die Herren des TSV 1846 dem Bundesligaabsteiger Neckarsulmer SU einen Defensiven Bonuspunkt ab, sind aber mit der kappen 17:16 (7:8) Niederlage nicht wirklich zufrieden. Denn das Spiel war stets offen und der Sieg nicht unerreichbar. Dennoch gab es mit den überragenden Debuts von Pilartz, van der Molen und Lindsay auch Grund für eine optimistische Perspektive.

Sichtlich überrollt gaben sich die ambitionierten Gastgeber der aus der Bundesliga abgestiegenen Neckarsulmer Sportunion. Die 46er spielten kraft voll und dynamisch auf, brachen immer wieder gezielt in den Rücken der Defense ein und gingen auch prompt nach fünf gespielten Minuten durch Moritz Dietz. Doch die folgende Erhöhung misslang Rico Kahden, Wind und Position waren dann nicht wirklich hilfreich. Auch später sollte es beiden Teams nicht immer gelingen die sich bietenden Chancen vom Kickingtee zu nutzen. Neckarsulm beschloss in der Folge dann doch noch angemessene Gegenwehr zu leisten und konterte weitere fünf Minuten später mit einem erhöhten Versuch zum 7:5. Die letzten Punkte zur Halbzeitpause setzte Kahden mit einem Straftritt zum 7:8 zwischen die Pfosten.

Im zweiten Durchgang nutzten die Schwaben dann eine Gelbüberzahl, Cristin musste 10 Minuten abkühlen, setzten die gut positionierten Nürnberger weiter unter Druck und belohnten sich mit dem erhöhten Versuch in der 50. Minute. Kahden verkürzte in Minute 60 per Penalty zum 14:11, doch die NSU tat es ihm in der 60. Minute zum 17:11 gleich. Ein erhöhter Versuch musste her, doch nur einer der beiden Wünsche konnte von Xavier Sermonat in der 68. Minute mit dem erfolgreichen Versuch erfüllt werden. Kahden gelang wiederum aus schwieriger Position nicht die wichtige 2-Punkte Erhöhung. Neckarsulm rettete den knappen 17:16 Spielstand mit viel Mühe über die Zeit und so kosteten am Ende vor allem die fehlenden Erhöhungen den durchaus verdienten Sieg.

„Es war ein unglaublich enges und physisches Spiel gegen eine unheimlich starke Truppe“ ordnete Kapitän Harry Miles nach dem Spiel das Geschehene ein. „Aber wir haben sehr strukturiert gespielt und konnten uns im Vergleich zum letzten Spiel gegen München stark verbessern. Unglücklicherweise haben wir nicht alle Chancen vom Kickingtee nutzen können und das rächt sich in der Bundesliga direkt“. Für Miles war die Performance der drei Neuen ein Faktor zur guten Leistung. Allen voran Pfeiler Sam Lindsay konnte als Spieler des Tages überzeugen. „Wenn wir den Ball hatten konnten wir schnell viel Boden gewinnen. Doch wir hatten verdammt viele Straftritte gegen uns was uns den Sieg kostete, das müssen wir bis Samstag unbedingt abstellen“.

Am nächsten Samstag wartet mit dem RC Rottweil ein weiteres Topteam auf die 46er, diesmal steigt das Spiel allerdings auf dem Waldsportplatz in Nürnberg wo man auf große Unterstützung der eigenen Fans hofft. Das Hinspiel gestalteten die Nürnberger Jungs sehr schwierig für die Favoriten und lieferten eine weit bessere Leistung als der Endstand (44:24) bei Nachholtermin im Oktober vermuten ließ.

Punkte
Versuche: Dietz (5), Sermonat (5)
Erhöhungen: —
Penatys: Kahden (6)
Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.
16.11.19, 2. Rugby Bundesliga: TSV 1846 Nürnberg vs RC Rottweil

Tabelle und Ergebnisdienst: http://rugbyweb.de/index.php?league=BL2S

Heimauftakt gelungen – 46er schlagen Augsburg

NÜRNBERG Hält der neue Rasen? Schaffen es die 46 die Auftaktniederlage gegen Studentenstadt aus den Köpfen zu bekommen? Diese beiden Fragen konnten beim heutigen Heim Auftakt des TSV 1846 gegen den FC Augsburg mit einem deutlichen ja beantwortet werden. Sattes Grün und viele Punkte begeisterten das zufriedene Nürnberger Publikum. Mit 48:15 konnten sich die Hausherren deutlich behaupten.

Die ersten Sekunden des Spiels ließen dann aber doch erst mal große Augenmachen, denn die Fuggerstäder legten los wie die Feuerwehr und fanden sich zum Ende der Eröffnungsminute 5 Meter vor dem Malfeld der Nürnberger mit einem Penalty wieder. Die Kurz angespielte Variante verfing sich zunächst in der Nürnberger Verteidigung, doch dann bekam Patrick Hase genug Raum um und setzte ein Lupenreines Dropgoal zur 0:3 Führung für die Gäste. Doch Nürnberg schüttelte sich kurz und konnte schon im Gegenzug durch Carcar (4.) einen Versuch auf die Punktetafel setzen. Die fünfzehn Nürnberger kontrollierten von da an für die nächsten rund 30 Minuten das Spielgeschehen und erzielten weitere drei Versuche durch Steidel, Kachmer und wiederum Steidel, erhöht von Saravani. Doch dann begannen Männer in Bunt sich ihres Punktepolsters zu sicher zu sein und leisteten sich etliche Fehler

„Wir habe super stark losgelegt bis hin, haben dann aber eine Zeit lang viel zu oft unseren Matchplan gegen Kirmesspiel getauscht“, gibt sich Routinier Olaf Will selbstkritisch. „Sind wir zum Plan zurückgekehrt haben wir komischer Weise immer gepunktet. Wir sollten das öfter so machen“.

Weiß konnte sich nochmal ins Malfeld des RFC tanken (Erhöht auf 29:3 durch Saravani), doch schon kurze Zeit später feierten die Schwaben den Gegenversuch nach einem kurz gespielten Penalty 6 Meter vor Nürnbergs Malfeld. Nach der Pause zog Nürnberg dann in einem Abwechslungsreichen und unterhaltsamen Spiel mit großen Schritten weiter. Will und Saravani konnten sich ebenfalls mit Versuchen in die Scorerliste einreihen.

Punkte
Versuche: Carcar, 2x Steidel, Kachmer, Weiß, 2x Will, Saravani
Erhöhungen: 4x Saravani

Am nächsten Samstag geht es zum Aufstiegsfavoriten RC Rottweil nach Schwaben. Doch auf dem Waldsportplatz gibt es trotzdem Rugby der Extraklasse. Der 2. Spieltag der Deutschen 7er Liga macht halt in der Noris. Die Nürnberger Damen messen sich in der Süd-Ost Staffel der höchsten deutschen Spielklasse im olympischen 7er-Rugby mit Würzburg, Jena und Leipzig.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.

12.10.19, 2. Spieltag Deutsche 7er Liga Damen Süd-Ost, Kickoff zu Spiel 1 um 10:00 Uhr Waldsportplatz
12.10.19, 2. Rugby Bundesliga: RC Rottweil vs. TSV 1846 Nürnberg, Rottweil

46er müssen nächstes Heimspiel verschieben – A-Platz mit erheblichen Mängeln nach Sanierung

Leider ist es nun offiziell: Der Heimauftakt für die #46er am Samstag gegen den RC Unterföhring – Rugby in München Land muss verschoben werden. Der Platz muss gesperrt bleiben, damit Nachbesserungen durchgeführt werden können.

Weiterhin unbespielbar – der A-Platz der Waldsportanlage

„Durch Probleme an der Beregnungsanlage konnte mit der Wässerung nach der Ansaat erst recht spät begonnen werden“, erklärt Abteilungsleiter Matthias Dirlewanger. „Die Bereiche an den Rohrleitungen und den Sprinklern haben sich mehrmals gesenkt und mussten jetzt das zweite mal aufgefüllt werden, was zu kahlen sandigen Stellen um diese Bereiche geführt hat. Auch besteht ein erhebliches Verletzungsrisiko durch die freiliegenden Abdeckungen.“
Da man jetzt nochmal nachsähen musste ist der Platz bis auf weiteres seitens der Baufirma gesperrt. Im Juni hatte die Spezialfirma begonnen eine automatische Beregnunganlage zu installieren und den Platz von Grund auf neu anzulegen. Das Investitionsvolumen im Rahmen der Gesamtsanierung des Waldsportplatzes liegt bei rund 55.000 Euro.

„Wir haben in den letzten Tagen fieberhaft versucht eine Lösung zu finden, doch hier steht die ausführende Firma in der Pflicht. Das kann man leider nicht in Eigenleistung regeln. Wir sind sehr enttäuscht das der vereinbarte Termin nicht gehalten werden konnte und hoffen dann im Oktober (5.10, RFC Augsburg) einen Top Rugbyplatz bieten zu können.“

Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Sportfreunden aus Unterföhring, die einer Verlegung des Spiels auf den 23. November 2019 zugestimmt haben. Wir bitten unsere Fans und Gäste um Verständnis für diese Maßnahme.

Die Damen auf Meisterkurs?

Mit einer grandiosen Mannschaftsleistung in Berlin qualifizieren sich die 46er Damen für die Deutschen Meisterschaften am 15./16. Juni in Karlsruhe

NÜRNBERG Mit Platz 1 in der Tabelle nach dem regulären Ligabetrieb in der Division Süd-Ost durften die Nürnberger Rugby Damen des TSV 1846 auf das Qualifikationsturnier der Deutschen Meisterschaften in Berlin fahren. Um sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, mussten die Mädels in Berlin unter die besten 6 Teams der angereisten 12 Teams Nord- und Ostdeutschlands kommen.

Die Gruppenphase und der erste Tag konnten direkt sehr erfolgreich abgeschlossen werden. Klare Siege gegen die Spielgemeinschaft Bielefeld/Osnabrück mit 43:0 für die Nürnberger Damen und 41:0 gegen die Universitätsmannschaft Hannover Unicorns befeuerten die Mädels für ein spannendes und sehr enges finales Gruppenspiel gegen die Gastgeber und späteren Turniersieger des Berliner Rugby Klubs ’03, in dem man sich nur sehr knapp mit 5:12 Punkten geschlagen geben musste.

Platz Zwei in der Gruppe bedeutete für die Platzierungsspiele, dass die Nürnbergerinnen gegen ihre Mitreisenden aus Würzburg spielen mussten. Die 46er Mädels waren trotz der frühen Stunde hellwach und überrollten die sonst oft auf Augenhöhe spielenden Würzburgerinnen geradezu und zogen mit einem klaren 24:0 Sieg in das Halbfinale ein.

Da somit Platz 4 und die Eintrittskarte für die Deutsche Meisterschaft gesichert war, entschlossen sich die Trainer auch den weniger erfahrenen Spielerinnen im Kader Spielzeit zu geben und experimentierten in der Aufstellung. Trotzdem gelang gegen ein sehr starkes Potsdamer Team ein hochverdienter Versuch, auch wenn man sich schlussendlich 5:24 geschlagen gegeben musste. Im Spiel um Platz 3 gegen SC Germania List aus Hannover spielten die Nürnbergerinnen eine grandiose erste Halbzeit und zeigten Rugby Deutschland, weshalb mit Rugby Franken zu rechnen ist, und führten zur Pause 5:0. Danach führten Verletzungspech und Ermüdungserscheinungen jedoch zu Gegenversuchen, weshalb man am Ende mit dem vierten Platz hochzufrieden war und auf der Heimfahrt ausgelassen mit den ebenfalls qualifizierten Würzburgerinnen (Platz fünf) feiern konnte.

Die 46er erhielten als Team viel Lob und Anerkennung für ihr faires, geschlossenes Spiel. Keine einzelnen Sternchen dominierten das Nürnberger Spiel, sondern eine ganze Milchstraße glänzte als Einheit. Die Vorfreude auf die Deutschen Meisterschaften ist groß und die verbleibende Zeit wird intensiv zur Vorbereitung genutzt werden – die beiden Kapitäninnen Rebeka Jammal und Anke Gülpers führen ein starkes Team nach Karlsruhe.

Die Siegreichen! Links: Trainer Eduard Holhos, rechts: Trainer Alex Michl

Stimmen zum Spiel:

Gülpers: „Für einen Großteil der Mannschaft war das Turnier eine Premiere, sowohl was Qualität der Gegner, als auch die mehrtägige Belastung angeht. Und es war beeindruckend, wie gleichwertig wir auf dem Platz in den Spielen waren. Und jetzt wissen alle, wo der Weg die nächsten vier/fünf Wochen hinzuführen hat. Es war kein Gegner dabei, der klar besser war. Nur erfahrener, ausdauernder und cleverer. Diese Mannschaft ist ja eigentlich immer noch voll in der „Aufbauphase“ und wir zocken dort mit Deutschlands Elite.”

Jamal: „Wir Nürnbergerinnen sind ein Team, das sich stets weiterentwickelt und an sich arbeitet. Es kommen neue, talentierte Mädels dazu und das Spielniveau steigt, sodass wir am Wochenende mit Teams aus Berlin und Hannover mithalten können. Am wichtigsten, schönsten und beeindruckendsten für mich als Kapitänin ist aber immer noch der Nürnberger Teamspirit. Als Einheit können wir so mit viel Herz jede Herausforderung meistern.“

Edi Holhos Betreut die Damen zusammen mit Alex Michl.

Trainer Eduard Holhos: „Wir haben unglaublich talentierte Mädels in unserem Team, aber was mich dieses Wochenende besonders stolz gemacht hat, waren weniger die tollen Einzelleistungen, sondern vielmehr der immer präsente und spürbare Mannschaftsgeist. Es wurde für einander gekämpft und miteinander gespielt. Außerdem fand ich wichtig, dass wir zeigen konnten, dass wir zu den besten Teams dieser Divisionen Deutschlands gehören – wir haben mit unserem Kampfgeist bewiesen, dass wir zu Recht zur Deutschen Meisterschaft fahren, indem wir zum Beispiel gegen den Turniersieger RK03 nur mit viel Pech ganz knapp verloren haben.“

Alexander Michl: „Wir sind ganz enorm stolz auf die Leistung unseres Teams. Alle Athletinnen haben an beiden Tagen dieses enorm anstrengenden Qualifikationsturniers in Berlin großartige individuelle Leistungen gezeigt. Außerdem ist es gelungen, umzusetzen was wir uns in vielen langen harten Trainingseinheiten erarbeitet hatten. Defensiv wie offensiv hat das Team die taktischen Vorgaben diszipliniert erfüllt. Am Ende des Turniers ging uns nach den vielen Verletzungen natürlich der Atem aus und die voll besetzten Ersatzbänke entschieden die Spiele zugunsten der Gegner. Sonst wäre eine bessere Platzierung als „nur“ der vierte Rang nicht nur möglich, sondern auch wahrscheinlich gewesen. Unseres Erachtens dürfen wir uns mit Recht zu den besten Mannschaften Deutschlands zählen. Bei den Deutschen Meisterschaften in 4 Wochen wollen wir nun einen Platz unter den ersten sechs, was angesichts der Ausfälle kein leichtes Unterfangen sein wird, belegen.“

 

Mit Disziplin zum ersehnten Auswärtssieg beim HTV

Die 46er schlagen den direkten Tabellennachbarn Heidelberger TV mit 7:10 – Nürnberg nun Fünfter der 2. Rugby Bundesliga

Nürnberg. Spannung und Nervenkitzel – im Kino äußerst reizvoll, auf dem Rugbyplatz nur bedingt ein Genuss. Doch gehen wichtige Punkte im Abstiegskampf weit über den Wohlfühlfaktor. Und so boten die direkten Tabellenkontrahenten ihrem Publikum zwar keinen Augenschmaus, aber dennoch ein packendes Ringen um den Sieg. Mit dem besseren Ende für aufopferungsvoll verteidigende Franken.

Geschlossen auf’s Feld, geschlossen gewinnen

Das Wetter trug seinen Teil zu dem Thriller bei, wurde der Platz des HTV phasenweise ordentlich mit Nass von oben gesegnet. Beide Teams hatten wahrlich nichts zu verschenken und setzten jeden Tackle ohne Kompromisse, jeden Durchbruch mit voller Energie. Doch schon in Minute Acht gaben die Gastgeber einen leichtfertigen Penalty nahe der eigenen 22 weg und Kahden setzte den Ball zur 0:3 Führung zwischen die Stangen der Turner.

Sechzehn Minuten später wurde es dann hitzig, Heidelbergs Burger und Nürnbergs Court bekamen sich nach einem körperlichen offenen Gedränge in die Haare und durften beide mit Gelb zehn Minuten abkühlen. Den Platz auf dem Feld nutzten allerdings die 46er direkt beim Wiederanpfiff, ein schneller Pass auf Kachmer und der Speedster ist für die überrumpelte Heidelberger Verteidigung nicht zu halten. Er legt den Ball auf der gegenüberliegenden Malfeldseite in der 25. Minute zum 0:8 ab. Kahden erhöht sicher zum 0:10. Mit einer top Defensivleistung, geschlossenen Reihen und effektiven Tacklings schafften es die Nürnberger Jungs die Führung in die Pause zu bringen.

In Halbzeit Zwei kamen die Heidelberger besser ins Spiel, schafften auch den ein oder anderen Durchbruch, wurden aber entweder von einer flinken Rückraumverteidigung eingefangen oder verloren unter Druck den Ball unglücklich. Einzig in den Gedrängen konnte der HTV eine signifikante Dominanz zeigen. Dennoch dauerte es bis weit in die Halbzeit hinein bis die Gastgeber sich mal für einen geordneten Spielaufbau in der Nürnberger 22m-Zone festbissen. Aber auch hier stand die Nürnberger Wand und verhinderte einen Gegenversuch. Eine weitere gelbe Karte gegen Heidelberg konnten die 46er nicht in Punkte umsetzen, das bisher absolut disziplinierte und dem Matchplan folgende Spiel verlor durch die Wechsel etwas an Effektivität, wurde aber zu keinem Zeitpunkt zerfahren wie zuletzt. Nur Sekunden vor dem Schlusspfiff eroberten die Heidelberger noch ein Gedränge und belohnten sich mit einem hart erkämpften Trostversuch.

„Es war ein Arbeitssieg, wir haben in Halbzeit Eins und Zwei kontinuierlich kämpfen müssen, die Heidelberger haben es uns schwer gemacht. Wir ihnen aber auch“ fasst Kapitän Nils Wulff das ausgeglichene Kräfteverhältnis zusammen. „Gegen Unterföhring müssen wir eine Defensive wie heute abliefern, im Angriff müssen wir schauen, dass wir vor allem in der zweiten Halbzeit ein bisschen kreativer werden.“

Der wichtige Sieg hievt den TSV nun an Heidelberg und Unterföhring vorbei auf Platz 5 der 2. Rugby Bundesliga. Eine sehr gute Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf. Ein Sieg im Nachholspiel gegen den RC Unterföhring Ende Mai würde die 46er aller Abstiegssorgen entledigen. Die kommenden Spiele gegen den bärenstarken RC Rottweil (11.5., 15.00 Uhr, Waldsportplatz Nürnberg) und den längst der Liga enteilten SC Neuenheim (18.5., Neuenheim) werden genutzt, um weiter am Spielkonzept zu arbeiten.

Aber man hat gestern deutlich gemacht in diese Liga zu gehören, der Beweis folgt.

Punkte:

8‘            Penalty 00:03     Kahden

25‘          Try         00:08     Kachmer

26‘          Conv.    00:10     Kahden

80‘          Try         05:10     Heidelberg

80‘          Conv.    07:10     Heidelberg

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.

ACHTUNG! LETZTES HEIMSPIEL DER SAISON 18/19

11.05.19, 15:00 Uhr, TSV 1846 Nürnberg vs. RC Rottweil

Waldsportplatz Nürnberg, Weißenseestr. 30

2 x Nürnberg reist nach Heidelberg

Die 46er treffen am Samstag in der Stadt am Neckar auf den Heidelberger TV

Nürnberg. Heidelberg galt bisher nicht unbedingt als die Top-Destination für Nürnberger Wochenendausflügler. Doch diesen Samstag machen sich nicht nur die Mannschaft und Fans der Nürnberg Falcons (Basketball) auf den Weg zum dritten Play-off Match bei den MLP Academics. Auch die 46er fahren über A6 nach Westen, auf sie wartet das Rückspiel beim Heidelberger TV (Sa, 13.00 Uhr). Es wird also ziemlich fränkisch in Heidelberg.

Voll reinhängen! Jedes Tackling muss gegen den HTV sitzen

Vielleicht bringen sich ja auch die Fans der Falcons beim Kampf um den ovalen Ball in Siegeslaune. Denn auch wenn der HTV das weitaus routiniertere Team ist, so gibt doch den 46er das knappe 00:15 des Hinspiels Hoffnung. Über lange Strecken konnten unsere Nürnberger Jungs mehr als mithalten. Durchaus möglich also, dass wenn man noch eine Schippe drauflegt, wichtige Punkte im Abstiegskampf ausgerechnet in der Rugbyhauptstadt entführt werden können. Sturmtalent Alex Weiß: „Wir haben viel aus den Spielen seitdem mitgenommen, der Sieg gegen Stuttgart hat neue Motivation gegeben. Wir sind bereit“.

Ein Sieg beim HTV und man könnte die Heidelberger in der Tabelle überholen, nur 2 Punkte trennen die beiden Mannschaften. Dafür kann es nur ein gutes Omen sein, wenn zwei der Gründungsmitglieder des „Sportbündnisses Bundesliga“ (SBB) am selben Tag in derselben Stadt zu solch wichtigen Spielen antreten. Ganz viele Daumen werden gegenseitig gedrückt. Und Heidelberg bei einem Doppelsieg zur Feiermeile der Franken.

Info zum Sportbündnis Bundesliga:

Im „Sportbündnis Bundesliga im Großraum Nürnberg“ sind derzeit 11 Bundesliga-Vereine aus dem Großraum Nürnberg als Vollmitglieder versammelt um sich zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen, und um über diese Zusammenarbeit für eine größere öffentliche Wahrnehmung zu arbeiten:

Nürnberg Falcons (2. Liga, Basketball), Hockey Gesellschaft Nürnberg (HGN, 2. Liga), Nürnberger Hockey- und Tennis-Club (1. Liga, Nürnberger HTC), Raiffeisen Wölfe Lauf (2. Liga, Baseball), SV Schwaig Volleyball (2. Liga), TSV 1846 Nürnberg (2. Liga, Rugby), TV 1879 Hilpoltstein (2. Liga, Tischtennis), TSV Freystadt Badminton (1. Liga), KIA Metropol Baskets Schwabach (2. Liga, Basketball Damen), Johannis Grizzlys (1. Liga Herren, Ringen) und Futsal Nürnberg (Regionalliga). Hinzu kommt als Gastmitglied der Yacht-Club Noris e.V. (Segeln). Mehr Infos zum SBB gibt es unter www.sportbuendnis-bundesliga.de

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.


Der Winterschlaf ist vorbei!

Die 46er bereiten sich auf die Rückrunde vor!

Die Herren testen am 16. März gegen RC Dresden und VfB Ulm, während die Damen heute schon in Würzburg unter Wettkampfbedingungen testen. Am 23. März startet dann die Rückrunde der 2. Rugby Bundesliga mit dem Bayern Derby gegen den München RFC auf dem Waldsportplatz.

Bald müssen die Nürnberger Rugbyfans nicht mehr in die ferne Schweifen um ihren Lieblingssport zu genießen. Egal ob CrossFit, Theorieeinheiten oder unerschrockenes Schneetraining – alle drei Teams der 46er haben in der langen Winterpause keinen Rost ansetzen lassen. Nun kommen die ersten Vorbereitungsspiele bevor die Punkterunden weitergehen.

Die Damen testen heute bei einem Vorbereitungsturnier in Würzburg gegen den RK Würzburg, TuS Rugby Fürstenfeldbruck, SG 2018 Hochspeyer e.V Rugby und München Rugby Football Club.

Die Damen wollen ihre Tabellenführung verteidigen!

Die Erste Herren testen in einem Mini-Turnier gegen den RC Dresen aus der 2. Liga Ost und den VfB Ulm aus der Bayerischen Verbandsliga. Die Zweite Herren misst sich am Sonntag, den 31.3. Um 14.30 Uhr gegen die Rugby-Mannschaft der Universität Nizza. Beide Vorbereitungstermine steigen auf dem Waldsportplatz.)

Rückrunde 2. Rugby Bundesliga Herren

23.03.2019 14:00 TSV 1846 Nürnberg – München RFC

30.03.2019 15:00 StuSta München – TSV 1846 Nürnberg

06.04.2019 15:00 RC Unterföhring – TSV 1846 Nürnberg

13.04.2019 15:00 TSV 1846 Nürnberg – Stuttgarter RC

27.04.2019 13:00 Heidelberger TV – TSV 1846 Nürnberg

11.05.2019 15:00 TSV 1846 Nürnberg – RC Rottweil

18.05.2019 16:00 SC Neuenheim – TSV 1846 Nürnberg

Die Herren müssen zwar Gas geben um den Abstieg zu vermeiden, doch noch ist alles offen! Foto: Fat Robot Photohraphy

Rückrunde Deutsche 7er-Liga Damen

Sa. 23.03.2019 – Turnier 4 in Leipzig

Sa. 27.04.2019 – Turnier 5 in Bayreuth

Sa. 11.05./So.12.05. – Qualifikation Süd/West

Sa. 11.05./So.12.05. – Pokal Süd/West

Sa. 15.06./So.16.06. – DM Finalturnier

Das Beste kommt zum Schluss – 46er empfangen Tabellenführer Neuenheim

TSV 1846 Nürnberg will gegen den SCN nochmal alles geben

Nürnberg „Schmerzen als Gewissheit… geringe Aussicht auf Erfolg… worauf warten wir noch?“. Ja, Gimli, Gloins Sohn aus Tolkiens „Herr der Ringe“ würde hervorragend in die erste Reihe der 46er passen. Nicht nur ist er optisch und technisch (gefährlich auf der kurzen Strecke, keine Scheu vor Körperkontakt der heftigen Art) mit denselben Eigenschaften ausgerüstet, sondern auch die Einstellung würde sich nahtlos in die Stimmung in Erlenstegen einfügen. Denn der Gegner am nächsten Samstag ist der Schrecken der 2. Rugby Bundesliga, das Top-Team des SC Neuenheim.

„Wir lernen noch in dieser Liga und wollen uns von Woche zu Woche verbessern“, sagt Coach Deon Myburgh in Erwartung des unzweifelhaft schwersten Spiels in dieser Saison. Und gerade dieser Gegner wird einiges ins Nürnberger Lehrbuch schreiben können. Doch es geht nicht ums Resignieren, sondern darum realistische Ziele zu setzten. „Wir wollen unsere Verteidigung besser Organisieren als gegen Rottweil und wenn wir einen sauberen Ball bekommen ihn auch nutzen“, Myburgh weiter.
Eines ist absolut gewiss: Den Nürnberger Rugbyfans wird zum Abschluss der Hinrunde ein Spektakel geboten, dass ihnen warm ums Herz werden lässt. Nicht nur wegen des Glühweins und Punsches den es am Samstag am Waldsportplatz gibt. Mit den Heidelbergern kommt wirklich Rugby der nationalen Spitzenklasse in die Noris. „Das Team ist schon sehr heiß und bereit an die Grenzen und darüber hinaus zu gehen. Da wird eine große Fanbase mit viel Lärm nochmal einen extra Schub geben“ hofft Kapitän Nils Wulff. Am Ende des „Herrn der Ringe“ sind Mut und Freundschaft ja auch der Schüssel zum Erfolg der Helden.

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.

17.11.18 14:00 Uhr TSV 1846 Nürnberg vs. SC Neuenheim
Waldsportplatz Erlenstegen, Weißenseestr. 30

Die Studenten kommen – 46er empfangen Tabellenzweiten aus München

TSV 1846 Nürnberg empfängt am Samstag Studentenstadt Rugby München

Nürnberg Alle Welt pilgert in diesen Tagen auf das Oktoberfest in der Landeshauptstadt, auch „Wies´n“ genannt. Doch für ein bestimmtes Rugbyteam fährt der Bus in die andere Richtung. Das 3. Bayernderby in Folge verschlägt die Münchner StuSta nach Nürnberg-Erlenstegen. Die 46er müssen gegen den letztjährigen Zweitligameister alles in die Waagschale werfen, wollen sie nach der Niederlage von vor zwei Wochen wieder Tabellenpunkte sammeln.

Im letzten Jahr erst in der Relegation zur 1. Rugby Bundesliga gescheitert sind die Herren aus München Freimann auch in diesem Jahr ganz oben dabei. Allerdings eher in der Rolle des Verfolgers der Über-Mannschaft aus Neuenheim. Gefährlich für Nürnberg: Die StuSta will unbedingt mit dem Primus auf Tuchfühlung bleiben und darf sich eigentlich keinen Ausrutscher in der Noris leisten.
Allerdings werden die „Nämbercher Jungs“ sicherlich keine Geschenke verteilen, denn zuhause sind die 46er immer noch ungeschlagen und werden ihre Stärke zeigen. Kapitän Nils Wulff will genau das, nämlich „Zähne zeigen“. „Wir wollen auf unserem Platz das Spiel vorgeben und die Konzentration hochhalten. Dann ist alles drin, denn stark sind wir.“

Zuvor wird die Zweite ihr Heimdebut geben. Zu Gast um 13.00 Uhr wird der VfB Ulm sein.  Die 46er wollen hier nun die ersten Punkte in der neuen, eingleisigen Verbandsliga holen.

Zum ersten Mal wird es auch das neue Multi-Ticket des „Sportbündnis Bundesliga – Großraum Nürnberg“ geben. Für 10 Euro erhält der Käufer jeweils einmal freien Eintritt zu Heimspielen der insgesamt 9 Partnervereine, z.B. den Nürnberg Falcons (Basketball) oder dem NHTC Nürnberg (Hockey).

Wir sind #Die46er. Wir sind #heissaufRUGBY.

29.09.18 15:00 Uhr TSV 1846 Nürnberg vs. StuSta Rugby München
Waldsportplatz Erlenstegen, Weißenseestr. 30

Neues „Sportbündnis“ möchte die Sportszene im Großraum Nürnberg weiter beleben

Gründung „Sportbündnis Bundesliga im Großraum Nürnberg“ (SBB) – 46er sind dabei!

(Großraum Nürnberg). Zum 13. September 2018 gründete sich das „Sportbündnis Bundesliga im Großraum Nürnberg“ (SBB). Dieses neue Bündnis besteht derzeit aus Vertretern neun hochklassig spielender Vereine – 1. oder 2. Bundesliga ihrer jeweiligen Sportart −, die sich die Aufgabe gestellt haben, ihren Spitzensport stärker in der Öffentlichkeit, den Medien und für weitere Ehrenamtliche zu etablieren.

Nach der Initialsitzung am 25. Januar 2018 – eingeladen hatten damals die Zweitliga-Volleyballer des SV Schwaig −, entwickelte sich nach mehreren Treffen ein unabhängiger Verbund engagierter Vertreter ihrer jeweiligen Sportart.

Das SBB ist derzeit kein eingetragener Verein, sondern ein freundschaftlicher Kreis ohne wirtschaftlichen Ehrgeiz −, wenn auch mit ambitioniertem Hintergrund. Sprecher ist zunächst für ein Jahr Thomas Lappe vom SV Schwaig Volleyball; seine Stellvertreter sind Markus Mende (Nürnberg Falcons BC) sowie Anke Schwenk (Hockey-Gesellschaft Nürnberg).

Beim Pressegespräch am 13. September 2018 im Nürnberger Restaurant „Zum Spießgesellen“ stellte sich das SBB (mittels mehrerer Vereins-Vertreter) erstmals der Öffentlichkeit vor. Tenor, so die Anwesenden: „Wir stehen dafür, alle Sportarten gleichrangig zu betrachten. Wir können und möchten nicht anderen Disziplinen etwas wegnehmen, sondern unseren Neues hinzufügen. Und wir möchten die hiesige Sportszene weiter beleben helfen – allein schon damit, dass wir untereinander ein Netzwerk bilden.“

Vereine haben mehr als lokale Bedeutung
Der neue Verbund – Motto: „Leidenschaft für Leistung“ – konzentriert sich hauptsächlich auf höherklassige Vereine der Region, die trotz ihrer tollen Arbeit und ihres Unterhaltungswertes nicht ständig im Fokus der Medien stehen.

Die Vereine sind durchaus unterschiedlich, aber gerade das macht den Reiz des SBB aus: den Abwechslungsreichtum der hiesigen Sportszene abzubilden. Die Partner haben genug zu bieten, und das längst nicht nur lokal.

Das Bündnis führt zwar keinen Kampf gegen mediale Windmühlenflügel − doch es will dafür arbeiten, dass eben auch andere Disziplinen mehr Beachtung erhalten. Zumal diese Vereine einen prägnanten Teil des in der Großregion (auch) betriebenen, leistungsorientierten Breitensports darstellen. Sie bilden, neben den Premiumanbietern der Region, den soliden sportlichen Mittelstand.

Die vier Hauptziele des SBB sind:

1. Sportszene beleben I: Die Kommunikation und Synergien untereinander stärken – voneinander lernen, z.B. beim Sponsoring und der Öffentlichkeits¬arbeit, um für alle eine Win-Win-Situation zu schaffen.
2. Sportszene beleben II: Die mediale Aufmerksamkeit für die Partner deutlich erhöhen, nicht nur in der lokalen Berichterstattung. „Wir verdienen alle viel mehr, auch regionale und überregionale Resonanz“, betont Anke Schwenk, 2. Stellv. Sprecherin (HGN).
3. Sportszene beleben III: Die Zuschauerzahlen steigern.
4. Sportszene beleben IV: Die Interessen der beteiligten Sportarten und Vereine zu vertreten. Markus Mende, stellvertretender SBB-Sprecher, sagt dazu: „Wir sind gerne Ansprechpartner u.a. für Politik, Sportstättenbau und -ent¬wicklung, Kultur und Soziales.“

Eine so genannte „Präambel“ fasst das Anliegen des SBB zusammen.

Die neun Gründungsmitglieder des SBB sind :
TV Eibach e.V. 1903 (Damen 1. Liga, Faustball)
Falcons Nürnberg BC (2. Liga, Basketball),
Hockey-Gesellschaft Nürnberg (HGN, Regional- bzw. 2. Liga),
Nürnberger Hockey- und Tennis-Club (1. Liga, Nürnberger HTC),
Raiffeisen Wölfe Lauf (2. Liga, Baseball),
SV Schwaig Volleyball (2. Liga),
TSV 1846 Nürnberg (2. Liga, Rugby),
TV 1879 Hilpoltstein (2. Liga, Tischtennis)
TSV Freystadt Badminton (1. Liga)

Damit steht das SBB stellvertretend für derzeit neun Vereine − darunter drei Erstligisten − mit insgesamt über 2.000 Aktiven, die in der letzten Saison zusammen rund 30.000 Fans anlockten. In diesen Klubs sind derweil fünf Olympioniken sowie 13 Nationalspieler engagiert (darunter Welt- bzw. Europameister). Die Vereine bzw. deren Abteilungen zeigen sich in 20 Sporthallen und auf sieben bemerkenswerten Sportanlagen.

Ab sofort bei den Heimspielen: Das Multiticket!

Eine erste, ganz Konkrete Kooperation wird das Multiticket für 10 € sein. Mit ihm könnt ihr neun verschiedene Sportarten mit einem Ticket besuchen. Der Erlös bleibt beim jeweiligen Verein!